Beiträge von Sampleman

    Was mir bei den Anbietern von E-Fahrzeugen generell auf den Keks geht, das ist die Rumlügerei mit der Reichweite. Die hat man in der Benzinwelt zwar grundsätzlich auch, aber da sind die praktischen Folgen nicht so gravierend.


    Ich fahre auf Tagestouren einen Schnitt von 65 km/h, So wie ich das sehe, steht jedes ausgewachsene E-Mopped, das man im Moment kaufen kann, bei einem solchen Fahrstil nach spätestens 150 km mit plattem Akku am Straßenrand. Solange sich daran nicht grundsätzlich etwas ändert, würde ich nicht so viel Geld für ein Motorrad ausgeben. Zumal ich nicht unbedingt Platz für mehr als ein Motorrad habe.


    Aber dennoch finde ich solche Fahrberichte sehr spannend.

    Danke für den interessanten Bericht. Was hat die denn für einen Sekundärtrieb, Riemen oder Kette?

    Und woher kommt die von dir monierte geringe Schräglagenfreiheit? Rasten zu tief montiert? Und was kostet der Toaster, so wie er da steht?


    Ich bin mal um 2010 rum auf einer Zero-Testveranstaltung eine Zero der ersten Generation gefahren, die befand sich im Grunde auf Leichtkraftrad-Niveau. Da fand ich den nicht vorhandenen Motorenlärm nicht nur positiv, denn sein Fehlen ließ das Klappern und Scheppern vom Fahrwerk hervortreten, die Zero klang etwas wie ein überfordertes Mountainbike.


    Wie war da dein Eindruck?

    Und meine Meinung ist, dass du dafür fünf Euro ins Phrasenschwein werfen solltest. :lachen:

    Ich war neulich in der Schweiz, da will man auf keinen Fall drei Kilometer zu schnell fahren - und die Schweizer hinter dir wollen auf keinen Fall, dass du drei Kilometer zu langsam fährst;-)

    Ging mir bei meiner R1100GS auch so. Der Fairness halber sei gesagt, dass der Seriensitz meiner AT auch shyce ist. Jetzt ist es eine einteilige Bank von Teuertech geworden. Die 500 Tacken haben weh getan, dafür tut es mein Hintern nicht mehr so sehr.

    Habe gerade im Wartungshandbuch für die 1100 nachgeschaut, Kapitel 3-19:


    Schraube für das Ritzel kriegt 54 Nm, Muttern für das Kettenrad kriegen 100 Nm, von Einölen steht da nix.

    Was mir auffällt, das ist, dass bei mir die Abweichung zwischen Tacho und GPS nicht konstant ist. Was bedeutet, dass nicht jede Digitalanzeige im Handy automatisch die Wahrheit sein muss. Meines Wissens funktionieren GPS-Tachos so, dass der Reihe nach Koordinaten mit einem Zeitstempel empfangen und gespeichert werden. Daraus errechnet das Tachoprogramm über einen Brotkrumenpfad eine Strecke und errechnet dann aus Strecke und Zeit eine Geschwindigkeit. Wenn man jetzt mal annimmt, dass einmal pro Sekunde getrackt wird, dann bildet der Brotkrumenpfad gerade bei kurvigen Strecken den tatsächlich gefahrenen Pfad nur ungenau ab. Wenn man sich jetzt noch überlegt, dass das GPS-Signal eine Ungenauigkeit von mehreren Metern hat, dann gibt es Grund dazu, auch einen GPS-Tacho nicht unbedingt für 100% genau zu halten. Und ich nehme an, dass die Abweichung zwischen tatsächlicher und per GPS gemessener Geschwindigkeit auch noch schwankt - zumindest bei relativ simplen Apps, deren Hauptzweck nicht die exakte Geschwindigkeitsmessung ist.


    Übrigens: Bei meinem 2016er Toyota eilt der Tacho in ähnlichen Größenordnungen vor.