Beiträge von Sampleman

    Man muss da etwas rumprobieren. Bei meinen Sena-Headsets kann man mehrere Devices mit einem Headset pairen. Die Smartphone-App funktioniert aber nur, wenn mein iPhone als erstes Device mit dem Sena verbunden ist. Ich habe deshalb die Honda als zweites Device verbunden. Wenn das alles nicht funktioniert, würde ich auf die App verzichten und nur die Honda mit dem Headset verbinden.

    (Nur so als Hinweis, vielleicht ist das bei Cardo und Android ähnlich)


    Und noch eine kleine Beobachtung: Ich hatte schon einige Bluetooth-Headsets, und in aller Regel schalten die sich automatisch nach fünf Minuten oder so nach dem Abschalten der Zündung ab, weil dann die Verbindung zwischen Honda und Headset unterbrochen ist. Wenn man (wie ich) sein Headset mit der Honda und dem Smartphone verbunden hat (wegen der App), dann schaltet das Headset nicht automatisch nach Ausschalten der Zündung aus - weil es ja immer noch mit dem Handy verbunden ist. Deshalb nach jeder Fahrt dran denken: Headset manuell ausschalten.

    Es könnte noch zwei Erklärungen für die rückläufigen Zahlen sowohl bei der AT als auch bei der TA geben. Erstens gibt es Märkte, in denen die AT im Moment gar nicht verkauft wird wegen des anhängigen Rückrufs der Lenkerarmatur. Es ist durchaus möglich, dass es derzeit einen de facto Verkaufsstop für die AT gibt.


    Und bei der TA könnten die Verkäufe der 25er Modelle von den zahlreichen Verbesserungen betroffen sein, die für die 26er Modelle angekündigt wurden (Ride by Wire, E-Clutch, Electronic Suspension, Smartphone-Anbindung). Das könnte auch den einen oder anderen AT-Interessenten zu einem Umstieg bewegen.


    Aber grundsätzlich ist der Motorrad-Markt im Moment ziemlich beim Teufel. Und die ganzen chinesischen Reiseenduros mit 95 PS muss ja auch jemand kaufen;-)

    Da ist meine Wahrnehmung eine andere. Zumindest bei uns in der Stadt sehe ich selten eine Ladesäule, die nicht genutzt wird. Und wenn doch, dann ist sie vermutlich kaputt.


    Meines Wissens war 2024 das meistverkaufte Auto in der EU der Dacia Sandero.

    Der ID4 ist aber auch eher vergleichbar mit einem Golf Sportsvan oder Touran, also eher Minivan als normale Limousine. Das passende Pendant zum Golf 8 wäre der ID.3.


    Wobei sich der ID.4 besser verkauft als der ID.3, genauso wie Tesla vom Y mehr verkauft als vom 3.


    Generell zeigt sich zumindest in Deutschland, dass die billigsten E-Autos nicht die sind, die sich am besten verkaufen.

    Bei vielen E-Fahrzeugen sind die Batterien von unten in die Bodengruppe geschraubt. So lassen sie sich mit mittelprächtig großem Aufwand rausbauen und ggfs. reparieren oder tauschen. Was die Werkstätten dazu brauchen, ist eine Art Hubwagen. Das Auto wird auf eine Hebebühne gehoben. Dann kommt der Hubwagen drunter. Dann müssen hundert Schrauben und ein paar dicke Kabel gelöst werden, und schon liegt die Batterie auf dem Hubwagen. Das ist alles nicht so einfach, aber ich behaupte mal, dass eine Werkstatt, die weiß, wie das geht, ein Batteriepack in einer halben Stunde draußen hat. Ich glaube, der Ausbau eines Pkw-Verbrennungsmotors ist komplizierter.


    Die Reparatur von Batteriepacks und ggfs. der Austausch ist grundsätzlich keine Raketenwissenschaft, erfordert aber Know-how, das nicht unbedingt jede Feld-Wald und Wiesen-Autowerkstatt hat. Ich hege aber nicht den geringsten Zweifel, dass sich bald ein Ökosystem von Werkstätten bilden wird, das so was anbietet. Es gibt ja auch Motoren- und Getriebe-Instandsetzer, die alte Aggregate wieder neu machen.


    Ich persönlich finde den BMW i3 sehr geil. Allerdings sind die ältesten i3 jetzt auch schon 12 Jahre alt. Sie hatten anfangs nur einen 22 kWh-Akku, mit dem man im Winter gerade noch 100 km weit kommt. Zum Schluss war der Akku mit 42 kWh doppelt so groß. Es gibt inzwischen aus China Nachrüst-Packs, die 54 kWh haben, damit kann man dann locker 300 km fahren. Nun stelle man sich mal vor, man kauft sich einen relativ alten BMW i3 mit Range Extender und rüstet ihn dann noch mit einer 54 kWh-Batterie aus...


    Klingt in der Theorie toll. Bei Alibaba kostet so ein Akku 6.300 Euro, aber dann kommt noch Zoll dazu, irgendwer muss einem das Ding einbauen, und etwas Garantie hätte man ja auch gerne.

    Da muss ich dich enttäuschen. Zur Umweltbilanz von E-Autos kann man alles mögliche nachlesen, vieles davon bewusst erlogen. Leider ist die Diskussion um E-Autos zum politischen Schlachtfeld verkommen. Vor allem Social Media wird geflutet von einem Wust aus gefälschten und dramatisierten Alarmmeldungen. Nach meinem Eindruck soll damit das Gefühl erzeugt werden, dass die böse Regierung uns alle zum E-Auto zwingen will. Das klappte noch besser, als der Wirtschaftsminister Wärmepumpen-Robert hieß und nicht Gas-Kati.

    Meine AT zieht auf 100 km 5 Liter Sprit. Das sind auf 100.000 km vier Tonnen hochraffiniertes Superbenzin. Nach der Umweltbilanz davon fragt niemand.

    Heute vormittag mein frisch gekärchertes Präzisionskraftrad erklommen und von Augsburg nach Landsberg am Lech gefahren. Nach noch nicht einmal 40 Kilometern über öffentliche, befestigte Straßen sah das so aus:


    IMG_0461.jpg


    Hab' dann mein Visier geputzt und bin weiter nach Tirol. Weil, wenn se schon dreckig ist, soll es sich auch lohnen. Das hier war am Haldesee, ums Eck vom Tannheimer Tal:


    IMG_0463.jpg


    Schon wars. Bisschen frisch.


    Jetzt steht sie wieder frisch gekärchert in der Garage;-)

    Das Problem, das haben wir hier glaube ich schon mal angedeutet, sind die Extremisten, die die Debatte beherrschen.


    Die Elektro-Fahrer können nicht akzeptieren, dass E-Autos nicht nur Vorteile haben, und die Diesel-Fahrer finden die Elektro-Fahrer so scheiße, dass sie sich schlicht weigern, ein E-Auto auch nur mal Probe zu fahren, mann könnte ja woke werden davon...

    Ich stelle fest, dass das Argument "E-Autos sind ja unbezahlbar" keins mehr ist. Wenn man heute einen gebrauchten VW ID.3 mit einem gleich alten, gleich motorisierten und vergleichbar ausgestatteten Golf vergleicht, herrscht mehr oder weniger Gleichstand. Gut, der ID.3 mag am Ende tausend oder zweitausend Euro teurer sein, aber die hat man nach spätestens zwei Jahren raus, wenn der Golf zur großen Inspektion muss und der ID.3 nicht. Allerdings würden sich neue E-Autos noch schneller rechnen, wenn Deutschland nicht mit die höchsten Strompreise hätte. Bei einem Strompreis von 50 ct. (ist ja bei einer öffentlichen Ladesäule nicht unrealistisch), kostet ein Auto, das 20 kWh auf 100 frisst, zehn Euro. Bei einem Dieselpreis von 1,60 entspricht das dem Preis für 6,25 Liter Diesel, und es ist heute kein großes Kunststück mehr, ein Auto zu bauen, dass damit weiter kommt als 100 km. Natürlich lügt man sich damit in die Tasche, denn ein Verbrenner braucht mehr als das, was man in den Tank schüttet. Aber ein E-Auto produziert je nach Modell 7 bis 15% Ladeverluste, über die redet auch keiner.


    Es bleibt das Thema Reichweite und Laden. Klar, kann man mit zurecht kommen, aber für manche ist es eben eine echte Plage. Das sollte man nicht einfach wegwischen. Ich bin heute mit meiner AT von Augsburg bis zum Haldensee in Tirol und zurück gefahren. Ich musste unterwegs weder tanken noch laden, auf eine halbe Stunde oder mehr an einer Ladesäule in der Kälte hätte ich auch keinen Bock gehabt.

    Ach, das kann ich mir lebhaft vorstellen. Vermutlich sind da Diskussionen für oder wider DCT ein Witz dagegen;-)


    Ich habe tatsächlich das Handicap, dass ich mein Fahrrad nicht geschützt so abstellen kann, dass ich da schnell dran komme. Also steht es draußen - und ist eine alte Kraxn, die niemand klaut. Ein E-Bike könnte ich draußen nicht stehen lassen, sonst wäre es bald weg. Schade, sonst hätte ich schon längst eins.