Beiträge von woid4tler

    Der Hr. Berger war vor vier Wochen tief davon überzeugt, dass KTM, aber diesmal wirklich :lachen: , 2025 in der WM ganz vorne dabei sein werden.

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    Ist immer wieder während des gesamten Videos zu hören.

    Nein

    Das Denkmal steht entlang einer Straße - es ist eine der Hauptverbindungsstraßen in Moldau an bei einer T-Kreuzung, am, nicht unmittelbar direkten, Weg von Soroca nach Chisinau. Über Google Street View gibts sogar ein 360° Foto auf dem man das Denkmal, tlw. verdeckt durch einen LKW, erkennen kann.
    Eine durchgehende Google Street View gibts dort nicht.

    Der kyrillische Name der Kolchose, den man auf dem obigen Foto entziffern kann führt leider ins Leere, da kein Dorf in der unmittelbaren Umgebung so heißt.


    Noch eine Anmerkung dazu.
    Moldau ist tatsächlich recht arm, aber auch ziemlich sauber und zusammengeräumt (kein Vergleich z.B. mit Albanien, Kosovo oder Nordmazedonien. Vor allem in den westl. Landesteilen und den Städten ist man beseelt davon Mitglied der EU werden zu dürfen. Überall hängen EU-Flaggen herum.

    Das Land hat, soweit uns aufgefallen ist, kaum Industrie und ist sehr landwirtschaftlich geprägt, mit riesigen Feldern ... Sonnenblumen und Mais konnten wir zumeist sehen, hat aber kaum Wälder. Getreidefelder waren zum Zeitpunkt unseres Besuchs schon abgeerntet. Die bauliche Substanz in den Städten ist oft recht heruntergekommen, muss aber in vorkommunistischer Zeit recht prachtvoll gewesen sein.

    In Chisinau gibt es einen riesigen Markt, wo man bei unzähligen Händlern jedes nur erdenklich mögliche Ersatz- u. Verschleißteil für alle möglichen Automarken kaufen kann. Wir sind dort ca. 30 Minuten herumgegangen ... es war unglaublich. In diesem Land (natürlich nicht nur dort) werden die Autos, die bei uns nicht mehr verkauft werden können hingebracht und wahrscheinlich weitere 20 Jahre betrieben.

    Investieren heißt ja nicht zwangsläufig feindl. Übernahme und dann Auslagerung mancher/vieler Komponenten.

    Ehrlich gesagt, versteh ich hier nicht ganz die doch sehr pessimistische Sichtweise der Dinge und das Schlechtreden. Schau mer mal.
    KTM lag vor >30 Jahren schon mal ab Boden ... sicher, die Welt war damals eine andere, aber ich denke, dass die Firma schon auch am Standort Österreich/EU eine gute Chance hat zu bestehen.

    Meiner Meinung nach sollte sich die Firma wieder auf ihre Kernkompetenz besinnen und wieder Crosser und leichte Reiseenduros bauen. 890/990 cm³ als Obergrenze. Weg von diesen, eigentlich ziemlich sinnbefreiten 1290/1390 SA, SD etc.
    Dazu würden aber auch ein paar politische Entscheidungen auf EU-Ebene und staatlicher Ebene gehören, um den Markt besser zu schützen. In Österreich gehörte mMn diese dämliche Normverbrauchsabgabe schon lange gekübelt ... das verzerrt den Markt. Andererseits sollte sich die EU endlich davor schützen, dass staatlich subventionierte Produkte aus Fernost zu Billigpreisen unseren Markt überschwemme und die hier ansässigen Produzenten in einen Notstand bringt.

    KTM hat in den Jahren zuvor auch immer deutlich über 200.000 Motorräder/Jahr weltweit verkauft, ohne dass der Markt gesättigt war.

    Warum soll er es jetzt sein, wegen 130.000 Motorrädern?
    Und Lagerbestände braucht es ... weil sonst hat der Kunde oft unterirdisch lange Wartezeiten. Wie negativ sich das auswirken kann hat man bei der Einführung der Yamaha T700 gesehen.

    Meiner Meinung nach gehts bei den Verkaufsproblemen nicht um Marktsättigung, sondern weil den Leuten mit den Krisen der vergangenen Jahre einfach das Geld für solche Spassgeräte ausgegangen ist. Dazu kommt, dass die große Masse der verkauften Motorräder von KTM ja gar keine Straßenzulassungen haben, sondern mit EXC, SX und wie sie alle heißen Sport- u. Wettbewerbsmotorräder sind. Und die haben glaub ich gar nicht so eine lange Lebensdauer wie eine 1290 Super-ADV oder eine 690 Duke etc.

    KTM hat da aus meiner Sicht einfach die Zeichen der Zeit zu spät/nicht gesehen und/oder falsch gedeutet.

    Das kann sich wieder ändern und es wird viel, auch seitens des Staates dafür getan, weil der kapitalistische Markt halt Wachstum braucht. Bis dahin müssen halt kleinere Brötchen gebacken werden.
    Bei euch in Deutschland ist das mit/bei VW ja nicht viel anders. Und da redet man nicht von ~ 700 Entlassungen, sondern von einigen Tausend. Klar, ist auch eine viel größere Firma. Das Problem aber mE ein ähnliches ... am Markt vorbei produziert.