Beiträge von Sampleman

    Ich fuzzle jetzt seit über zehn Jahren damit rum, und es ist halt immer eine Abwägung: Ein Intercom im Helm ist praktisch beim Auf- und Absetzen, außerdem kann man damit auch sprechen. Dafür klingen In-Ear-Kopfhörer viel besser.


    Ich habe aktuell das Schuberth SC-02, das ist das maßgeschneiderte Intercom für bestimmte Schuberth-Helme wie den C5 und den E2. Leider krankt das Konzept daran, dass der Helm insgesamt zu laut ist, um ihn ohne Gehörschutz zu fahren. Also ist nix mit einfach anschalten und aufsetzen. Ich muss mir immer noch Stöpsel in die Ohren tun - ich benutze Alpine Motosafe schwarz. Damit kann ich das Navi und die Musik einigermaßen hören, von HiFi ist das aber meilenweit entfernt.


    Alternativ benutze ich kabelgebundene In-Ear-Kopfhörer, die ich zum Teil mit speziellen Ohrstöpseln im Tannenzapfen-Design gesupert habe. Das Kabel schließe ich an einen kleinen Bluetooth-Receiver an, den ich in die Jacke stecke. Das erfordert Sorgfalt beim Anziehen, aber durch die Kabel können die Ohrstöpsel nicht verloren gehen. Vorteil gegenüber Wireless-Ohrhörern: Die Kabelstöpsel sind deutlich kleiner und drücken deshalb nicht. Nachteil des ganzen Setups: Ich kann damit hören, aber nicht sprechen.

    Kinners, im Gegensatz zum linearen Fernsehen kann man bei Youtube vorspulen, und wenn euch die Werbung nicht gefällt, dann könnt ihr ja das viele Geld zurückverlangen, das ihr den Produzenten für ihre Arbeit gezahlt habt. Die machen das nämlich nicht nur zum Spaß.


    Natürlich sind diese werbefinanzierten Ösi-Videos immer ein ziemliches Gelaber, und die Autoren machen auch keinen Hehl daraus, dass sie aufgrund ihrer persönlichen Vorlieben und Erfahrungen urteilen.


    Ich fand es interessant, dass die BMW in dem Vergleich ihren offensichtlichen Vorteil, nämlich den viel stärkeren Motor, nicht zum Vorteil nutzen konnte, weil die Straßen dort so eng und kurvig waren, dass man die Mehrleistung nicht brauchen konnte. Ich hatte in Bezug auf die AT zu keinem Moment den Eindruck, dass sie irgendwo ungerechtfertigt kritisiert wurde. Und so ein paar Sachen wie das krause Bedienkonzept oder die halbherzige CarPlay-Integration hätte Honda in den sechs Jahren, die sie die 1100er AT jetzt bauen, ja auch mal ausmerzen können, anstatt nur jedes Jahr die Lackierung zu ändern;-)

    Ich hatte bei meiner AT zu Anfang eher das Problem, dass sich die Bremse manchmal nicht komplett lösen wollte. Ich habe das nicht genau verfolgt, aber ich glaube, dass das Mopped auch kein Gas annimmt, wenn die Handbrems-Wanlampe an ist. Nach der ersten Inspektion war das weg.


    Ich benutze die Feststellbremse oft, weil mein Mopped in der Garage auf einer Rangierhilfe steht, wo es nicht runterrollen soll. Das sorgt sicherlich dafür, dass der Mechanismus nicht festgammelt. Offenbar sind die Beläge der Feststellbremse nicht besonders dick, man sollte deshalb Verschleiß vermeiden und sie nicht so viel während der Fahrt verwenden, z.B. zum Anfahren am Berg. Einfach nur ein stehendes Mopped gegen Rollen sichern sollte die Beläge nicht verschleißen.

    Ich habe den Beitrag gelesen und konnte so ziemlich alle Beobachtungen zum DCT - sowohl die negativen als auch die positiven - aus eigenem Erleben bestätigen. Das lässt mich annehmen, dass auch die Schilderungen des Y-AMT realitätsnah sind.


    Eine Kleinigkeit hat der Autor beim DCT jedoch übersehen: Wenn man den Motor aus macht, dann schaltet das Getriebe nicht auf Neutral, es macht einfach nur die beiden Kupplungen auf. Deshalb sollte man das DCT immer auf N schalten, bevor man den Motor ausmacht, sonst könnte es im Extremfall Startprobleme beim nächsten Motorstart geben.

    Ich hatte meinen ersten Reisepass bereits in sehr jungen Jahren, den brauchte ich unter anderem, um vom Westdeutschland durch die Täterä nach Westberlin zu kommen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass der überhaupt irgendwas gekostet hätte, also außer das Geld für den Foto-Automaten.


    Ich bin damals davon ausgegangen, dass quasi jeder Deutsche das Recht auf einen Reisepass hat, deshalb kostet der auch nichts. Vor ein paar Jahren habe ich mir einen neuen Perso und einen neuen Reisepass machen lassen und war erstaunt, dass der Reisepass im Vergleich zum Perso so teuer war (60 Euro, wenn ich mich richtig erinnere). Die Dame vom Amt klärte mich auf: "Einen Personalausweis braucht jeder Bürger, einen Reisepass nicht unbedingt."

    Ich kann dir nicht sagen, warum sie die GSA nicht genommen haben, war die da vielleicht noch nicht verfügbar? Grundsätzlich finde ich allerdings, dass die Gleichung "GS=AT" und "GSA=ATAS" seit einiger Zeit nicht mehr so richtig aufgeht. In meinen Augen ist die ATAS, speziell seit dem Umstieg auf das 19-Zoll-Vorderrad und damit verbunden die kürzeren Federwege, eben nicht mehr "die AT fürs Grobe". Mit dem Anspruch tritt die GSA aber an. Dazu gehört auch, dass die GS serienmäßig mit Gussrädern und ohne Sturzbügel kommt, die GSA grundsätzlich mit Speichenrädern und Sturzbügeln.


    Und auch die Vermutung, die R1300GS käme serienmäßig nackt daher, stimmt so nicht. Sachen, die früher Aufpreis kosteten, zum Beispiel Connectivity oder Heizgriffe, sind jetzt serienmäßig dabei. Das elektronische Fahrwerk und Kurvenlicht, das die ATAS serienmäßig hat kostet bei der GS Aufpreis, dafür sind bei der BMW keyless Ride und ein Reifendruckkontrollsystem serienmäßig dabei, das gibt's bei Honda noch nicht mal gegen Aufpreis.

    Ich kann mich an den Alpen-Masters-Test von 2025 in der "Motorrad" erinnern, da ging in der Klasse "Großenduros" die ATAS SD14 mit allem Lametta (Koffer, DCT, Tricolore) gegen die R1300 GS an den Start - und hat krachend verloren. Erstaunlich war, dass die beiden Motorräder sowohl im Listenpreis als auch im Preis der Testmotorräder komplett gleich waren. Man kann da also "Motorrad" noch nicht mal einen Vorwurf machen. Wobei ich es natürlich schon etwas cheesy fand, dass eine Reiseenduro den Test gewonnen hat, zu der damals - aus den bekannten Gründen - keine Gepäcklösung lieferbar war;-)


    Natürlich wird es in der Praxis so sein, dass du auf eine ATAS vielleicht mehr Rabatt bekommst als auf eine GS, aber das kann man in einem Test natürlich schlecht abbilden.

    Na, der Unterschied dürfte sein, dass der Status der Zusatzscheinwerfer über eine Kontrollleuchte im Zusatzdisplay unter dem TFT angezeigt wird. Der Status der Heizgriffe wird nur in der Statuszeile des TFT-Bildschirms angezeigt, und zwar auch nur dann, wenn der TFT-Bildschirm hochgefahren ist und auf "Honda Cockpit" steht. Wenn du zum Beispiel Apple Carplay am Laufen hast, kannst du nicht sehen, ob die Griffe an oder aus sind, es sei denn du aktivierst über die Fn-Taste rechts die entsprechende Einstellung. Die erscheint dann auch bei Apple Carplay für einen Moment am unteren Bildschirmrand.

    Nein, nicht wirklich. Mein Gedanke war ein völlig anderer, und zwar aus der Perspektive von Monetarisierungsmöglichkeiten von Content. Laut Wikipedia ist sowohl die verkaufte als auch die Abo-Auflage von "Motorrad" seit Jahren rückläufig. Es wäre ein Wunder, wenn es anders wäre - Print-Journalismus geht halt über die Wupper. Seit ein paar Jahren bietet "Motorrad" ein ePaper und umfangreiche Online-Inhalte an, und versucht - wie alle - den Spagat zu schaffen zwischen maximaler Reichweite (also viele Besucher) und zusätzlichen Erlösen, also viele Premium-Kunden, die extra löhnen. Bestes Beispiel ist ihr Online-Routenplaner, den sie seit einiger Zeit haben. Der ist gratis und kostenlos zugänglich, aber um die geplante Route zu exportieren, brauchst du einen kostenpflichtigen Premium-Account.

    Vor diesem Hintergrund könnte ich mir als Extra für zahlende Kunden vorstellen, dass die in ihrem Account ein Präferenzenprofil anlegen können, mit dem sie über von "Motorrad" getestete Moppeds eine individuell für sie zugeschnittene Bewertung bekommen. Das ganze müsste natürlich online und webbasiert laufen, die Daten sind dann alle bei "Motorrad". Das könnte ein Baustein sein, um eine Premium-Mitgliedschaft attraktiver zu machen. Da "Motorrad" auch einige Nutzerdaten hat, zum Beispiel Alter, Geschlecht, Wohnort, könnten sie aus diesen Daten anonymisierte Profile erstellen. Die könnten sie durchaus für ihre eigenen Zwecke als Relevanzkriterien nutzen, oder als Datensatz der interessierten Industrie-Kundschaft anbieten - gegen Bezahlung natürlich.

    Ja, da hatte ich mir auch mal Gedanken darüber gemacht. Das müsste man elektronisch eigentlich umsetzen können. Nimm den "1000-Punkte-Test" von "Motorrad", da haben sie irgendwelche 25 Kriterien, in denen das Motorrad Punkte sammeln kann. Am Ende kommt eine Punktzahl raus (maximal 1000 Punkte), und das Mopped, das die meisten Punkte hat, gewinnt den Test. Mein Gedanke war, dass der Nutzer am Monitor quasi einmal einen Fragebogen durchmacht, in dem er bei jedem dieser Kriterien angibt, wie wichtig ihm das ist. Ich fahre zum Beispiel immer solo, mir ist die Soziatauglichkeit komplett egal. Mir ist eine gute Connectivity wichtiger als ein perfekter Windschutz, für mich sind lange Wartungsintervalle wichtiger als eine einsteigerfreundliche Sitzhöhe.


    Wenn man jetzt die einzelnen Punktergebnisse mit dem individuellen Präferenzprofil des Nutzers matcht, käme ein nach seinen persönlichen Vorlieben gewichtetet Testergebnis raus. Und jetzt stellen wir uns noch vor, dass "Motorrad" diese Profile entweder als Marktforschung an Motorradhersteller verkauft oder als Premium-Feature nur ihren zahlenden Kunden anbietet, dann hätten wir auch gleich ein Geschäftsmodell.


    Aber mich fragt ja keiner.