Beiträge von woid4tler

    Weil die halt die Alukoffer für eine Vielzahl von Motorräder bauen und immer nur die Träger an das jeweilige Modell anpassen.
    Für deine Wünsche müssten sie eine eigene Kofferlinie entwerfen und bauen, was wiederum den Preis in die Höhe treiben würde, die Verkaufszahl sinken lassen würde, und damit wiederum unwirtschaftlich oder zumindest weniger wirtschaftlich sein würde.

    Die Jungs von HD machen das alles zwar mit großem Enthusiasmus, aber sind letztendlich doch auch Geschäftsleute, die was verdienen wollen.
    So einfach ist das, wenn man mal ein bissl nachdenkt - das zum Thema Hirnschmalz ;)

    Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, damals war HeavyDuties noch eine junge, auftrebende Firma, da kosteten zwei Koffer noch rund €350,-. DAS war günstig! Ist allerdings auch schon wieder mind. 10 Jahre her ... eher länger.

    Ich selbst hab mir aber nie welche gekauft, weil ich Kofferträger von TT auf meinen Motorrädern hatte und nicht wusste, ob das Haltesystem der HD-Koffer damit kompatibel wäre (18 mm Durchmesser TT vs. 17,3 mm bei HD).
    Wir haben "nur" die Sturzbügel von HeavyDuties an meiner/unseren Transalp, der mMn aber auch sehr hochwertig und mit das Beste auf dem Markt ist. Soll heißen - die Jungs dort machen echt einen tollen Job!

    Selbstaufblasende Matte hab ich nur eine --> Therm-A-Rest, 7cm dick, mind. 20 Jahre alt (eher 10 Jahre älter) noch nie defekt. Nachteil: kann man nicht der Länge nach falten, daher vom Packmaß nicht optimal. Aber ich glaube, da gibts von Therm-A-Rest inzwischen anderes.
    Meine Frau hat auch so eine mit 5 cm Dicke.

    Ansonsten haben wir uns vor 15 Jahren 2 Exped-Matten gekauft, weil die eben der Länge nach faltbar und daher vom Packmaß eleganter waren. Bei beiden Matten hatten wir einen Defekt bei einem Ventil - wurde repariert, aber nur gegen Kostenersatz - und das war nicht billig. Inzwischen sind beide Matten weg, weil irreparabel defekt, weil sich die Verklebung, die die Kammern voneinader getrennt hat sich gelöst hat.
    Wir haben uns aber letztes Jahr wieder zwei Exped-Matten gekauft - wegen des Packmaßes. Sind vom Typ Versa4R LW (also länger und breiter). Die Matten sind 7 cm hoch aber NICHT selbstaufblasend. Luft bekommt man über eine integriertes Pumpe rein. Test ist noch ausstehend, kann aber heuer im Mai/Juni soweit sein. Da das Aufpumpen mittels der integrierten Pumpe mühselig ist haben wir uns einen sog. "Schnozzel Pump Bag" (https://www.exped.com/de/produkte/zubehoer/schnozzel-pumpbag) zugelegt.

    Weil günstig und noch ein kleineres Packmaß hab ich mir vor 3 Jahren bei Decathlon die Simond MT500 Air (https://www.decathlon.at/p/189…l-180-52-cm-1-person.html) gekauft. Aufgrund der mangelnden Isolierung ist die aber nur für warme Nächte bzw. Untergründe geeignet. Liegen tut man aber nicht schlecht drauf. Selbstaufblasend ist auch die nicht. Sie hat nicht einmal eine integrierte Pumpe - also ist Lungenkapazität gefragt.


    Weil sie einen integrierten Kopfpolster hat (und ebenfalls billig war), und ich wegen einer Wirbelsäulenverkrümmung so etwas brauche, hab ich mir als weitere Alternative bei Amazon die Hiipeak Isomatte (https://www.amazon.de/dp/B0BLN…_dt_b_fed_asin_title&th=1) zugelegt. Diese Matte hab ich letztes Jahr 3 Wochen durch den Balkan durch die Gegend geführt, aber nie darauf geschlafen, weil ich mir immer Pensionen/Ferienwohnungen/Hotelzimmer gefunden hab.
    Die integrierte Pumpe dieser Matte funktioniert viel besser als jene der Exped-Matten.

    Klingt nach einem Plan! +/- 2000 km werden wahrscheinlich noch im Bereich des machbaren sein.

    Also rund 30000 km seit der letzten Kontrolle und damit gut 6000 km über den Kontrollintervall drüber.
    Nach Rückkehr deiner Tour wären das dann 12000! km drüber.

    Ich würde das kontrollieren. Nötigenfalls, in Ermangelung eines Werkstatttermins, selbst machen. Dauert, wenn man sich ranhält max. 2 Tage.
    Problem könnte sich ergeben um die richtigen Shims aufzutreiben.

    JA, das ist genau das Zelt, was wir seit ca. 12 Jahren haben, was ich damals von einem tschechischen Hersteller gekauft hab. ISt im Foto meines Beitrags (RE: Welches Zelt benutzt ihr?) rechts oben zu sehen.
    Aktuell kann man es auch bei Decathlon kaufen.
    https://www.decathlon.de/alle-…ial-product-nature_zelt-1

    Nachdem ich es selbst habe - aber noch nicht oft verwendet habe meine Einschätzung dazu

    - mein Zelt ist mit 4,3 kg vergleichsweise schwer

    - der Aufbau ist, vor allem alleine, nicht grad einfach

    - aus diesem Grund ist das Zelt mMn für einen täglichen Auf- u. Abbau nicht gut geeignet. Wenn man vor hat 2-3 Nächte am selben Platz zu bleiben ist es aufgrund seiner großen Apsis aber schon gut.

    - aufgrund der Form der Kabine ist es nur bedingt für 2 Personen geeignet, da die U-Matten im Fußbereich übereinander zum liegen kommen

    Aufgrund dieser Umstände ist es für mich nicht erste Wahl bei Motorradtouren - weder alleine, noch zu Zweit.

    Ich habe mehrere ältere Zelte in meinem Besitz, die ich je nach Vorhaben verwende. Das fängt bei einem Wurfzelt von Decathlon an, geht über ein kleines Kuppelzelt von Salewa bis zu einem pseudogeodät eines tschechischen Herstellers (der hat damals glaub ich PEnguin geheißen, so ein Zelt findest du aktuell bei Decathlon unter dem Namen Husky)


    Das Wurfzelt hat ein für Motorradtouren ungünstiges Packmaß, ist aber unschlagbar beim Aufstellen und wieder Abbauen. Der grüne Pseudogeodät ist das einzige, wo das Innenzelt mit dem Aussenzelt verbunden ist. ISt aber aufgrund der Zeltstangenführung eher nicht so einfach aufzustellen - speziell wenn man alleine ist.
    Das Salewa Kuppelzelt hab ich am meisten modifiziert ... von Glasfibergestänge auf Alugestänge, von Stangenkanälen auf Haken und wird von mir am meisten verwendet. Das hat es damals - ist sicher schon fast 20 Jahre her, mal in einem Intersport-Geschäft o.ä. im Abverkauf um wirklich wenig Geld gegeben.
    Um ehrlich zu sein, schau ich bei diesem Thread auch immer mit, hab aber noch nix gefunden, was mir wirklich taugt.
    In meinem Pflichtenheft steht
    - 2-3 Mann (also ein schmales 3-Personen od. ein etwas breiteres 2-Personenzelt)

    - leicht (wenn geht unter 3 kg)

    - kleines Packmaß (die Länge der Alustangensegmente sollen nicht zu lange sein)

    - Alugestänge (muss)

    - Innen- mit Außenzelt verbunden
    - keine Stangenkanäle sondern Haken zum Einhängen der Außenhaut (das "Problem" bei den Kanälen sind zwei Wetterbedienungen - 1.) Wind beim Aufbau. Da flattert alles und das reinschieben der STangen wird zur Prozedur; 2) Regen/nasses Außenzelt beim Abbau. Weil durch die dann erhöhte Adhäsion lassen sich die Stangen nicht mehr so einfach rausziehen. Durchschieben ist dann natürlich eine Möglichkeit, aber das ist dann am nassen Wiesen- od. Sandboden auch net so klass für die Sauberkeit des Zeltes.

    - hohe Wassersäule (Boden 10.000 mm, Außenhaut mind. 5000, besser 7000 mm)

    - zwei Eingänge

    - halbwegs große Apsiden

    - naja und preislich solls auch im Rahmen bleiben.
    ... und nachdem ich ja 3 Zelte habe, mach ich mir da keinen Streß.
    Für Touren in den Balkan nehm ich ohnehin kein Zelt mehr mit. Die Unterkunftskosten dort rechtfertigen nicht, dass ich wochenlang den ganzen Krempel mitnehme.
    Für Touren in den Süden u. Südwesten Europas ist das Zelt, vor allem aufgrund der mMn oft unverschämten Kosten für tlw. schäbige Hotelzimmer immer eine Option. Und wer weiß, wie lange ich das noch mag ... in die Dackelgarage reinkriechen, irgendwann in der NAcht zum Pinkeln wieder rauskriechen (Harnflasche hab ich noch nicht im Gepäck ;) ); nach getaner Tat wieder reinkriechen - sich dabei jedesmal einen nassen Rücken holen etc. etc.

    Aber das sind alles nur meine Gedanken - das darf, soll und kann natürlich jeder anders sehen und beurteilen.

    Wenn man sich die Rezensionen ansieht - und zwar nicht die 5-Sterne sondern auch mal die 1-2 Sterne, dann würde ich das Zelt nicht kaufen. Da sind mir zuviele Mängel in Qualität und grundsätzlicher Bauart drin.

    Von vielen dienstlich auf Feldbetten verbrachten Nächten weiß ich, dass man da aber trotzdem noch eine U-Matte auf dem Feldbett braucht, da es sonst von unten rasch zu kühl wird.
    Das muss dann zwar keine 10 cm dicke Matratze sein, aber irgendwas 2-3 cm dickes oder zur Not auch eine Schaumstoffmatte sollte es schon sein.
    Es wird also das Gepäck in Volumen und Gewicht mehr und für mich stellt sich dann die Frage, ob man mit einer ordentlichen U-Matte mit ~7-9 cm Dicke net auch auskommt.