Ich bin auch wieder von den verstärkten Schläuchen abgekommen ... bin die früher an div. Motorrädern auch öfter gefahren.
Für den reinen Straßenbetrieb und ab und zu mal einen Feldweg sind die sowieso komplett unnötig.
Auch einen Nagel und einer Schraube setzen die keinen erhöhten Widerstand entgegen. Wo sie helfen, das sind die sogenannten "Snakebites" ... also wenn man mit reduzierten Luftdruck über eine Kante drüberrollt und der Reifen dann extrem gegen die Felge gedrückt wird. Wenn da dann der Schlauch zw. Reifen und Felge gequetscht wird, dann ist es beim normalen Schlauch rasch mal vorbei.
Aber es gibt mE erhebliche Nachteile.
Zum einen lassen sich die steifen Dinger, wenn man eine Feldinstandsetzung hat nur schwer montieren.
Zweitens funktioniert das aufvulkanisieren eines Flickens meiner Erfahrung nach bei diesen dicken Schläuchen nicht so gut wie bei den normalen.
Drittens nehmen sie als Ersatz erheblich viel Platz weg ... deswegen nehm ich auf Tour nur normaldicke Schläuche mit.
Ich rüste also peu a peu meine Motorräder wieder auf Normalschläuche um ... das dauert allerdings, weil ich einer jener Verantwortungslosen bin, die nicht bei jedem Reifentausch auch die Schläuche wechseln.
Meine 2016er AT, die ich zuletzt durchserviciert habe, hab ich jetzt nach 9 Jahren mit den neuen Reifen auch neue Schläuche gegönnt. Wäre noch nicht an der Zeit gewesen ... der Gummi war noch geschmeidig, der Übergang zum Ventil hat noch gut ausgesehen. Aber ich hab mir gedacht, dass es nach 9 Jahren auch nicht falsch ist die Schläuche zu wechseln.
Ich werd mir die alten Schläuche jetzt als Reserve für Touren zur Seite legen ... 21/18 passt ja auch auf meine GG700.