Beiträge von HorstVollpfosten

    Die Leute, die gerne ein hartes Fahrwerk mögen, denen ist sie zu weich.

    Die, die gerne ein weiches komfortables Fahrwerk mögen ist sie zu hart.

    Und dann gibt es noch die Leute, die sie tieferlegen und sich anschließend über zu geringe Schräglagenfreiheit beklagen....

    Und ja, lange Federwege neigen dazu bei Belastung zu komprimieren....


    Jetzt fahr das Ding erst mal. "komfortabler" als deine rd07 ist sie nicht.

    Nachdem du so schön kommentiert hast, könntest du doch zur Aufklärung angeben, in welche Richtung sich das Bauelement bei der Verwendung einer Schraubverbindung durch Kraftschluss fixiert wird und ob dies im Falle des Bremssattel zutrifft.


    Danke, jetzt wirst du persönlich.

    Ps: das Thema wurde nicht von mir erstellt.


    Hier bin ich bei dir, und um nichts anderes ging es (ursprünglich), bevor der Kollege mit defekten Schrauben und Aufnahmen anfing.

    Den Sarkasmus hast du leider nicht verstanden.


    Ja, es geht um das korrekte Drehmoment.

    Wenn jedoch beim angegebenen Drehmoment sich bereits die Schrauben verformen, wird vermutlich etwas nicht stimmen.

    Vermutlich haben wir unterschiedliche Bremsanlagen verbaut.

    Also meine vorderen Sättel werden am abfallen von der Form der Schraubenköpfe gehindert.

    Und beim Bremsen in Drehrichtung vom Schraubenschafg bzw den darunter liegenden Passhülsen.

    Geklemmt, bzw durch Reibung sind die meinigen Sättel nicht befestigt.


    Aber by the way, in diesem thread habe ich gelernt, dass Bremssattel Schrauben grundsätzlich bis zum bersten angezogen werden müssen.

    Erkläre mir bitte in welche Richtung beim Bremssattel die Kräfte auf die Befestigungsschrauben wirken und hierbei ein Kraftschluss erfolgt?


    Es gibt Dehnschrauben, sicher! Ob diese jedoch hier Verwendung finden wissen wir nicht. Wir wissen auch nicht ob bei der genannten Yamaha diese zum Einsatz kommen. Fakt ist jedoch, dass verwendeten Schrauben in diesem Einsatzbereich nicht längen dürfen, dh reißen dürfen.

    Die abgebildeten Yamaha Schrauben haben sich mit Sicherheit nicht im Fahrbetrieb gelängt. Die sind defekt durch falsches Anzugmoment.

    Wir waren nicht dabei, können nur mutmaßen was schief gelaufen ist.

    - falsche Drehmoment angabe

    - defekter drehmomentschlussel

    - falsche handhabung

    - ggf schmierwirkung des Sicherungslack


    Als Mechaniker sollte man wissen was man tut und im Zweifel hinterfragen.


    Auch Handbücher weissen Fehler auf.

    Kraftschlüssig wäre es, wenn es nur eine Schraube wäre und das Werkstück durch das Anzugmoment am axialen verdrehen auf der Schraube gehindert wird.

    Im vorliegenden Fall wird jedoch der Bremssattel durch die Form der Schraube gehalten.

    Wenn ich meine Schrauben so anknallen würde, dass sie sich bereits verformen, würde ich mir Gedanken machen ob das angegebene Drehmoment überhaupt zur Schraube bzw. Einsatzzweck passt.

    Besonders an der Bremsanlage.


    Letztendlich ist es jedoch eine Formschlüssige Befestigung und keine Kraftschlüssige. Die Schrauben müssen nur den Bremssattel am abfallen hindern.


    By the way, deine Schrauben waren gelängt, nicht die unseren.

    Oh mein Gott, dann fahre ich bereits seit über 2 Jahren ohne Bremsen herum. Das erklärt warum meine Ausfahrten immer so lange sind, weil ich nicht mehr anhalten kann....


    Es sind über die letzten 4 Jahre einige Vorderreifen und Bremsbeläge durchgelaufen, ich hab weder die Schrauben gewechselt noch Sicherungslack angekratzt oder aufgetragen. Und Drehmomentschlüssel ebenfalls nicht.


    Grobmotoriker haben es bei filigranen Arbeiten ihre Schwierigkeiten.

    Jemand der weiß was er tut, wird keine Probleme haben.


    Nicht jeder ist bereits mit Kettespannen und Ölstandprüfen überfordert.

    Nur weil man selbst keine Ahnung hat heißt es noch lange nicht, dass jeder kleine Ahnung hat.