Beiträge von Sampleman

    So, die 1.000-km-Inspektion ist rum, jetzt gibt es keine Ausreden mehr. Jetzt muss mein "Sensei Otobei" ran. Heute war ich knapp 500 km auf Tour: Tannheimer Tal, Hahnennjoch und Namlostal.


    Hier das Beweisfoto vom Hahntennjoch:


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    Und im Namlostal habe ich eine Pause für eine kleine Foto-Session genutzt:


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    Ich bin heute knapp 500 km in der Gegend rumgefahren und hatte die meiste Zeit eine Navi-App laufen. Das ging eigentlich ganz gut. Allerdings ist mir mehrfach folgendes passiert: Ich habe während der Fahrt von der CarPlay-Darstellung auf das Honda-Cockpit umgeschaltet - und konnte danach nicht mehr zurückschalten. Der Witz dabei: Irgendwie scheint CarPlay im Hintergrund weiterzulaufen. So lief die Musik von Spotify weiter, auch die Sprachansagen von Scenic waren weiter zu hören. Allerdings fehlte in der Cockpit-Anzeige oben in der Statusleiste das CarPlay-Icon, und man konnte CarPlay auch nicht mehr durch Tippen auf die Statusleiste einstellen. Man kann sogar, wenn man den Knopf nach vorn drückt, anstatt ihn nach hinten zu ziehen, den Voice-Assistenten Siri starten. Dann erscheint für einige Sekunden die App, die zuletzt auf CarPlay gelaufen ist - und dann schaltet das System wieder zum Honda-Cockpit zurück.


    Der einzige Weg, diesen Zustand zu beenden, ist für mich bislang: Anhalten, Zündung aus und wieder an. Ich vermeide deshalb schon, wenn ich das Navi laufen habe, zwischendurch ins Cockpit umzuschalten, weil ich immer Angst habe, nicht wieder zurückzukommen.


    Doch das ist im Grunde kein Zustand. Wenn ich etwa wissen will, wie viel Sprit ich noch im Tank habe oder welchen Gang das DCT eingelegt hat, muss ich den Gold Screen aufrufen. Und ich habe mir die benuzerdefinierten Modi jetzt so eingestellt, dass das Mopped im einem soft ist (softe Gasannahme, softe Motorbremse) und im anderen etwas giftiger. Es wäre nett, wenn man zwischen diesen beiden Modi während der Fahrt umschalten könnte - und dann nicht immer anhalten müsste, um das Navi zu resetten.


    Ich benutze einen Wireless CarPlay-Adapter, und es ist natürlich naheliegend anzunehmen, dass der das Problem verursacht. Aber ich lese hier, dass Forumskollegen das gleiche Problem auch mit Kabelanschluss haben. Für eine grundsätzlich Lösung des Problems wäre ich sehr dankbar.


    Einstweilen werde ich das Problem jetzt versuchsweise mit einer recht brutalen Methode entschärfen. Ich habe gesehen, dass es beim Großen Fluss für weniger als 10 Euro USB-Adapterkabel mit einem simplen Kippschalter in der Leitung (wie bei einer Nachttischlampe) gibt. Einige dieser Kabel sollen auch explizit für Datenübertragung geeignet sein und nicht nur Strom übertragen. Mit einem solchen Schalter könnte ich den Reset von Apple CarPlay während der Fahrt erzwingen - ohne die Zündung auszuschalten oder freihändig ein Kabel abzuziehen und wieder einzustecken. Das wäre zwar immer noch nicht toll, schließlich braucht bei mir der Adapter bis zu einer Minute, bis er startet. Aber solange niemandem etwas besseres einfällt...


    Hat jemand so was bereits ausprobiert?

    Für mich ist in dem Moment Schluss, in dem Automatik-Hasser rumtönen, DCT sei nur was für Leute, die „nicht schalten können.“ Dann gibt‘s Mecker.


    Ich hätte mir, wenn ich mir keine AT gekauft hätte, wohl auf jeden Fall eine mit Quickshifter oder gar Blipper gekauft.


    Ich habe es - als GS-Fahrer - mal irgendwie auf eine Marktforschungsliste von KTM geschafft und wurde 2018 zu einer KTM-Marktforschungsveranstaltung eingeladen, KTM wollte unsere Meinung wissen zu automatisierten Schaltsystemen. Dazu hatten sie ein Testfeld zusammengestellt mit einigen Krädern, bei denen im Bereich Schaltung irgendwas automatisiert war. Das ging von einer KTM mit nachgerüsteter Recluse-Automatikkupplung über eine BMW mit Blipper bis zur Yamaha FJR 1400 A mit automatisierter Schaltung per Knopfdruck. Honda war mit zwei DCT-Modellen dabei, einem 700er Roller und einer 1000er Africa Twin. Und die hat alle anderen Systeme komplett alt aussehen lassen.


    Ich sehe das DCT auch als technisches Kabinettstückchen. Ohne DCT hätte es für mich keine Africa Twin sein müssen. Ist ein bisschen ähnlich wie mit meinem Auto: Ich fahre einen Toyota Yaris Hybrid. Das ist das kleinste Auto mit dem faszinierenden Hybrid-Antrieb. Ohne den Antrieb hätte ich mir vermutlich keinen Yaris gekauft. Ohne Hybridantrieb ist der Yaris nur ein Kompaktwagen unter vielen.

    Heute meinen schwarzen Boliden zur 1000er Inspektion gebracht und zur Überbrückung der Wartezeit das hier zum Spielen bekommen:


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    Das ist eine Honda CL500, ist offenbar recht neu. 500 Kubik, 47 PS, 190 Kilo, Sechsganggetriebe.


    Kann man fahren, muss man nicht unbedingt, vor allem nicht, wenn man zwei Meter hoch und drei Zentner breit ist;-)

    Da bist du mental schon deutlich weiter als manch andere Zeitgenossen. Ich fahre im Auto seit über 30 Jahren Automatik, und das obwohl ich von der Vespa mit Viergang-Handschaltung bis zum tschechischen Tagebau-Kipper mit 16-Gang-Getriebe schon alles mögliche erfolgreich bewegt habe. Und immer noch muss man sich das Gesudere von Leuten anhören, die meinen, das manuelle Wechseln eines Ganges sei eine Kunst, die Fahrergötter vom behinderten Pöbel unterscheidet. Wer mir so kommt, muss mit einer verbalen Zurückweisung rechnen.


    Ich habe heute gerade meine nagelneue AT mit DCT von der 1000-Km-Inspektion zurückgeholt, der Liebestaumel der ersten Nacht ist also schon vergangen. Ich sehe, wo DCT seine Schwächen gegenüber einem manuellen Getriebe hat, aber es macht mir auch nichts aus, diese Schwächen entweder durch manuelle Korrektur auszugleichen oder einfach damit zu leben. Ja, wenn ich mit meiner AT auf eine Ampel zufahre und sie dabei Gang für Gang runterschaltet - anstatt dass ich einfach die Kupplung ziehe und die Gänge leer durchsteppe - dann ruckt das etwas. Aber damit komme ich klar, ich bin ja schon groß.


    Die Befürchtung, der Wegfall des Schalthebels würde dem Fahren etwas von seiner Ursprünglichkeit nehmen, hat sich bei mir nicht bewahrheitet. Im Gegenteil: Ich bin erstaunt, wie wenig mir die Hakelei mit dem Fuß und das Dosieren der Kupplung abgeht. Gerade eben bin ich anderthalb Stunden mit einer Honda CL 500 in der Landschaft herumgeballert, während meine AT gewartet wurde. Die CL hat - wie so ziemlich alle Hondas - ein butterweiches Getriebe, die Gänge flutschen wie von selbst rein. Und du musst tapfer schalten, damit der Eimer überhaupt nach vorn geht;-)


    Dennoch: Brauch' ich nicht. Ich habe auch nichts dagegen, dass sich der Blinker von alleine abschaltet. Das kann ich ruhig dem Mopped überlassen.

    Äh, du weißt schon, dass das eine BMW GS Adventure ist. Bei der sind die Sturzbügel serienmäßig dabei. Bei der normalen GS sind sie ein Extra,, das man sich - genau wie bei der normalen AT - dranschrauben kann, aber nicht dranschrauben muss. Das gleiche gilt übrigens für die Koffer, die die GS auf dem Foto hat, die AT auf dem Foto nicht;-)


    Am ehesten eine Entsprechung zur GS Adventure ist eine ATAS mit "Reise-Alu"-Zubehörpaket.

    Ich glaube, die Honda Dax und die Honda Monkey waren recht beliebt bei Eignern von Segelyachten und Sportflugzeugen, um auch abseits des (Flug)Hafens mobil zu sein. Diese Koffer-Bikes dürften in eine ähnliche Richtung gehen - passen bestimmt in den Kofferraum eines Autos oder lassen sich im Zug mitnehmen.


    Und wenn wir Hepco & Becker nett bitten, bauen sie uns vielleicht einen Träger für unsere AT, mit dem man solch ein Teil dann mitnehmen kann;-)

    Ich glaube, es hängt davon ab, was man von Handprotektoren erwartet. Ich fahre selten durchs Unterholz, ballere im Pulk durch den Schotter oder falle dauernd im Extremgelände hin. Meine Hände sollen Handprotektoren vorwiegend vor Wind und Wetter schützen, und ich glaube, das machen die serienmäßigen, dünnen Bügel eher nicht so toll.