Testbericht in der Alpentourer 1/2017

  • #1

    Hallo ans Forum.
    Ich habe gerade den Testbericht bezüglich der 1000L DCT gelesen. Dort wird das DCT Getriebe und das Soziusverhalten sehr negativ dargestellt. Das Getriebe soll bei Kurvenfahrten am Berg und in Serpentinen mal schalten, mal nicht. Und das Soziusverhalten soll sehr schlecht sein. Stottern auf dem Vorderrad, flattern, unruhiges Laufverhalten. Bin jetzt sehr verunsichert. vielleicht kann ja jemand mit mehr Erfahrung etwas dazu sagen.

  • #2

    Dem Tester fehlen halt einige Testkilometer mehr um das DCT zu verstehen und zu nutzen.
    Bei Kurvenfahrten am Berg nutze ich z.B. beim Anbremsen vor der Kurve die Minus- Taste und ziehe dann sauber durch die Kurve.
    (Bei 180 Grad Kurven 2. Gang, bei weiteren Kurven 3. Gang)


    Auch hier im Forum gibt es kaum negatives zum DCT zu finden, obwohl schon einige Kilometer abgespult worden sind.
    Man muss aber ehrlich sagen das es einige KM braucht (Bei mir ca. 2000km)...


    Soziusverhalten muss auch relativ gesehen werden. Erstens mit welch anderem Motorrad vergleiche ich und Zweitens wie
    viel Gewicht bringen Fahrer und Sozius auf die Fuhre!? Bei mir fährt sich die AT mit Sozia sogar stabiler und ruhiger als ohne.
    Für mich reicht die Serie also vollkommen aus. (Sind beide schlank)
    Lt. Forum soll das Fahrwerk der AT wohl auf 80kg Fahrer ausgelegt sein... :whistle: :dance:


    Am besten mal länger Probe fahren.

    Grüßle
    ADri

  • #3

    Ich habe mittlerweile ca. 38.000 km mit DCT abgespult, davon leider erst ca. 2500 mit der AT (kurz vor Saisonende gekauft) und kann nichts Negatives berichten. Das Fahrverhalten mit Sozius ist mit DCT immer besser, es gibt praktisch keine Berührungen mehr mit den Helmen.


    Am Berg kann man dem DCT gerne den genauen Schaltpunkt vorgeben, wenn man das so will. Ist ja nur ein Knopfdruck, um in den manuellen Modus zu schalten. Sportliches Fahren ist mit dem DCT überhaupt kein Thema und gemütlich cruisen ebenso wenig. Ich bin vom DCT zu 100 % überzeugt, sonst hätte ich es nicht nochmal gekauft.


    Mein Tipp: Lass dich nicht von irgendeinem Test verrückt machen, der nur eine Momentaufnahme wiedergibt. Am besten du vereinbarst eine Probefahrt mit beiden Varianten der AT und machst dir selbst ein Bild. Wenn du zum DCT tendierst, würde ich sie mir übers Wochenende leihen. Ein richtiges Gefühl für die Technik bekommt man erst, wenn man eine Weile damit unterwegs war.

    Tricolor DCT|Oxford Premium Touring|Garmin Zumo 350|Navihalterung TT|Givi TRK33N Topcase|Lenkertasche Moto Detail|USB Dose Albrecht

  • #4

    Hi,


    finde das DCT auch genial. Habe jetzt 11000 km auf dem Tacho. Zugegeben man muß sich etwas an das Getriebe gewöhnen und auch mal alle Modi probieren. Ich mache es auch so, das ich bei Bergabfahrten beim Bremsen oder vor der Kurve kurz mit der - Taste herunterschalte.
    Oft schalte ich aber bergab bei Serpentinen einfach in den Sportmudus, da schaltet das Geriebe dann auch früher zurück.
    Bei Aufstiegen im Gebirge ist es mir nur am Anfang ein oder zweimal passiert das durch "grobmotorisches "Gasgeben das DCT in der Kurve geschaltet hat.
    Aber das passiert sehr selten und auch nur bei extremen Fahrbedingungen.
    Alles in Allem bin ich sehr froh nicht mehr schalten zu müssen, da kann man sich zum Beispiel ganz auf seine gefahrene Linie konzentrieren

  • #5

    ^Probefahrten sind immer wieder ein sehr guter Rat, hab es selbst so im letzten Jahr gemacht. Merkwürdigerweise hab ich nur 2,5 h gebracht um das DCT im D-Modus für mich als positive, neue Erfahrung nach 35 Jahren Kradfahren zu erleben. Hier ist halt jeder anders in seiner Wahrnehmung und das ist auch gut so.


    Also, ausprobieren und die Erfahrungen hier posten. Viel Spaß dabei!

  • #6

    Ich hab alle DCT intensiv probegefahren die es bisher gab, ausgenommen die VFR 1200.
    Das DCT hat immer perfekt funktioniert. Es schaltet halt wann es will oder wenn man selbst mit dem Finger schaltet.
    Blödsinn macht es jedenfalls nicht.


    Zum stotternden Vorderrad.
    Die AT hat ein voll einstellbares Fahrwerk. Das kann man auch so verstellen, dass es nicht mehr funktioniert.


    Und was lese ich da?
    Der Alpentourer Tester kam begeistert zurück???
    http://www.alpentourer.eu/alpe…magazin/alpentourer-1701/


    Gruss, Peter

  • #7

    Ich glaube das liegt an der Gewichtsverteilung bzw. Zuladung.
    Das stotternde Vorderrad ist bei mir mit Grund für den Fahrwerkswechsel.


    Denke auch beim DCT gibt es Serienstreuung, wie gut das jeweils schaltet bzw. funktioniert.
    Gehört aber auch immer der Fahrer noch dazu. :)

  • Hey,

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