Okay, Kette statt Kutte.
Glückwunsch!
Beiträge von Sampleman
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Mir ist im Moment nicht so nach Bildermachen, meine Mutter ist vor ein paar Tagen gestorben. Wer das bereits mitgemacht hat, weiß ja, wie es einem da geht.
Dennoch habe ich gestern die Gelegenheit von Sonnenschein und knapp zweistelligen Temperaturen genutzt und bin mit meiner AT ein Stündchen durch die Gegend gefahren. Danach brauchte sie gleich wieder eine Dusche, sah aus als wären wir durchs Unterholz gebrochen.
Macht nicht alles wieder gut, aber es hilft. Demnächst wieder mit Bildern.
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yepp...

Ich hab' mich schon gewundert, warum die so sauber ist. Exzellente Farbwahl übrigens.
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Ich kenne diese Lampen ja nicht im Detail, aber ich fände es ohnehin doof, wenn die sofort einen Alarm auslösen, sobald man sie anschaltet. Es kann ja durchaus sein, dass ich eine Reifenpanne haben, die ich problemlos allein geregelt kriege, und es macht schon einen Unterschied, ob mein Mopped zerschellt im Graben liegt und in die Werft muss, oder ob ich drunter liege und einen Notarzt brauche,
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In einem anderen Thread wurde die V16-Pannenwarnleuchte erwähnt, die in Spanien jetzt Pflicht geworden ist und dort das Warndreieck ersetzt. Die Besonderheit: Wenn man diese Lampe einschaltet, überträgt sie das GPS-Signal des Standortes automatisch an ein Portal. So können Pannen- und Rettungsdienste den Standort leichter finden.
Diebe allerdings auch.
Diesen Beitrag habe ich auf Facebook gefunden:
"So missbrauchen Autodiebe die V16-Warnleuchte
Die in Spanien seit Jahresbeginn verpflichtende V16-Warnleuchte sorgt für eine unerwartete Kriminalitätswelle. Statt mehr Sicherheit zu bringen, ermöglicht das vernetzte System Kriminellen den Zugriff auf Echtzeitdaten zu Pannenstandorten – und macht damit liegengebliebene Autos zur leichten Beute.
Die Masche ist so einfach wie dreist: Sobald ein Fahrzeug eine Panne meldet, erscheint der Standort auf der öffentlichen Karte der spanischen Verkehrsbehörde DGT.
Die V16-Leuchte überträgt automatisch die GPS-Koordinaten an das zentrale System. Diese Daten fangen Betrüger ab, fahren zur gemeldeten Stelle und geben sich als Pannenhelfer aus.
Mit täuschend echt wirkenden Fahrzeugen nehmen sie den Wagen "zur Reparatur" mit – und verschwinden. Mehrere Fälle auf den Kanaren wurden bereits von der Guardia Civil bestätigt.
Die Fahrzeuge tauchten danach nicht wieder auf, teilweise sollen sie zerlegt oder ins Ausland verschifft worden sein.In Stresssituationen, etwa bei einer Panne auf Schnellstraßen, handeln viele Autofahrer unüberlegt.
Die vermeintlichen Helfer treten seriös auf, kassieren teils sogar eine Barzahlung für den angeblichen Abschleppdienst. Die Polizei warnt inzwischen vor dieser neuen Betrugsform und rät dazu, im Zweifel selbst bei der Versicherung oder dem eigenen Pannendienst nachzufragen, wer tatsächlich beauftragt wurde.
Warnung der Guardia Civil
Auch die spanische Guardia Civil selbst und ihre Berufsvereinigung AUGC schlagen Alarm. Gegenüber spanischen Medien erklärten Polizeisprecher, das System könne "kriminellen Gruppen in Echtzeit zeigen, wo sich ein wehrloser Autofahrer befindet". Besonders gefährlich sei, dass die Standortdaten der Pannenfahrzeuge öffentlich einsehbar sind. So könnten – laut Guardia Civil – "Pirate Tow Trucks", also Piraten-Abschlepper bzw. illegale Abschleppdienste, gezielt Fahrzeuge ansteuern, um Geld zu erpressen oder Autos zu entwenden.
Ein Sprecher der AUGC sprach von einer "gefährlichen Offenlegung" und forderte, die Transparenz der Standortdaten dringend zu überarbeiten. Auch interne Kreise der Verkehrspolizei bestätigen, dass die DGT-Karte "zu viele Informationen über Zeit und Ort einer Panne offenlegt" und so potenziell kriminelle Aktivitäten erleichtert.
Die Guardia Civil fordert eine Prüfung des Systems durch die Verkehrsbehörde DGT und technische Maßnahmen, um die Sichtbarkeit privater Fahrzeugdaten zu beschränken.
Schwachstellen und mögliche Hackversuche
Die aktuelle V16-Generation steht schon länger wegen technischer Sicherheitslücken in der Kritik. Wie eine Analyse des spanischen IT-Experten Luis Miranda Acebedo zeigt, werden Standortdaten, Gerätekennungen und Netzwerkparameter teils unverschlüsselt übertragen.
Dadurch können Dritte den Funkverkehr abfangen, manipulieren oder eigene Meldungen simulieren. Auch Software-Updates sind laut der Untersuchung unzureichend gesichert: Die Geräte akzeptierten jede beliebige Firmware-Datei, was theoretisch Angriffe über manipulierte Software ermöglicht.
Das gilt für deutsche Autofahrer
Die Pflicht zur Nutzung einer V16-Warnleuchte gilt ausschließlich für in Spanien zugelassene Fahrzeuge. Wer mit einem deutschen Auto auf der Iberischen Halbinsel unterwegs ist, darf das Gerät zwar freiwillig verwenden, muss es aber nicht mitführen. Für Mietwagen, die in Spanien zugelassen sind, liegt die Verantwortung beim Vermieter.
Wichtig zu wissen: Die Positionsübermittlung funktioniert nur innerhalb Spaniens. Im Ausland bleibt die V16 ein reines Sichtsignal, ersetzt aber weiterhin nicht das Warndreieck. Nur zertifizierte Geräte auf der offiziellen DGT-Liste sind zulässig; für deren Fehlen drohen bei spanischen Kennzeichen Bußgelder bis zu 200 Euro.
Fazit
Die V16-Warnleuchte sollte eigentlich die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen, offenbart aber gravierende Schwachstellen. Kriminelle nutzen die Echtzeitdaten für gezielte Autodiebstähle. Auch die Guardia Civil warnt inzwischen ausdrücklich vor dieser Masche und fordert Nachbesserungen. Autofahrer sollten bei Pannen genau prüfen, wer Hilfe anbietet, und sich im Zweifel immer an die eigene Versicherung oder den Pannendienst wenden."
Kurz: Nicht kaufen, zumal die GPS-Übertragung offenbar ohnehin nur in Spanien funktioniert.
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Es geht im Kern darum, dass der TÜV der Ansicht ist, dass im CoC eigens aufgeführt werden muss, dass das Fahrzeug mit Diagonal- oder mit Radialreifen gefahren werden darf. Davon ist aber in der entsprechenden Norm nicht die Rede. Vor allem wären - wenn überhaupt - nur Diagonalreifen ein Problem, weil die sich bauartbedingt bei hohen Drehzahlen ausdehen könnten, dann könnte die Freigängigkeit ein Problem sein. Radialreifen betrifft dieses Problem weniger, weshalb kaum ein Fall konstruiert werden kann, in dem ein Motorrad zwar für Diagonalreifen geeignet wäre, nicht aber für Radialreifen. Exakt dies will der Prüfer vom TÜV Süd aber in den Papieren der Fantic entdeckt haben. Das ganze ist umso peinlicher, weil der TÜV Süd die Homologation der Fantic Caballero technisch betreut hatte, inklusive der Reifenfreigabe. Diagonalreifen, die der TÜV-Graukittel auf der Caballero sehen will, bietet der Hersteller für dieses Motorrad gar nicht an.
Eigentlich sollte das Bundesverkehrsministerium mal bei der Konzernleitung des TÜV Süd anfragen, ob sie sicher sind, die Voraussetzungen für die Durchführung von Hauptuntersuchungen von Kraftfahrzeugen noch zu erfüllen. Eventuell sollten sie sich aus diesem Geschäftsfeld zurückziehen, wenn sie es nicht beherrschen. Oder es sollte ihnen die Genehmigung dafür entzogen werden.
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ABER hast du das in der MOTORRAD 03 2026, S. 98 gelesen?
"Der TÜV verweigerte einer Fantic Caballero 700 die Plakette - wegen ihrer Radialreifen. Doch mit denen läuft das Motorrad serienmäßig vom Band."Typischer Fall von "Selbst zum TÜV gefahren anstatt das den Händler machen lassen."
Aber die Geschichte ist wirklich abenteuerlich.
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Mich interessiert eigentlich nur Enduro Test. Aber als ich gelesen habe, dass dort dicke, stark motorisierte Dampfer mit kleineren Maschinen wie der KTM 390 Adventure verglichen werden, war für mich Feierabend. Wie soll man bitte eine Wassermelone mit einem Pfirsich vergleichen – außer beim Obstsalat?
Wie gesagt, ich habe ja eine lange Zeit der Verzweiflung an den mangelnden kognitiven Fähigkeiten und der nicht vorhandenen Aufmerksamkeitsspanne der verehrten Leserschaft hinter mir - jetzt bin ich in Rente.
Aber hast du nicht gemerkt, dass der Test mehrere Teile hatte?
Im Grunde kann das ganze, sehr aufwändig gemachte Ding nicht mehr sein als eine Kaufberatung, in die die Redaktionen einfach alle Kräder reingepackt haben, die sie kriegen konnten. Und dazu kommt ja, dass man sich bei diesen ganzen Tests fragen soll, wem sie genau weiterhelfen sollen. "Motorrad" testet im Jahr bestimmt an die 100 Motorräder. Wie viele Motorräder kaufst du dir im Jahr? Geht es also darum, dir eine Entscheidungshilfe für einen anstehenden Kauf zu geben? Oder geht es nur um Futter für den Stammtisch?
Dazu kommt, dass jeder Kunde andere Prioritäten hat. Natürlich ist es bis zu einem gewissen Grad unfair, ein Motorrad für 25.000 Euro mit einem für 15.000 Euro zu vergleichen, aber idealerweise zeigt ein solcher Vergleich, welche Nachteile gegenüber dem teureren Motorrad man in Kauf nehmen muss, wenn man das billigere nimmt. Besonders spannend fand ich deshalb die große Zahl der "Chinakracher", die vorgestellt wurden. Ich bin kein in der Wolle gefärbter Hondafahrer, ich hab' mit der Marke keinen Vertrag. Meine AT hat mit Koffern und Chichi 17 K gekostet. Wenn eine CFMoto mit voller Hütte und etwa genauso viel PS nur noch 12K kostet, dann wüsste ich schon gern, worauf ich verzichten muss, wenn ich mir die fünf Riesen spare. In dieser Beziehung fand ich den Test gar nicht so übel.
Wäre ich ein verantwortlicher Redakteur für einen solchen Test und würde realisieren, dass ein Großteil meiner Leserschaft sich ausschließlich dafür interessiert, ob ein Produkt ihrer Lieblingsmarke auf Platz 1 gekommen ist, dann würde ich glaube ich ausgiebig dem Alkohol zusprechen und Götz von Berlichingen zitieren.
Alles anzeigenDu denkst wirklich, dass Insiderinfos an die Öffentlichkeit dringen würden? Die habe ich auch, aber ich würde den Teufel tun, solche Infos jemals öffentlich zu posten. Man würde auch nicht glauben, was manche Hersteller alles verlangen.
Es gibt zwei Vorwürfe, die regelmäßig kommen: Wenn in einem Bericht nicht die Marke gewinnt, die man persönlich favorisiert, dann wurde der Redakteur geschmiert. Oder der positiv bewertete Hersteller hat sich seine gute Platzierung durch Werbeanzeigen erkauft.
Da denke ich mir manchmal, ob die Maulhelden, die sowas einfach so im Netz raushauen, sich das auch live trauen würden, wenn der verantwortliche Redakteur für den Beitrag mit am Tisch sitzt.
Was den Vorwurf der Bestechung angeht: ich bin in meiner Karriere niemals bestochen worden. Sonst sähe mein Kontostand anders aus, glaubt es mir. Und was den Vorwurf der Werbeschaltungen angeht, kann man den leicht entkräften, indem man einfach mal nachzählt. Wenn es danach ginge, müssten Lous und FC Moto jeden Vergleichstest gewinnen, denn die gehören zu den wichtigsten Anzeigenkunden.
Was allerdings eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt, das ist eine schlagkräftige Presseabteilung. Mir hat das mal ein Kollege am Beispiel eines Reifentests erklärt: "Du willst einen Reifentest mit Supersportler-Reifen machen und brauchst jemanden, der dir möglichst schnell für zwei Wochen drei identische Moppeds hinstellt. Dann rufst du in München an, und die fragen nur: 'Welche Farbe?'. Das kannst du ja mal bei Aprilia versuchen." Das Ergebnis: Ein Reifentest über sechs Seiten wird auf BMW gefahren, nicht auf Aprilia.
Ich hatte ja noch nie mit der Presseabteilung von Honda in Deutschland zu tun, aber die scheinen nur eine ATAS mit allen Extras in Tricolore im Presse-Pool zu haben. Und wenn eine Redaktion nach einer Africa Twin verlangt, dann kriegen sie halt den Fulldresser. Das passt aber nicht immer. Und ich habe hier auch schon ein paarmal angemerkt, dass ich ein genaueres Eingehen auf meine Wünsche als deutscher Kunde wünschen würde. Gern kam dann der Kommentar, dass Deutschland als Markt für Honda ja gänzlich unwichtig sei. Je nun, wenn das so ist, dann muss sich Honda nicht wundern, wenn sie in deutschen Vergleichstests gegen Wettbewerber verkacken, die auf die Bedürfnisse deutscher Kunden besser eingehen.
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Habe diese Zeitschrift noch nie gelesen, gekauft oder in den Händen gehabt.
Aber die scheinen ja alles richtig zu machen.
BMW Fahrer kaufen das Heft immer um zu gucken und sich zu freuen, -> weil die BMW immer Erster wird.
Honda Fahrer kaufen das Heft immer um zu gucken und sich zu ärgern, ->schon wieder nur Zweiter geworden.
So kann man auch Kunden binden

Ich, der sein Leben lang sein Geld im Fach- und Special-Interest-Journalismus verdient hat, bin froh, dass ich nicht mehr für ein Publikum schreiben muss, das eigentlich nicht informiert werden, sondern nur seine Meinung bestätigt haben will. Und noch geiler finde ich es, wenn sich Leute über ein Medium äußern und sich im selben Atemzug damit brüsten, es schon lange nicht mehr bzw. noch nie gelesen zu haben. Übrigens: BMW gewinnt bei "Motorrad" längst nicht jeden Vergleichstest, aber dass Honda mal einen gewinnt, das ist selten geworden. Bei der AT mag das noch mit ihrer etwas unglücklichen Marktpositionierung zusammenhängen - zu schwach für die "Großen", zu teuer für die "Kleinen" - bei den anderen Modellen vermute ich, dass die anderen im Schnitt einfach besser sind.
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Wie seht ihr das? Bin auf eure Meinungen sehr gespannt.
Ich sehe das tiefenentspannt. Siehe dazu den Thread, den ich nach dem 1. Teil verfasst hatte:
Honda Deutschland hört auf mich - geht doch!Auch im zweiten Teil wurde die AT über den grünen Klee gelobt:
>> ... und dann [wenn man die AT in Basiskonfiguration nimmt] fällt besonders auf, wie harmonisch die Africa Twin sich zu bewegen versteht. Top Massenzentralisierung, smart gezeichnete Ergonomie und das mit hoher Wahrscheinlichkeit feinste Fahrwerk beim ganzen Master Test Adventure schaffen ein himmlisch komfortables Schotter-Fahrgefühl, Marke "Magic Carpet Ride". <<
Die elektronischen Fahrhilfen werden als "nicht mehr ganz so sensationell wie jene der Europäer" bezeichnet, der Autor rät dazu, diese im Gelände zu deaktivieren - was nach meinem Eindruck die meisten Forumsmitglieder ohnehin tun, und "dann nervt die vermurkste Bedienung auch nicht" - in meinen Augen eine völlig berechtigte Kritik an der vermurksten Bedienung der AT.
Mit anderen Worten: Was hast du erwartet? Der Letzte Satz der Kurzcharakteristik beschreibt perfekt das Dilemma, in der sich die AT bewegt:
>> Unter den "Dicken" die Leichteste, unter den "Midsize" die hochwertigste: Die Basis der CRF 1100 L sortiert sich geschickt zwischen den Welten ein <<
Genau so sehe ich das auch: Gegenüber einer BMW R1300GS, einer Multistrada V4S oder einer KTM 1390 Super Adventure ist die AT schlicht untermotorisiert, das ist als wenn du einen Toyota RAV4 mit einem Porsche Cayenne vergleichst. Und gegenüber einer BMW F900 GS (Basispreis 13.750 Euro) oder einer Voge DS 800 X (9.000 Euro) ist sie reichlich teuer. Sie sitzt halt genau in der Mitte zwischen zwei Klassen, Und damit gewinnst du keine Vergleichstests.
Was ich persönlich interessant fand, das war das sehr wechselhafte Abschneiden der ganzen Chinakracher. Vor allem die Voge DS 900 X, die ich von den Specs her noch dichter an der AT sehe, schein insgesamt ein ziemlich mittelmäßiges Mopped zu sein.