Probleme mit der AT und evtl Kosten

  • #11

    Freut mich erstmal, dass ihr alle so viel Freude und keine außerplanmäßigen Werkstattaufenthalte habt.


    Trotzdem interessieren mich die Kosten der o. g. Möglichkeiten.


    Das es ein Hobby ist und Geld kostet ist mir bewusst.

  • #12

    Hey Niklas


    in der CRF1000-FAQ Spalte findest du unter Sonstiges eine Auflistung der "Inspektionskosten" da sind auch ab und an andere Kosten abgebildet. Wobei du feststellen wirst das es auch auf den Händler ankommt. Ich habe hier mit einem Stundenlohn von netto 105,- € wahrscheinlich einen der teureren Händler vor der Haustüre.


    Wenn du jetzt startest sind eigentlich die Fixkosten mit denen du rechnen must Steuer, Versicherung und Wartungskosten. Honda verlangt jährliche Wartung, die kann je nach KM Stand ganz schön was kosten. Die grossen Wartungstermin liegen zwischen 350,- € und 750,- €. Reifen sind auch ein Kostenfaktor Reifensatz zwischen 220,- € und 370,- € etwa.


    Das wären im groben die Eckdaten mit denen zu rechnen ist, Reparaturen sind unkalkulierbar.


    Vielleicht hilft dir das ja ein wenig.


    Grüße aus dem Schwarzwald

    Black Forest, the best Place for Bike in Germany. :auto-dirtbike:

    ;)🦁
    976615_5.pngAT tricolor - DCT
    odometer_976615.png KM

  • #13

    meine laufenden jährlichen kosten crf 1000 as bj 2018

    ca. 15000 km jährlich

    versicherung HP/VK ca. 250

    steuer 74

    kraftstoff 150x5x1,7 ca. 1275 tendenz steigend

    werkstatt ca. 250 wer nach garantie selbst schraubt nix

    reifen satz ca. 300 laufleistung um 12000 gut gerechnet

    bremsbeläge auf die saison gerechnet ca. 50

    nebengeräusche ca. 200 strafzettel und reinigungsmaterial :lachen:

    urlaube mit moto ca. ... es würde abschrecken

    und ich hab bestimmt noch einiges vergessen

    gruß

  • #14

    Hey Niklas


    Karl hat dir einen sehr schönen Abriss der Unterhaltskosten gemacht. Die liegen in dieser Klasse der "Großenduros" alle irgendwo so.


    Die Frage ist doch was willst du mit dem Teil machen und was ist dir wie wichtig.


    - Leistung

    - Zwei Personen Eignung

    - Autobahn Etappen

    - Gelände Fähigkeit

    - Handlichkeit im Stand und bei langsamer Fahrt

    - reine Nutzfahrten z.b zur Arbeit.


    Eine Enduro ist ein Universalfahrzeug dessen Pendel je nach Gewichtung mal in die eine oder in die andere Richtung ausschlägt.

    Den richtigen Kompromiss für dich mußt du natürlich selbst abwägen.


    eine T7 ist auch zuverlässig, leicht und geländetauglicher als eine AT z.b

    aber eben auch leistungsmäßig oder im Zweipersonenbetrieb unterlegen

    eine CRF 250 ist im Gelände einer AT und einer T7 haushoch überlegen

    dafür machen Zweipersonen und Autobahnbetrieb keine Spaß

    So ist es natürlich auch mit dem Unterhalt der verschiedenen Geräte.

    Das sind natürlich nur Beispiele


    Das Pferd von der anderen Seite aufzäumende Grüße

    HeinoAT

  • #15

    Niklas


    Hätte ich bald vergessen, nicht unerheblich aber gut investiert sind die Kosten für die Teilnahme an unserem jährlichen Forumstreffen. Es hat aber immer Spaß gemacht und war jeden Cent wert.


    😉👍🦁

    Black Forest, the best Place for Bike in Germany. :auto-dirtbike:

    ;)🦁
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  • #16

    Hey Niklas,


    mit dem Motorrad ist es wie es mit allen anderen technischen Gerätschaften auch ist.

    Entweder du hast Glück oder du hast ein Montagsgerät. Ich an Deiner Stelle würde mir über

    mögliche Probleme keine Gedanken machen. Denn im Unterbewusstsein sitzt Du auf dem

    Motorrad und wartest auf die Probleme die Du im Internet gelesen hast.

    Klar die Fixkosten sind schon ein Faktor. Bei der Steuer haste keinen Einfluss, aber bei der

    Versicherung lässt sich schon sehr viel Geld sparen. Einfach überall fragen. Die kosten fürs

    Benzin liegen ganz in Deiner Hand. Aber Vorsicht, die AT macht süchtig:zwinker::zwinker:.

    Ich kann Dir nur raten. Wenn Du spaß an der AT und dem DCT hast, kauf Dir eine (egal welche),

    setz Dich drauf und hab Freude dran.

    Grüße aus dem Lahn-Dill-Kreis :auto-biker:
    Thomas


    Honda CY 50, Suzuki DR 125, Honda CBF 600 SA, Honda CRF1000 D

  • #17

    Niklas geht eben gerade nicht negativ an die schönen Dingen des Lebens heran - er handelt dagegen verantwortungsvoll und vorausschauend wenn er sich bereits im Vorfeld einer kostenintensiven Entscheidung über mögliche Konsequenzen informiert statt dann hinterher herumzujammern - u. a. auch darin sollte ja der Sinn eines informativen modellspezifischen Forums liegen.

    Aber offensichtlich blenden viele der eigentlich so technikaffinen Motorradfreunde gerne die technischen Fakten aus um sich unvorbereitet und hormongesteuert in ein Lifestyleabenteuer zu stürzen. Für auftretende Probleme ist dann ja schließlich die Werkstatt zuständig...

    Ich blende jetzt einmal rücksichtsvoll all die Marken und Modelle aus, deren Käufern ich weniger Sachverstand als ein umso größeres Geltungsbewusstsein unterstelle. Das sind in der Regel aber genau die, welche in den Foren immer am meisten zu sagen haben.

    Der Oggersheimer
    aktuell mit einer XF 650 Freewind (2003) und der XT 660 Z Ténéré (2008)

    Zuvor eine CRF 1000 und eine XRV 750, zwei XT 600Z, drei SR 500, drei XJ 900, zwei KLR 650, zwei Pegaso 650, eine KLX 250, eine ST 1100 Pan European, eine FJ 1200, zwei VFR 750, drei weitere XF 650, je eine DL 650 und 1000 WVB1, eine VN 900, eine CX 500, zwei 125er (Madass, Fox) und eine 100er Hercules, dazu noch jede Menge Mokicks, ein Roller und drei Quads. To be continued!

  • #18

    Wenn motorradfahren nur noch rational und unter gesichtspunkten von Kosten stattfindet bin ich raus...

    Ja da bin ich hormongesteuert und es kann auch Lifestyle sein...

    Ich denke doch nicht ständig an Werkstattbesuche und andere probleme...

    Eine schöne Tour mit tollen erlebnissen und gleichgesinnten... da bekomm ich fast noch ne feuchte Hose :lachen:... wir sind doch unter uns

  • #19

    Vielen Dank für den ganzen Input!


    Habe selten in einem Forum so nette Antworten bekommen.


    Meistens fühlen sich die Leute schnell auf den Schlips getreten und man bekommt Antworten, die einem keinen Mehrwert bieten.


    Ich muss gestehen, dass mir die AT optisch einfach unglaublich gut gefällt und das einer der Hauptpunkte ist.


    Zwei Personen Betrieb ist für mich unwichtig


    Pendeln zur Arbeit ebenfalls.


    Die meisten Fahrten im Jahr spielen sich bei mir am Wochenende ab.

    In der kommenden Saison dann mit vollem Campingkram auch mal mit 1-2 Übernachtungen.


    1-2 mal im Jahr längere Touren von 2-3 Wochen.


    Autobahnbetrieb so wenig wie möglich (lässt sich natürlich nicht vermeiden)


    Leistung ist mir nicht so wichtig, da ich kein rennfahrer bin und das Motorrad zum Genuss nutze und um neues zu entdecken.


    Offroad fahre ich hier in D 0%. Möchte aber gerne 2022 oder 2023 eine größere Balkan Tour machen.




    Ich bin dieses Jahr drei Mal eine AT (1100,1100 as, 2018er 1000)Probe gefahren. Ebenso drei mal eine t7.


    Ich tue mich mit solchen Entscheidungen immer schwer, da ich nicht die falsche Entscheidung treffen möchte.


    Die AT hat mir beim Fahren sehr gefallen. Da 2021 meine erste Saison als motorrad Fahrer war, habe ich näturlich nur begrenzte Erfahrungen.


    Meine Sorge bei der der AT ist vor allem das Gewicht mit Gepäck. Das lässt sich bei einer Probefahrt schlecht simulieren.

    Ich bin 1,79m groß und ca 70kg schwer. Ein voll beladenes Motorrad zu rangieren mit Gepäck und Zubehör a la sturzbügel, evtl koffersystem etc, liegt man schnell bei 260kg +

    Mir fehlt einfach die Erfahrung, ob ich das händeln kann.

    Im Nachhinein, bzw bei der ersten großen Tour 2022 zu merken "scheiße Niklas, du packst das nicht! Das Ding ist zu schwer und ich kann es kaum rangieren" wäre für mich echt mies.


    Eine t7, welche momentan wieder mehr in meinen Fokus rutscht, wiegt 25kg weniger.

    Ob das den großen Unterschied macht, weiß ich nicht - Schwerpunkt spielt ja auch eine Rolle.


    Habe vor ein paar Tagen ein Video gesehen (big Rock moto, YouTube) wo der Typ verschiedene motorräder aufgehoben hat.

    Es waren eine r1200gs, t7, AT 1100,kawasaki klr 650 (2021) und ich glaube eine crf 250.

    Solche Tests sind natürlich höchst subjektiv, aber laut dem Betreiber des Kanals war die t7 am schwersten aufzuheben, obwohl sie die leichteste war (neben der 250er)


    Daher gibt's, welch Wunder, nicht das optimale motorrad für mich. Auch weitere Probefahrten werden mir nicht helfen, da ich beide Modelle die für mich in Frage kommen gefahren bin.


    Die t7 fand ich beim Fahren (wohl gemerkt ohne jegliches Gepäck) spaßiger als die AT. Leicht in die Kurve zu legen und spritziger von der Leistung. Sie hat mir trotz der Höhe sofort Vertrauen gegeben, was ich bei der AT nicht sofort hatte.

    Hier spielt sicher auch mein Kopf eine Rolle. Fahranfänger, großes, schweres motorrad..

    Beim Fahren war es dann aber auch gut. Ich konnte die AT aber längst nicht so einfach in die Kurve werfen wie die t7. Sie kam mir behäbiger vor. Routinierte Piloten können mit der AT aber sicher so die kurven nehmen, wie ich es nicht mal mit nem Fahrrad schaffe.


    Es wird also ein Schuss ins blaue.

    Komfort für die längeren Reisen und dafür Abstriche im Alltag bei der AT oder weniger Komfort auf langen Reisen und dafür mehr Spaß auf der Wochenendtour in heimischen Gefilden mit der t7.


    Ich weiß es nicht. Preislich tun sich die beiden nicht viel und rein objektiv bekomme ich mit der AT mehr Motorrad für mein Geld. Ob sie für mich aber besser geeignet ist, keine Ahnung. Ob sie qualitativ besser ist - glaube ich nicht, dafür etwas universeller einsetzbar.


    Das wird ein harter Winter für mich, die Entscheidung zu treffen. 😅


    So, jetzt hab ich endlich mein Gedankenchaos mal zu Papier gebracht, auch wenn es gar nichts mehr mit dem eigentlichen Thema zu tun hat 😂


    Ich freue mich auf Reaktionen zu meinen Gedanken.

  • #20

    Da gibt es wirklich große Unterschiede in unserer Wahrnehmung. Wenn ich unterwegs bin, denke ich eigentlich ständig an die mir anvertraute Technik. Ich höre die Geräusche des Motors, spüre sein Ansprechverhalten, die Vibrationen, die Arbeit der Federelemente - und freue mich dass alles so prima läuft, dass meine Pflege und Wartung so erfolgreich ist und entwickle dabei schon wieder Ideen für die nächste Inspektion oder Umbaumaßnahme. Als gelernter Mechaniker und Selbstschrauber seit vielen Jahrzehnten gehört das halt zu meiner Persönlichkeitsausstattung - neben dem Genuss der Landschaft, der Geologie und Botanik auf meinen Exkursionen. Dafür habe ich dann wiederum Defizite in Kunst und Kultur samt Städtereisen und eine ausgeprägte Abneigung gegen Marketing und deren Manipulationsversuche.

    Ich verstehe aber dass man auf Grund seiner persönlichen Biographie auch ganz anders aufgestellt sein kann was ja durchaus auch Vorteile hat. Auch wenn ich es allzu oft vergesse. Sorry! :handgestures-thumbupleft:

    Der Oggersheimer
    aktuell mit einer XF 650 Freewind (2003) und der XT 660 Z Ténéré (2008)

    Zuvor eine CRF 1000 und eine XRV 750, zwei XT 600Z, drei SR 500, drei XJ 900, zwei KLR 650, zwei Pegaso 650, eine KLX 250, eine ST 1100 Pan European, eine FJ 1200, zwei VFR 750, drei weitere XF 650, je eine DL 650 und 1000 WVB1, eine VN 900, eine CX 500, zwei 125er (Madass, Fox) und eine 100er Hercules, dazu noch jede Menge Mokicks, ein Roller und drei Quads. To be continued!

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