Der Upsize nach dem Downsize?

  • #81

    So ein "Dazwischen-Size" Motorrad habe ich gestern mal gefahren.

    Die neue Ducati Desert X.


    ... 28 Minuten YouTube Video Vergleich (mit 58 Werbeunterbrechungen) von Experten müsst ihr nicht gucken.

    Meine 6 Jahre und 74.000km alte AT ist in jeder Hinsicht der klare Gewinner ;)


    Achtung, alles nur persönliche Eindrücke. ;)


    Desert X fühlt sich schwerer an als die AT vollgetankt inkl. Koffer und Topcase.

    E-Gas-Befehle von der AT viel besser, egal welcher Modus.

    Getriebe der AT viel sauberer und nicht so knochig. Mein Quickshifter viel besser

    Ergonomie der AT viel besser.

    Sound der AT viel besser.

    Bremsen der AT besser.

    Display der AT viel besser.

    Mein EERA Fahrwerk um Welten besser. Das bekommt man mit den Einstellungen der X glaube auch nicht hin.

    Meine Schalter EERA SD09 (Kurvenlicht, Heizgriffe z.B Serie) inkl. Topcase, Rally-Rasten, hoher Sitzbank und 1000er Inspektion inklusive hat 2020 so viel gekostet wie diese Desert X jetzt nackt neu.


    (Und noch eine Kleinigkeit am Rande: Der Gangsensor hatte schon die Kränke bei dem Ding. (Vorführer) Zeigt dann nur noch einen Strich und der Quickshifter macht dann auch nichts mehr.

  • #82

    Ich bin am Wochenende zum ersten Mal den TET03 in NL gefahren. Ich mag die CRF 250 Rally. :handgestures-thumbupright:

    Ich muss ca. 30min BAB fahren bis ich da bin, dann ca. 60min BAB bis ich wieder zuhause bin. Weder auf der BAB noch auf dem TET03 hab ich Leistung ein einziges Mal vermisst. :naughty:


    Der TET03 ist für mich die perfekte Tagestour um das Bike alle 1-2 Monate mal zu bewegen. Wenn ich morgens früh los komme, bin ich Nachmittags wieder zuhause (bin fast den gesamten TET03 gefahren, von Roermond nach Goch). Es gibt Einkehrmöglichkeiten (Cafés und Imbissbuden) und er ist weder super schwer, noch super einfach. Ich kann auch easy nach Venlo fahren und dann nur den halben Abschnitt nach Süden oder nach Norden fahren und hab so eine 2-3 Stündige Tour. Das kriegt man immer unter.


    Vor Allem konnte ich meine Defizite üben.


    Meine Defizite sind a) Matsch, weil ich allgemein Schiss bei rutschigem Unterboden kriege (mehrere Feldwege wurden durch Bauern bewässert :D), das muss ich abbauen und b) schalten und Kuppeln im Stand. Bremsen geht irgendwie, aber mit links den Fuß stehend zum Schalter zu bewegen bzw. mit Links mit 1-2 Fingern auskuppeln fällt mir echt schwer. Da brauch ich Übung! Oder DCT/E-Clutch :doh:

    2 Mal editiert, zuletzt von Henrik_D ()

  • #83

    Denk daran ggf deine Amaturen/Hebel einzustellen. In der Regel etwas weiter nach unten. In der Grundposition beim Stehen sollten die Finger eine Gerade mit dem Unterarm bilden und auf den Hebeln aufliegen. Gibt genügend Videos dazu. Gleiches gilt für die Anpassung von Schalt und Bremshebel ☝🏼

    Ist dann natürlich ein Kompromiss für die Straße.

  • #84

    Danke :) Hab ich bereits eingestellt. Meine Rally hat auch einen Lenkerumbau, die ist sehr ergonomisch im Stehen.


    Das liegt eher allgemein an meiner Grobmotorik mit der linken Körperseite :D Ich finde in MX-Boots den Schalthebel nicht und die Grundhaltung (1-2 Finger auf der Kupplung) fühlt sich selbst im sitzen extrem unbequem an. Nur links, rechts ist das total natürlich.


    Das ist einfach Übung.

    Was ich mir noch zulegen werde sind kurze Raxximo Hebel, damit ich sie näher an den Griff kriege.

  • #85

    Welchen Lenker hast du denn genommen?

  • #87

    So, ich war jetzt ein Wochenende in den Vogesen, fast ausschließlich Straße, mit 2 kleinen Abstechern in den Wald für Offroad-Pässe (Passknacker).


    Ich behalt einfach die CRF 250 Rally. Die Leistung reicht mir auf der Straße und Abstecher "in die Wildnis" sind einfach viel viel viel geiler als mit der schwereren AT. Ich hab jetzt ne Rally mit 25.000KM die voll Wilbers und andere Reifen eingetragen hat. Das macht schon Sinn jetzt einfach dabei zu bleiben.


    Klar, Anreise auf der BAB dann halt mit 100-110. Dann gehen auch fast 300km mit den 11L Tankinhalt (bei den Spritpreisen schon ein Vorteil). Finde ich aber nicht so schlimm. Landstraße wird man halt mal gejagt, vor allem von anderen Motorrädern aber auch von anderen Autos. Wenn er zu penetrant ist und sich gleichzeitig nicht traut zu überholen, einfach kurz an die Seite fahren. Hab ich jetzt 3 oder 4x gemacht am ganzen Wochenende; scheiß drauf. Lohnt sich nicht über den Drängler oder den lahmen Motor zu ärgern.


    Alles andere ist einfach top! Fahrwerk nice, Reifen nice (ich bin sehr angetan vom K60Scout auf der CRF 250 Rally, fährt sich irgendwie viel besser als auf der AT). Motor bissel lahm, aber entschleunigt auch. Gewicht nice. Gepäckmöglichkeit zwingt zum leichten Reisen, finde ich nicht unbedingt problematisch. Irgendwie ist das Fahren auch subjektiv sicherer (?!). Mit 25PS und 22Nm kann bzgl. Grip etc. viel weniger schief gehen; gibt einem ein gutes Gefühl.


    Von daher bleib ich beim ursprünglichen Plan. Für die kommenden Jahre konzentriere ich mich auf Passknacker Länder mit viel Offroadanteil (XXX-Pässe), um die Geländegängigkeit auszunutzen. Da hab ich wieder was zu tun, vor allem weil ich dann viel fahren werde, was ich mich mit der AT wohl alleine nicht getraut hätte. Denke so an die 3. große Inspektion; 72k KM; dann überlege ich nochmal einen Wechsel.


    Auch im Raum steht noch Passknacker Länderpreis UK, Isle of Men und Irland, weil ich aktuell eine Zweitwohnung in UK habe. Das Problem bleibt: ich kann die Rally da nicht so lang abstellen. Kann also sein, dass ich mir eine Himi oder CFM dort zulege und nach der Saison wieder abstoße. Das ist noch nicht entschieden.

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