Beiträge von Sampleman

    Google Maps ist super, wenn du möglichst einfach von A nach B willst. Ich vermute, wenn ich bei Scenic ein Ziel eingebe und sage: los!, dann ist das Ergebnis nicht anders als bei Google, außer dass Google die aktuelle Verkehrslage berücksichtigt.


    Ich habe Scenic gekauft, weil man GPX-Routen importieren kann. Das kann man bei Google Maps meines Wissens nicht. Wenn ich also mit Absicht nicht die günstigste, sondern die schönste Strecke fahren will, hilft mir Maps nicht.


    Ich möchte sogar behaupten, dass die gesamte Navi-Branche dicht machen könnte, wenn Google bei Maps eine vernünftige Routenplanung integrieren würde. Und ich frage mich, warum sie das nicht einfach tun.

    Ich fahre einen Toyota mit Tempomat. Der war gestern in der Inspektion, und ich habe als Leihwagen den Nachfolger mit adaptivem Tempomaten bekommen. Also, ich fand das spooky und faszinierend zugleich, könnte ich mir im Auto auf der Autobahn dennoch gut vorstellen.


    Allerdings: Dieses Gefühl des Kontrollverlustes, dass du selbst nicht mehr das Auto steuerst sondern dich drauf verlassen musst, dass das Auto das sieht (und richtig interpretiert), was du auch siehst, das finde ich schon sehr gewöhnungsbedürftig.


    Diesen "Kontrollverlust" empfinde ich im Moment auf dem Motorrad noch stärker als im Auto. Na ja, ich bin jetzt 3.000 km mit der AT gefahren, davon vielleicht 30 km mit Tempomat (im Auto ist das Verhältnis mindestens 50:50). Aber ein adaptiver Tempomat auf dem Motorrad wäre mir im Moment wirklich noch zu viel des Guten.


    Ich würde sicherlich anders darüber denken, wenn ich mit der AT häufig weite Strecken auf der Autobahn zurücklegen würde und dabei streng auf Tempolimits achten müsste.

    Die Frage ist: Was nimmst du stattdessen? Man möchte ein Planungstool haben, das einem dabei hilft, interessante Strecken zu planen. Und dann brauche ich noch eine Navi-App, die diese geplanten Routen dann einfach übernimmt und auf das Display meiner Honda bringt. Da finde ich Scenic gar nicht schlecht.


    Calimoto klingt interessant, ist aber auch relativ teuer, finde ich. Dennoch: Vielleicht probiere ich das einfach mal aus.

    Ich verwende die Kurviger-App nicht, weil es sie meines Wissens nur für Android gibt, und mobil bin ich bei den iDingens.


    Der Charme der Nutzung eines Scenic-Tools zum Planen, wenn du anschließend mit Scenc navigierst ist natürlich die viel einfachere Übergabe der Route vom Tablet an das Smartphone. Wenn das bei Kurviger auch ginge, würde ich mir das ansehen.

    Hallo Leute, seit längerer Zeit plane ich meine Routen mit Kurviger.de und übertrage sie dann auf mein Navi. Bis letzten Sommer war das ein altes TomTom, Kurviger.de lieferte das erforderliche .itn-Format, übertragen wurde per USB-Kabel.


    Seit August fahre ich eine AT1100 und nutze Apple Car Play, mein altes Navi habe ich mit dem alten Motorrad verkauft. Weil ich weiterhin mit Kurviger.de planen möchte, habe ich mir die Scenic-App gekauft. Vorteil: Kurviger bietet auf seiner Website einen direkten Export der Route in die Scenic-Cloud an. Von dort kann man die Route dann sehr einfach direkt auf dem Handy in die Scenic-App Importieren. Da ist sie dann fest gespeichert und kann direkt aus Apple Car Play heraus aufgerufen und abgefahren werden.


    Vor wenigen Tagen habe ich auf Empfehlung eines Kollegen mal den Power-Planner in Scenic ausprobiert - und war angetan. Die App läuft nämlich bei mir nicht nur auf meinem kleinen iPhone 8 (4-Zoll-Bildschirm oder so was), sondern auch auf meinem iPad mit zehn Zoll. Und im Gegensatz zur Website Kurviger.de, die auf die Bedienung mit Tastatur und vor allem mit Maus ausgelegt ist, ist der Scenic Power Planner auf die Bedienung mit einem Touch-Display ausgelegt. Routenpunkte werden eingegeben, indem die Karte unter einem fest stehenden Fadenkreuz so lange hin und hergeschoben wird, bis der gewünschte Punkt unter dem Fadenkreuz liegt. Dann kann man auf einen Button klicken und diesem Punkt eine Funktion zuweisen, z.B. "Anfang" oder "Zwischenziel". Das klingt verlockend, zumal man sich auch eher mal vorstellen kann, ein iPad auf dem Motorrad rumzufahren als ein Notebook. Die auf dem iPad geplante Roure steht sogleich auch auf dem iPhone zur Verfügung, sofern beide Geräte einen Internet-Zugang haben.


    Die Frage ist nur: Wie gut sind die Routen, die der Power-Planner plant, besser als mit Kurviger.de? Disclaimer: Bei beiden Tools kann man durch eifriges manuelles Setzen von Shaping Points dafür sorgen, dass die Tools gar nicht anders können als die Route so zu legen, wie man das möchte. Spannend ist, wie die Tools planen, wenn man ihnen freie Hand lässt. Eigentlich erwarte ich von Kurviger.de eine kurvigere Route, weil man dort zwischen verschiedenen Kurvigkeitsgraden wählen kann.


    Ich habe es mal ausprobiert: Ich habe eine Tour zwischen Augsburg-Hochzoll (Zedlitzstraße, gleich ums Eck von der B2 nach Mering) bis nach Dießen am Ammersee geplant, Stadtmitte. Die auf Kurviger.de geplante Route habe ich nach Scenic exportiert, die im Power-Planner geplante Route habe ich von Scenic als GPX-File exportiert und dann in Kurviger.de importiert. Auf der unten abgebildeten Karte sieht man beide Routen. Die Route mit den vielen Zwischenstopps drin ist die in Scenic erstellte. Der von Kurviger.de vorgeschlagene Track verläuft östlich davon und ist violett-gestrichelt. Noch weiter östlich sieht man eine grüne Linie, das ist die Luftlinie zwischen den Zielen.



    Es fällt sofort auf, dass sich beide Routen deutlich voneinander unterscheiden. Start und Ziel liegen rund 45 km auseinander. Die Kurviger.de-Route ist mit 53 km moderat länger, die Scenic-Route mit 72 km deutlich länger. Während Kurviger.de beim Planen verschiedene "Härtegrade" an Kurvigkeit anbietet, bietet Scenic drei Modi: "Schnellste Route", "Kürzeste Route" oder "ausgewogene Route", also ein Kompromiss dazwischen. Ich habe bei Scenic "ausgewogen" eingestellt, bei Kurviger.de "extra kurvig". Die von Scenic berechnete Route soll laut Navi 59 Minuten dauern, die Kurviger.de-Route 71 Minuten - obwohl sie 19 km kürzer ist.


    Wenn man beide Routen vergleicht, fällt auf, woran das liegt: Scenic führt mich auf dem kürzestmöglichen Weg auf die autobahnähnlich ausgebaute B17, lässt mich von Königsbrunn bis nach Landsberg gut 20 km geradeaus fahren und schickt mich sogar ein kurzes Stück auf die A96. Interessant ist, dass sich Scenic zwischen Mering und Merching einen kleinen Schlenker bis zum Mandichosee erlaubt (Zwischenziele 4 und 5), anstatt mich auf dem kürzesten Weg dorthin zu führen. Offenbar liegt das an Kurviger.de, das beim GPX-Import den Track an dieser Stelle anders interpretiert hat.


    Kurviger.de bietet ab Merching die eindeutig bessere Streckenwahl, wobei Kurvenkarussell anders geht - aber mehr gibt das Lechtal in der Ecke nicht her.


    Erstaunlich ist, dass beide Tools zu Beginn der Route den gleichen Weg nehmen, nämlich zehn Kilometer sterbenslangweilig geradeaus über die B2 bis nach Mering. Die kurvigere Alternative über Rederzhausen lassen sie aus.


    Für mich ist das Ergebnis eindeutig: Dem Planungsalgorithmus von Scenic scheint ein echter "Kurvenreich-Modus" zu fehlen. Ich werde mein Kurviger.de-Abo behalten. Und wenn man mit dem Power-Planner direk in Scenic plant, sollte man mit dem Setzen von Zwischenzielen nicht sparsam sein. So zwingt man die App zu ihrem Glück.

    Man könnte sich, wenn wir über von innen beleuchtete Tasten sprechen, natürlich auch eins überlegen: Müssen wirklich alle Tasten beleuchtet werden, oder reichen nur eine oder zwei? Ich finde bei Nacht tatsächlich die Taste für Neutral und Drive schwer zu finden. Am linken Block brauche ich vor allem die "Ent-Taste". Genauer: wenn ich weiß, wo die liegt, kann ich mir die Lage der anderen Tasten von da aus denken.

    Oder einfach eine kleine Akku-Taschenlampe seitlich an den Helm. Leuchtet da hin wo man guckt. Sollte aufladbar sein (weil sonst die Batteriekosten ins Geld gehen), und man könnte sie evtl. durch einen Rot-Filter pimpen. Rot funktioniert gut in der Nacht.


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    Um eine Eintragung würde ich mich da nicht kümmern, ist schließlich nicht am Krad.

    Ich bin mal vor vielen Jahren einen BMW 5er gefahren, das war glaube ich ein E39. Der hatte nachts so ein ganz dezentes rotes Leuchten auf der Mittelkonsole, das hatten sie erreicht mit zwei kleinen roten Lämpchen, die im Innenrückspiegel eingelassen waren und senkrecht nach unten geleuchtet haben. So was ähnliches könnte man sich theoretisch für die AT auch vorstellen. Vielleicht würde eine Mini-Lampe am Helm reichen, denn die Tasten müssen ja nur beleuchtet sein, wenn man hinguckt.