Ich fuzzle jetzt seit über zehn Jahren damit rum, und es ist halt immer eine Abwägung: Ein Intercom im Helm ist praktisch beim Auf- und Absetzen, außerdem kann man damit auch sprechen. Dafür klingen In-Ear-Kopfhörer viel besser.
Ich habe aktuell das Schuberth SC-02, das ist das maßgeschneiderte Intercom für bestimmte Schuberth-Helme wie den C5 und den E2. Leider krankt das Konzept daran, dass der Helm insgesamt zu laut ist, um ihn ohne Gehörschutz zu fahren. Also ist nix mit einfach anschalten und aufsetzen. Ich muss mir immer noch Stöpsel in die Ohren tun - ich benutze Alpine Motosafe schwarz. Damit kann ich das Navi und die Musik einigermaßen hören, von HiFi ist das aber meilenweit entfernt.
Alternativ benutze ich kabelgebundene In-Ear-Kopfhörer, die ich zum Teil mit speziellen Ohrstöpseln im Tannenzapfen-Design gesupert habe. Das Kabel schließe ich an einen kleinen Bluetooth-Receiver an, den ich in die Jacke stecke. Das erfordert Sorgfalt beim Anziehen, aber durch die Kabel können die Ohrstöpsel nicht verloren gehen. Vorteil gegenüber Wireless-Ohrhörern: Die Kabelstöpsel sind deutlich kleiner und drücken deshalb nicht. Nachteil des ganzen Setups: Ich kann damit hören, aber nicht sprechen.