Beiträge von Alpentier


    Da hast du recht, ich verfolge eher die Philosophie, gutes noch besser zu machen, rein fahrdynamisch gesehen.
    Bei deiner Aufzählung kannst du alles streichen bis auf das Navi und die Spoilerscheibe :lol:
    Hab auch eine Lithium Batterie, einen leichteren Auspuff und vielen anderen Kram der das Gewicht vom Möpp nach unten drückt verbaut.
    Komme mit DCT auf knappe 234 kg, was in meinen Augen noch immer zu FETT ist für eine Enduro.
    Setze mein Motorrad von März bis November als Ersatz für meinen PKW ein, bin quasi ein jeden Tag all wetter Fahrer.
    Fahre auch im Sommer mehrmals weg, wahrscheinlich wird das bei dir ähnlich sein aber das war ja nicht das eigentliche Thema.
    Nun nochmal zur Batterie, die Twin besitzt bis 2017 eine Gelbatterie, diese Batterie ist wesentlich unemfpindlicher als eine herkömmliche Blei-Säure Batterie.
    Du magst zwar eine schöne Beschreibung haben, diese nutzt aber wie so in vielen Fällen nur den Hersteller etwas.
    Vergiss den Batterieschlamm, um den zu bekommen musst die Batterie schon Tiefentladen und dann mit viel Leistung wieder Hochbrezeln.
    Es ist definitiv nicht notwendig eine Batterie alle 14 Tage zu laden. Wir kaufen und verkaufen pro Jahr sehr viele Batterien, wenn wir die alle 14 Tage regelmäßig laden müssten, dann müsste ich noch extra einen Mitarbeiter einstellen nur wegen der Batterien :doh:
    Du kannst aber gerne weiter deine Batterie alle 14 Tage zum Laden hängen wenn es dich beruhigt.
    Ich habe deswegen gleich eine Lithium verbaut, weil die originale Batterie von Anfang an geschwächelt hatte.
    Und nun zur Einbaulage. NEIN es war kein persönlicher Angriff. Deswegen habe ich ja geschrieben, dass es bessere Plätze gibt, aber man muss es wie in deinem Fall nicht so darstellen als wenn es ganz furchtbar wäre und es eh nichts bring wegen der Massen-Zentralisierung. Und ja, gebe dir sogar Recht, wenn dein Motorrad ca. 20Kg mehr auf die Waage bringt, macht es natürlich weniger Sinn :lol:
    Klar wäre es schöner gewesen wenn es so wie bei der RD07 wäre, Batterie gut erreichbar unter der Sitzbank und noch dazu ein großes Fach für Werkzeug.
    Aber Honda hat nun mal die Batterie nah am Motor unter den Tank verfrachtet, vermutlich weil es sonst keinen anderen günstigen Platz mehr dafür gab :lol: Oder einfach deswegen um Kabelquerschnitte zu verkleinern da sich das ABS, der Anlasser usw. in unmittelbare Nähe befinden. Eine Art Kosten- Gewichtreduzierung sowie Massenzentralisierung wobei sich das letzte Argument gut verkaufen lässt :whistle:
    Was aber auch nicht wirklich schlimm ist, ich will ja in erster Linie gut Motorradfahren und wenig schrauben und bestenfalls nicht die Batterie laden wegen der Umstellung auf Lithium :dance: Mich stört es nicht im geringsten, außer man würde die Batterie alle 14 Tage laden wollen, aber dafür hast dir ja was einfallen lassen.
    Also nichts für Ungut, kein Angriff auf dich oder der Gleichen, wollte nur vermitteln, dass dem einen Freud dem anderen Leid sein kann und das nicht immer alles schlecht sein muss nur weil es anders ist..


    Danke,
    der Meinung bin ich auch :clap:


    Da fehlt sich nichts, sofern du keine stillen Verbraucher eingebaut hast geht das i.O..
    Eine Lithium Batterie kann bis auf 10% entladen werden ohne Schaden zu nehmen, dazu ist die Selbstentladung wesentlich geringer als bei einer Blei-Säure Batterie.
    Ich würde mir da in einer frostfreien Garage 1 Jahr lang keine Sorgen machen :lol:


    Kein Wunder, wenn die Twin wie ein Christbaum behängt wird, es muss ja immer alles Mögliche dran gebaut werden.


    Klar gibt es bessere Plätze für die Batterie, wo man sich nicht so tief bücken müsste, aber muss man das jetzt wirklich kritisieren?


    Wieso wird die Batterie alle 14 Tage geladen, hast du Kriechstrom an deinem Möpp?
    Ich schließe sie meistens im Januar mal für einen Tag an, das war's dann auch.


    Unsere RD03 bis RD07a haben allen zwischen 70-240tkm auf dem Buckel und noch die erste Pumpen drinnen. Der Clou ist, dass die Pumpen niemals leer (ohne Benzin) angesteuert werden dürfen, dann verschleißt der Unterbrecherkontakt extrem schnell falls das passieren sollte. Wie oft hast du auf Reserve geschalten :lol:
    die kurze Zeit reicht schon aus um die Pumpe zu schädigen :naughty:
    Beim DCT hat sich mittlerweile auch schon herauskristallisiert, dass nach einer gewissen Laufzeit der Schaltmagnet gereinigt werden muss, das war's dann auch schon. Mit dem richtigen Motoröl und wenn das Kupplungspaket nicht extrem heiß gefahren wird, funzt es super ohne Ausfälle oder Auffälligkeiten.
    Jedes Möp hat seine Eigenheiten :whistle:


    Ich habe es auch extra etwas überspitz um auf die Unterschiede hinzuweisen :lol:
    Wir haben auch viel ausprobiert, deswegen habe ich ja die Empfehlung für lineare Federn ausgesprochen.
    Klar kann man progressive Federn fahren und mitunter klappt das ja auch ganz gut. Für viele ist es auch ausreichend, wenn sie z.B. nur den einen Aspekt des Eintauchens positiv betrachten, mir ist das aber ein ausreichend nicht gut genug. Aber wie bei so vielen Dingen ist es Geschmackssache ob es einem gefällt oder nicht.
    Für mich muss eine Enduro mit viel Federweg diesen auch auf der Komfort-Seite generieren können, andere brauchen evtl. mehr Feedback und nehmen u.U. auch ein unkomfortableres Fahrwerk in kauf.
    Wenn ich aber schon Geld in die Hand nehme, will ich auch den besten Nutzen daraus ziehen, sonst kann man
    auch beim originalen Fahrwerk bleiben und nur die Federvorspannung sowie Druck- und Zugstufe anpassen, was meiner Meinung nach auch in 95% aller Fälle völlig ausreichend wäre.


    Hallo John,


    grundsätzlich gebe ich dir da recht, aber wenn du einen Satz progressive Federn mit ABE/KBA-Nr. kaufst, ist auch immer das zu verwendende Öl sowie die Menge (Luftpolster) angegeben. Original ist meistens ein 5er Gabelöl drin, für die stärkere progressive Feder gehen die Hersteller vorsichtshalber gleich auf ein 20er Öl. Natürlich kann man jetzt sagen, ich brauche es komfortabler und man füllt sich ein 10er Gabelöl ein mit größerem Luftpolster, aber dann wirst du schnell merken, das dir die Gabel nach einem starken Eintauch-Vorgang förmlich ins Gesicht springt im übertriebenen sinne, da die Zugstufe nicht ausreichend ist. Die Feder wirkt ja auf zwei seiten progressiv, das darf man nicht außer Acht lassen.


    Hallo Markus,
    ich persönlich halte nicht viel von progressiven Federn, habe sie schon bei mehreren Fahrzeugen ausprobiert.
    Meine Begründung liegt darin, dass zwar die Federung progressiv ist, aber die Dämpfung leider nicht.
    Eine Abstimmung kann dann nur in einem bestimmten Bereich top funktionieren, der Rest an Federweg ist dann nur mehr ein Kompromiss. Klar kannst das eintauchen damit deutlich verbessern aber die Gabel funzt insgesamt härter und unsensibler bedingt auch durch ein kleineres Luftpolster und Öl mit deutlich höherer Viskosität.
    Ich habe mit linear gewickelten Federn bisher deutlich bessere Erfahrungen gemacht,
    damit gelingt eine sehr gute Grundabstimmung über einen sehr großen Bereich.
    Das Abtauchen beim Bremsen wird auch etwas besser aber bei wesentlich mehr Fahrkomfort.
    Insgesamt weniger Kompromisse bei weniger eintauchen der Gabel als beim Original.


    Das Datenblatt kann man im IMDS anschauen,
    falls man einen Zugang hat.
    Aber das braucht man eigentlich nicht, im MTB Bereich wird schon lange mit Siliconöl geschmiert.
    Ich habe beides ausprobiert, bei der äußerlichen Anwendung gibt es keinen Unterschied, das HKS kannst aber auch in die Gabel kippen, hab da aber nichts davon bemerkt.
    Ich behandle meine Gabel seit der Auslieferung mit Siliconöl und meine Gabel läuft extrem gut.
    Kein Hoppeln, nicht mal ansatzweise.
    Aber nicht mit Silikonspray verwechseln, dass ist Wasserlöslich und funktioniert nicht wirklich und wenn nur kurzfristig nach dem einsprühen.


    Echt jetzt, soll der Motor sein. Warum hoppeln sie weiter wenn der Motor nicht läuft? :doh: