Erfahrungen Mopped auf Fähre (Kiel - Klaipeda)

  • #1

    Moin Forum,


    im Juni geht es für mich seit 20 Jahren mal wieder mit einem Mopped auf eine Fähre (Kiel - Klaipeda).


    Gibt es auch Eurer Sicht / Erfahrung etwas, was Ihr mir mit auf dem Weg geben könnt?


    Befestigung etc.?


    Grüße


    Varafiete

    Viele Grüße Fiete

  • #2

    Moin, meiner Erfahrung nach durch meine Skandinavienreise 2023 haste auf den großen Fähren genug Material zum Festbinden. Auf der Fähre Rostock - Trelleborg zum Beispiel waren die Riemen mit Magneten individuell am Boden festgemacht, auf manchen Fjordfähren war ne Kette quer über den Boden gespannt und jeder Motorradfahrer konnte seine Maschine mit Ratschengurten in den Kettengliedern festmachen.

    Ist alles kein Thema und ist auch kein Hexenwerk. Ich hab meine immer über den Sitz festgemacht.

    Es grüßt


    Yannik aka Twinner :wboy:

  • #3

    Hallo,


    die letzten Jahre habe ich mehrmals die Fähre nach Norwegen genommen.

    Ich habe mein Motorrad auf dem Seitenständer abgestellt und den 1. Gang eingelegt.

    Wenn der Abstellplatz es zugelassen hat, das Bike mit dem Vorderrad bis an die Bordwand geschoben. Wenn vorhanden, Unterlegkeil verwenden.

    Pro Seite je ein Ratschengurt verwendet (wenn genügend vorhanden waren). Am Sturzbügel, Rahmen und / oder Soziusfußrastenhalter festgemacht.

    Wenn über den Sitz, evtl. etwas drunter legen, damit der Gurt nicht scheuert.

    Die Gurte können sehr dreckig sein. Ich hatte meist ein, zwei eigene Gurte mit.

    Bei Bedarf anderen Bikern helfen, die das evtl. zum 1. Mal machen – ich denke da an meine erste Fährüberfahrt 😉

    Einmal editiert, zuletzt von altonaer ()

  • #5

    Genau so, wie Yannik es sagt, ist es vollkommen ausreichend. Man benötigt immer ein Kräftedreieck. Also stell das Ding auf den Seitenständer, Gang rein und das wars. So wie bereits oben beschrieben. Solltest du damit nicht glücklich sein, ziehst du hinten (Rastenträger oder Soziusgriffe) und vorne /über die Gabelbrücke) noch einen Gurt drüber; dieses ist jedoch nicht erforderlich. In den letzten12 Jahren bin 10 mal mit Fähren, in der von Yannik beschriebenen Weise top zurecht gekommen.


    Einziger Hinweis, der mir wichtig ist: sollten die Gurte keine Gurtbandschoner haben, lege bitte irgendetwas unter den Gurt (zur Auflagenverbreiterung) damit er nicht in die Sitzbank einschneidet. Dafür gibt es wunderbare 50cm lange Schützer (überall zu kaufen), in den der Zurrgurt gut gleiten kann. Auf keinen Fall Anti-Ruschmatte unterlegen, weil dadurch die Kraft im Gurt nicht gleichmäßig auf beide Seiten verteilt wird und so das Mopped nicht richtig gesichert ist.


    lg

    hoffi69

    Honnerd Brozend Sejerlänner:happy-partydance:

    6 Forumstreffen 2019-2024 :romance-grouphug:


    Eat, Ride, Sleep. Repeat :handgestures-thumbupright:

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