Beiträge von Sampleman

    Besonders schlimm in der Beziehung finde ich die Videos von 1000ps.at. Da steht dann erst mal einer vor der Kamera und labert 20 Minuten ohne Punkt und Komma. Nichts von seinen Aussagen wird z.B. von Detailaufnahmen unterstützt. Das ist einfach billig und schlecht gemacht. Richtig übel finde ich es dann, wenn Kritik geübt werden muss und dann schon im Voraus extrem gewunden herumlaviert wird, warum er das jetzt nicht hundertprozentig findet. Ich frage mich, wovor die Leute Angst haben - vor Kritik seitens der Hersteller oder vor dem Shitstorm entrüsteter Fanboys? Ich würde "Motorrad" jetzt nicht als die Spitze des kritischen Investigativ-Journalismus bezeichnen, aber da haben sie schon ein breiteres Standing.

    Der Fairness halber sei gesagt, dass man deinen Adapter (Carlinkit 4.0) sich nur kaufen sollte, wenn man Apple Carplay benutzt. Der Carlinkit 3.0 konnte nur Apple, dein 4.0 kann Apple nativ und Android Auto emulieren, und die Version 5.0 kann beides nativ.


    Ich habe den 4.0 an Apple, funzt gut.

    Wir reden von unterschiedlichen Produkten. Meine Jacke ist eine richtige Jacke, mit Reißverschluss und zwei Jackentaschen. Sie kam sogar mit einer Klimamembran zum Einknöpfen, aber zu der hat der Verkäufer nur gesagt: "Wenn du die drin hast, schwitzt du wie in einem Müllbeutel".


    Wovon du offenbar sprichst, das ist ein Protektorenhemd, wie es manche Cross-Fahrer tragen. Da kommt dann noch was drüber.


    Frachmischned.




    Mehr steht da nicht. Aber wenn du jetzt damit ankommst, dass dein Schwabenleder aber sicherer ist, dann würde ich das bei Temperaturen ab 30 Grad bezweifeln, weil dann deine Fahrtüchtigkeit leidet;-)

    Ich glaube, wenn ich Psychologie oder so was studieren würde, würde ich mal eine Forschungsarbeit zum Thema "Motorradfahrer und ihr Umgang mit den Risiko" machen (bräuchte natürlich noch einen akademisch verhobeneren Titel, das Werk). Es gibt so einige Spielarten des Motorradfahrens, die mir fremd bleiben werden. Dazu gehört auch die Motivation von Leuten, die jedes Jahr pünktlich zu Saisonbeginn möglichst spektakuläre Unfallberichte in Foren und Communities posten, mit dem Hinweis, man solle bloooß aufpassen, jetzt wo die Saison wieder los geht...


    Ich fand es sehr interessant, was mir mal ein Freund erzählt hat. Der war im Urlaub in Florida, und da gibt es keine Helmpflicht - und viele Leute fahren auch ohne Helm. Er ist ohne Helm bis nach Key West runter und meinte hinterher: "Ich habe ganz vergessen, wie geil das ist."


    Ich hatte den "wie geil das ist" Moment mal bei einem Geschäftstermin, den ich mit dem Motorrad bei gleißender Sonne wahrnahm. Ich hatte tatsächlich mein volles Ornat am Leib, konnte so aber nach Ankunft nicht auf den Termin gehen, also habe ich mich umgezogen (Stoffhose, Oberhemd, Sakko), und die Motorradkamotten anschließend in die Koffer gesteckt. Und zurück habe ich einfach den Sakko dazugetan und bin im Oberhemd durch die Stadt. Natürlich hätte ich mich da besser nicht lang machen sollen, aber das versuche ich auch in der Lederkombi tunlichst zu vermeiden.

    Wer übrigens das Gefühl, er führe im Hemd, im Sommer haben möchte, dem lege ich dringend den Kauf einer Mesh-Jacke ans Herz. Die hat an den Schultern und Ellbogen Leder und Protektoren, und ansonsten besteht sie aus Netzgewebe, wo der Wind lustig durchpfeift. Für mich ein guter Kompromiss zwischen Oberhemd und Schwabenleder;-)

    Tipps ins Blaue wegen der Navi-Ansagenlautstärke:


    1. Die AT biet ein umfangreiches Setup-Menü für die Einstellung der Lautstärke an. Und da gibt es unterschiedliche Einstellungen z.B. für Musik, Systemtöne, Stimme, Telefon und (zumindest bei mir) CarPlay. Da musst du mal schauen, ob z.B. Stimme auf maximum steht.


    2. Bei vielen Navi-Apps verstellst du mit dem Lautstärken-Regler das allgemeine Lautstärken-Level, d.h. Hintergrundmusik und Ansagen werden insgesamt leiser oder lauter. Um die Ansagen gezielt lauter zu stellen, solltest du die Lautstärke am Lautstärkeregler deiner AT in dem Moment nach laut stellen, in dem das Navi eine Ansage macht. Ich kann mich noch erinnern, dass ich in der Eingewöhnungsphase mit meiner AT immer wieder mit laufendem Navi an einer bestimmten Ecke vorbeigefahren bin, um eine Ansage zu provozieren - und die paar Sekunden zu nutzen, um die Ansagelautstärke lauter zu stellen.


    Schau mal, ob das bei dir klappt.

    Ich habe im Grunde drei komplette Outfits:


    1. Lederjacke mit Titankappen an den Schultern, dazu Lederhose, dazu passend Integralhelm.


    2. Textiljacke, dazu Textilhose (beide im Winter mit Stepp-Innenfutter), dazu passend Adventure-Klapphelm.


    3. Mesh-Jacke, dazu Biker-Jeans und Jethelm.


    Ich kann mich also problemlos zu jeder Situation passend kleiden. Außerdem kann ich die Komponenten bei Bedarf mischen. Ganz klar ausschlaggebend ist die Temperatur: Unter 15 Grad ist die Lederjacke zu kalt, über 30 Grad ist nur noch die Mesh-Jacke erträglich. Ich mache es inzwischen manchmal auch davon abhängig, was ich außer Motorradfahren denn so machen will. Im Biergarten sitzt es sich mit Biker-Jeans und in (Sicherheits-) Halbschuhen angenehmer als in zwei Millimeter Leder und Daytona-Stiefeln. Und bei etwas längeren Strecken fliegt mir zu viel Zeug in der Gegend herum, um dauernd mit einem offenen Helm fahren zu wollen.


    Ich habe allerdings auch festgestellt, dass ich mit zunehmendem Alter weniger empfänglich für Dogmen jeglicher Art in Bezug auf Motorradkleidung werde, vor allem wenn es um die vorgebliche Maximierung von Sicherheit geht. Leute, die glauben, ein Rückenprotektor würde das Motorradfahren entscheidend sicherer machen, sollten mit den Bus fahren, das ist noch sicherer.


    Nach dieser Vorrede muss ich sagen, dass ich am liebsten in meiner guten alten Lederkombi fahre, wenn das Temperaturfenster stimmt und es trocken bleibt. Da flattert nix, da fühle ich mich gut eingepackt und gut aufgehoben.



    Und den Motorradtreff, an dem ich in dem Aufzug ausgelacht werde, werde ich wohl kaum mit meiner Anwesenheit beehren;-)

    Ich glaube es gibt einen Unterschied. China wird eben nicht nur als Billiglohnland, Raubkopierer und Quelle zweitklassiger Ware angesehen, wie man es Japan vor 50 Jahren vorgeworfen hat. Darüber hinaus gilt China als autoritäres Regime mit Defiziten in der Rechtsstaatlichkeit. Das hat man nach meiner Erinnerung hierzulande weder den Japanern noch den Koreanern vorgeworfen, als die verstärkt mit Industrieprodukten auf unsere Märkte drängten.


    Mit Japan ist es inzwischen ja sogar so, dass Produkte, die japanische Hersteller in Japan bauen, einen besseren Ruf haben als die Produkte, die diese Firmen anderswo fertigen lassen. So baut Canon seine Top-Kameras immer noch in Japan, die billigeren Modelle kommen aus Malaysia oder China. Toyota baut seinen Prius nach wie vor ausschließlich in Japan. Mein "Arme-Leute-Prius" (Yaris Hybrid) wurde in Frankreich montiert, mit einem Motor aus Polen. Das hat sich zwar noch nicht negativ bemerkbar gemacht, dennoch freue ich mich darüber, dass meine Affentwin in Japan vom Band lief und nicht in Spanien oder Italien.