Beiträge von Papinator

    Zur Rechnung hätte ich nur ein paar Anmerkungen:


    Arbeitszeit für das VentilspielEINSTELLEN ist mit 18 AW mehr als reichlich..... wenn ich den Ventildeckel weg habe, das Ventilspiel geprüft ist benötige ich ca. 1h um die Nockenwelle aus/einzubauen und den/die Shims zu tauschen


    Auch die Arbeitszeit für das erneuern des Kettensatzes ist reichlich, als Verbundarbeit mit der Inspektion sind das nicht mehr als 1h


    Das prüfen und nachziehen von Schlauchschellen und das prüfen des Kühlsystems ist Bestandteil der Inspektion und sollte nicht nochmal gesondert berechnet werden.


    Gleiches gilt für das Auslesen des Fehlerspeichers und natürlich auch die Probefahrt.


    In der Summe sind das gute 2h Arbeitszeit die hier über den normalen Zeiten liegen. Vielleicht sollte man da noch mal das Gespräch mit dem Händler suchen... könnte ja auch falsch berechnet worden sind....

    Ich mag gar nicht auf dein Klagen eingehen, stimme dir aber durchaus zu, dass Rohstoffe jeglicher Art durch einen falschen Umgang mit der Umwelt gewonnen wurden und werden. Und das am Ende sogar von bestens qualifizierten Technikern, Chemikern, Managern....


    Der Bildungsabschluss hat einen feuchten Kehricht mit den getroffenen Maßnahmen zu tun.


    Es lohnt aber auch einen Blick in die morgige Zukunft zu werfen, die bereits einen Ausweg auf zumindest einen Teil der Auswirkungen hat.



    Seltene Erden sind in der Akkutechnologie bereits ersetzbar, Lithium wird ersetzbar sein und an die Umweltauswirkungen der Förderung von fossilen Energieträgern haben wir uns seit Jahrzehnten gewöhnt.... aber ob diese Umweltauswirkungen künftig noch akzeptieren werden?


    nur so als Beispiel: https://www.sueddeutsche.de/wi…-shells-schande-1.2293186

    Sobald man anfängt die Technologien (um völlig offen zu bleiben) die im Fahrzeug eingesetzt werden (und natürlich nicht nur im Fahrzeug) mit den tatsächlichen Folgekosten zu belasten, wird sich das ein oder andere ändern....


    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/479/publikationen/2022_fb_mobilitaet_neu_steuern_bf.pdf


    Wenn diese "Klimakosten" irgendwann mal auf die Energieträger umgelegt werden sind in vielen Fällen die Anschaffungskosten nur noch ein kleiner Teil der Gesamtlebensdauerkosten.


    Bis zu diesem Zeitpunkt ist es notwendig die vorhandene Infrastruktur an die neuen Technologien anzupassen. Ob die neuen Technologien dann grüner Wasserstoff, E-Fuels oder Akkutechnologien sind ist mir persönlich völlig einerlei. Technologieoffenheit ist da zwingend, da wir zukünftig sicher nicht nur auf einen Energieträger setzen werden, sondern einen bunten Mix an CO2 neutralen Technologien nutzen müssen.


    Über Windkraft und Solartechnologie könnte man mehr Energie erzeugen als momentan verbraucht wird, diese Energieerzeugung könnte weltweit erfolgen. Da sie nicht (nur in kleinem Umfang) speicherbar ist muss man die Überschusstechnologie in einen anderen Energieträger umwandeln (Überschuss PV/Windkraft in grünen Wasserstoff oder E-Fuels)


    Wer sich diesem Wandel "verschließt" wird mit den Kosten der herkömmlichen Technologie belastet und hat dann vielleicht einen Grund das bisherige Verhalten zu ändern.

    Bis die meisten Verbrenner "verschwunden" sind, reden wir über das Jahr 2045...2050 - willst du das mit möglichen alternativen Steuern wirklich schon jetzt diskutieren?


    Da sind mit den kommenden Regelung seitens VDE doch mittlerweile wirkliche Erleichterungen in Sicht... man sollte nicht alles so schwarz sehen.