Mir ist auch aufgefallen, dass die Sitzhöhe ein paar Millimeter niedriger ist als bei der AT.
Beiträge von Sampleman
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Preis hin, Preis her. Wer speziell eine Maschine in der Kategorie Reiseenduro mit Automatik sucht ist imho mit dem DCT von Honda und der AT am besten aufgehoben.
Die Technik ist jetzt seit 13 Jahren auf dem Markt, wurde kontinuierlich weiterentwickelt und darf als ausgereift bezeichnet werden.
Alles andere, egal ob BMW, Yamaha und jetzt auch KTM befindet sich grade mal in den Startlöchern bzw. der praktischen Erprobung beim Kunden.
Langzeiterfahrungen stehen da noch aus.
Wie ich ja eingangs schrieb, war ich bereits 2018 auf einer Veranstaltung von KTM zum Thema "Automatik" am Mopped, bereits damals hatten sie eine 1290 Super Adventure mit Rekluse-Kupplung am Start. Wenn man ansonsten den Quickshifter mit einem Schalt-Aktuator verbindet, der elektrisch den Schalthebel betätigt, hat man ziemlich schnell ein automatisiertes Getriebe, da mache ich mir wenig Sorgen, dass KTM das nicht hinbekommt. Man kann sich natürlich auch wie BMW ins Knie schießen und einen Fußschalthebel konstruieren, der nichts weiter macht als beim Hoch- und beim Runterdrücken jeweils einen Schaltimpuls auszulösen. Und dann kommt einer in München auf den lustigen Gedanken, dass sich dieser Schalthebel in der Bedienung bitte genauso "knochig" und "mechanisch" anfühlen möge wie der Hebel eines konventionellen Schaltgetriebes. Und schon macht das Ding beim Kunden Zicken.
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Der Preis der Honda ist in jedem Fall gerechtfertigt, Qualität eben.

Die KTM muss ihren Preis erst unter Beweis stellen.
Ich warte auf das Schreiben von Honda wegen meines dritten Rückrufs. Ich kann nicht finden, dass die AT qualitativ außergewöhnlich gut ist. Sie ist auch nicht schlecht, aber dem Tenor "Honda super, alle Europäer Schrott" kann ich so nicht folgen. Allerdings sind Zweifel an der aktuellen Qualität von KTM durchaus angebracht. Die ganze Firma ist durch die Pleite einmal komplett auf links gedreht, viele Zulieferer haben schwierige Zeiten hinter sich. Dass die Firma unter den Bedingungen überhaupt Produktneuheiten auf den Markt bringt, ist erstaunlich. Was die in der Praxis dann taugen, muss man sehen.
Aktuell steht in der "Motorrad" der Dauertest-Abschlussbericht zur Honda Transalp, mit einem insgesamt sehr guten Ergebnis. Da steht auch eine Liste mit den Top 50 im Dauertest. Die Tests sind zum Teil aber schon bald 20 Jahre alt. Da rangiert die Marke Honda schon höher als die Marke KTM, aber auch nicht durchgängig. So rangiert die 1000er AT auf Platz 13, die 790er KTM Duke kommt - kaum schlechter - auf Rang 16. Allerdings schnitt 2017 eine Honda Fireblade so schlecht ab, dass sie auf Platz 42 gelistet wird. Der 37. Platz für eine KTM 1190 Adventure ist jetzt auch kein Ruhmesblatt.
Mit anderen Worten: Weiß man alles nicht.
Alles anzeigenEs gibt genug AT "nackt" neu unter 18000.
Ich habe im Listenpreis bewusst die ATAS ES DCT mit der KTM verglichen, weil beide ein 19-Zoll-Vorderrad haben und auch in der Ausstattung sehr vergleichbar sind. Ich kann mir allerdings für alle, die sich aktuell eine neue ATAS DCT kaufen wollen, vorstellen, dass das sich erweiternde Angebot an Großenduros mit Automatik dämpfend auf die Marktpreise bei Honda auswirkt. Und von untern kommt 2026 auch noch die Transalp mit Ride by Wire und wahlweise E-Clutch...
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Affentwin
Blasphemie !!!!.Für mich keine Kategorie, ich bin Atheist:-)
Toll sieht die neue Kantn von vorn immer noch nicht aus, aber irgendwie etwas weniger vaginös. Jetzt quasi Space-X Dockingport statt Ford Edsel.
Was ich allerdings heftig finde, ist der Preispunkt: Das Ding steht für 22.990 Euro zuzüglich 450 Euro Nebenkosten in der Liste. dafür kriegt man ein automatisiertes Getriebe, einen 1350er Motor mit 175 PS und 145 Nm, und ein semiaktives Fahrwerk. Im Vergleich dazu kostet eine aktuelle Honda ATAS mit ES und DCT 20.610 Euro zzgl. 629 Euro Nebenkosten. Für 2.200 Euro weniger gibt es 266 Kubik, 72 PS und 23 Nm weniger. Dafür ist die KTM 8 Kilo leichter, der Tank fasst zwei Liter weniger Sprit und mit 220 mm vorn und hinten sind die Federwege nahezu identisch. Verdammt nahe dran, finde ich.
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Ich gehe schon steil, wenn ich den Begriff "Affentwin" lese. Das geht mir heftig auf den Zünder.
Kein überzeugter AT-Treiber würde so schreiben.
Affentwin, Affentwin, Affentwin

Die in der Wolle gefärbten GS-Treiber nennen ihre Kisten auch "Kuh", manche tackern sich sogar eine gelbe Kuh-Marke an den Lenker. Finde ich ganz sympathisch, diese Geisteshaltung.
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Mir geht dieses KTM Bashing richtig auf den Sack.
Mein Eindruck ist, dass in diesem Forum die Sympathie für Motorräder anderer Marken ohnehin nicht besonders ausgeprägt ist.
Ich habe die KTM vor allem deshalb vorgestellt, weil es sie jetzt mit Automatikgetriebe gibt. DCT ist für mich der zentrale USP an meiner Africa Twin. Gäbe es sie nur mit manuellem Getriebe, hätte ich sie mir vielleicht gar nicht gekauft, sondern eine andere Marke. Und da scheine ich ja nicht der einzige zu sein. Ob sich die Leute Automatik kaufen, weil sie nicht (mehr) schalten können oder weil sie das für die überlegene Technik halten, das lasse ich mal dahingestellt. Aber ich behaupte mal: Hätte jeder Hersteller eine gut gemachte Automatik im Programm, würde Honda ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal fehlen.
Und eins muss man auch mal sagen: Wenn Honda für eine aktuelle ATAS 20K aufruft, und KTM bietet für 23K 60 PS und 200 Kubik mehr, dann treten schon Fragen auf.
Was die Zuverlässigkeit von KTM angeht, hätte ich schon Bedenken: Zwei persönliche Bekannte hatten mit ihren KTMs viele Probleme, und in der Dauertest-Statistik von "Motorrad" rangiert KTM auch eher in der zweiten Hälfte der Tabelle.
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Ist 2018 nicht zwei Jahre zu früh für CRF 1100L ?
Ja, ich bin die 1000er gefahren, mit Taschenrechner-Cockpit und 93 PS. Die hat mir schon so gut gefallen, dass sie auf meine Watchlist kam. Fünf Jahre später wurde es dann die aktuelle 1100er mir 103 PS und dem bekannten Trallafitti;-)
Alles anzeigen173 PS, unfassbar... . Mein Zwei Tonnen Schiff hat ja weniger unter der Haube. Wer braucht so was

Ich berichtete in meinem Post ja von meiner Teilnahme an der KTM-Testveranstaltung. Ich fuhr damals eine uralte BMW GS mit 77 PS im Schein. Die damals aktuelle GS hatte 125 PS, und auch da habe ich mich schon gefragt: "Wer braucht so viel PS, das ist ja mehr als mein Auto hat?". Damals fuhr ich das erste Mal in meinem Leben die damalige KTM 1290 Super Adventure, die hatte 160 PS, was damals glaube ich das absolute Maximum bei den großen Reiseenduros war. Mit entsprechendem Respekt bin ich auf den Hobel aufgestiegen. Und nach zehn Minuten war mir klar: Niemand braucht 160 PS, aber es ist sehr unterhaltsam, wenn man sie hat;-)
Meine AT hat etwa 25% mehr Leistung als die GS, die ich vorher hatte, und ein paar Kilo leichter ist sie auch. Zuerst dachte ich noch: Holla die Waldfee, die geht aber ab. Aber ich habe mich erschreckend schnell an die Mehrleistung gewöhnt. Klar, hätte meine AT noch viel mehr Leistung, würde ich nicht nein sagen. Aber ich weine nachts nicht in mein Kissen, weil sie es nicht hat;-)
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KTM bringt jetzt die 1390 Super Adventure S Evo mit schmalen 175 PS und automatisiertem Getriebe:
Reiseenduro mit 175 PS und Automatik: KTM 1390 Super Adventures S Evo im TestMOTORRAD fuhr die neue KTM 1390 Super Adventure S mit Automatik ab Werk und erkannte eine beeindruckende Reife.www.motorradonline.deWem also die Affentwin zu schlapp und die Kuh zu blöde ist, der hat jetzt echt seine Chance;-)
Dazu ein Schwank aus meinem bewegten Leben: Vor knapp zehn Jahren bin ich mal in das Visier der Marktforschung bei Kiska geraten, weil ich damals BMW GS fuhr und ihnen irgendwie aufgefallen war. Sie hatten mich schon einmal zu einer Marktforschung eingeladen, und 2018 luden sie mich zu einem Event nach Anif bei Salzburg ein. Es sollte um die Haltung der teilnehmenden Moppedfahrer zu Motorrädern mit automatisierten Schaltlösungen gehen. Kiska machte damals nicht nur das Design für KTM, sondern das komplette Produktmarketing. Sie hatten für uns ein interessantes Testfeld zusammengestellt:
Eine BMW S1000R mit Quickshifter/Blipper
Eine Yamaha FJR 1400A mit halbautomatischem Getriebe und Knöpfen am Lenker zum Schalten
Eine KTM Super Duke 1290 mit Quickshifter
Eine KTM Super Adventure 1290 mit automatischer Rekluse-Kupplung
und schließlich, last but not least: Eine Honda X-ADV 750 und eine CRF1100L, beide mit DCT.
Wir konnten jedes Mopped jeweils eine halbe Stunde fahren und uns ein Bild davon machen. Für mich machte das DCT von allen vorgestellten Lösungen den besten Eindruck. Das haben die anderen Teilnehmer ähnlich gesehen, auch wenn es einige gab, die Automatik am Motorrad grundsätzlich ablehnten.
Und von allen Moppeds, die ich an dem Tag fahren durfte, hat mit die Africa Twin am besten gefallen. Meine BMW war damals schon 20 Jahre alt und ich spielte mit der Frage, welches Motorrad das nächste sein könnte. Mein Eindruck von der CRF 1000 war sehr gut. Okay, der Motor hätte ein kleines bisschen mehr Punch haben dürfen, das wäre dann die Kirsche auf der Sahne von der Torte gewesen.
2023 habe ich dann meine gute alte GS weiterverkauft und mir eine CRF 1100 gekauft - mit der Kirsche auf der Sahne.
Also, wenn ihr mal die neue Kantn mit Automatik fahrt: Ein ganz kleines bisschen bin ich schuld daran;-)
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Wenn ich das bis zum Ende denke,wird Honda die nächste CRF 1100 mit Verkehrschilderkennung etc. bringen.
Beschrei's nicht. Bei Autos ist das seit 2024 Vorschrift - und raubt mir den letzten Nerv, wenn ich mal in einem sitze. Zum Glück kostet so was Geld, weshalb ich hoffe, dass Honda das nicht bringt, bevor es nicht vorgeschrieben wird.