Abschleppen und Co

  • #1

    Mein Bild vom Tage ;)



    Montag schöne rd. 200km-Runde bei herrlichem Wetter gedreht.


    Nach dem Einparken in der Garage und Helm abnehmen, hörte ich ein zischendes Geräusch. :shock:
    Schraube im Hinterreifen. :o :shock: :? :cry: :roll: :think:



    Am nächsten morgen dann bei Honda angerufen. Können mir sofort einen neuen Reifen drauf machen. :clap:
    Fahren ging leider nicht mehr. Haben daraufhin gleich angeboten, uns mit dem Hänger aus rd. 25km zu holen. :clap:
    Bin Plusmitglied beim ADAC und hatte den noch nie gebraucht. Also warum für den Transport bezahlen, wenn´s auch kostenlos geht!?!
    Um 9 mit Honda und anschließend ADAC telefoniert, um 10 kam der ADAC, um 11.15 bin ich mit neuem Reifen vom Honda-Hof gerollt.


    Hab natürlich wieder den bewährt guten 610er mit Schlauch und Montage für ca. 200.- draufmachen lassen.
    Andere hätten erst bestellt werden müssen.
    Bin und bleibe erstmal Schönwetterfahrer. Bin überhaupt nicht auf´s Motorrad angewiesen, ist nur reines Hobby.


    Habe gestern aber im Nachhinein entschieden, mich nun mit dem Thema Reifen auseinanderzusetzen und mir bald ein Paar zu kaufen, die ich zuhause lagere und dann irgendwann bei 5-6tkm draufmachen lasse.... Oder wenn so etwas wie gestern wieder passieren sollte! Dann hätte ich sie griffbereit.

  • #2

    Vollquottel entfernt




    Hab das schon oft gesehen, dass die Bikes auf dem Hauptständer transportiert werden. Letztlich noch Polizei Motorräder. Ich würde das nicht machen. Aber man muß ja auch nicht alles nachmachen.


    Wenn Du Dich für den beschriebenen Fall "rüsten" willst mußt Du Dir eigentlich ein paar Räder mit Reifen hinlegen.


    Wie viel km/a fährst Du eigentlich mit dem Bike?

  • #3

    1. Warum würdest Du das nicht machen? Maschine war zudem auf Anschlag vorne und wurde noch auf beiden Seiten am Sturzbügel verzurrt.


    2. Und das Ganze dann natürlich noch in einem Beiwagen o.ä. stets mitführen. ;) :D Ich denke, mit nem Pannenspray und vorrätigen Ersatzreifen bin ich zukünftig sinnvoll abgedeckt. Restrisiko gibt´s immer.


    3. "km/a" bedeutet vermutlich "km per anno", nicht? Hab in 13 Tagen 1.065km gemacht. Wenn ich´s auf 9 Monate hochrechne, werden´s rd. 22.000km. ;) Keine Ahnung, bei der Versicherung hab ich erstmal mal 12tkm angeben.

  • #4


    Hauptständer is völlig in Ordnung. Auf dem Hauptständer stehen Moppeds am stabilsten. Da brauchst Dir keine Gedanken zu machen.

  • #5


    1) Weder der Hauptständer noch die Aufnahme des Hauptständers ist für die dynamischen Belastungen eines Transportes (Fahrbahnunebenheiten) ausgelegt. Der Hauptständer ist für eine statische Belastung konstruiert
    2) Bei nicht gegurtetem Motorradheck kann (!) das Motorrad durch Fahrbahnunebenheiten springen und die dynamischen Belastungen verstärken
    3) Der Hauptständer könnte unter diesen Bedingungen im Fall eines Falles auch einklappen und bei der sichtbaren Anbringung der vorderen Spanngurte bezweifle ich eine ausreichende Standsicherheit

  • #8


    Beiwagen würdest Du nicht brauchen, es geht ja um einen Reifenschaden in der Garage.


    Bei der Laufleistung altert der Ersatzreifen nicht unnötig.


    Auf den Laster kannst Du mehrere 1000kg laden - auf einmal. Da fällt so ein Bike gewichtsmäßig nicht auf. Entsprechend hart wird das Fahrwerk des Lasters sein. Ich würde das Gewicht meines Motorrades nicht auf dem Hauptständer rum hopsen lassen - bis er bricht.


    Die Motorräder gehören auf die Räder - da ist das Gewicht des Bikes gefedert und das Bike hopst nicht herum.


    Einer muß natürlich festhalten das ist klar.

  • #9

    Reines Bauchgefühl, bin kein Physiker.... aber Metaller.


    Da stelle ich mir den Seitenständer fast noch problematischer vor, denn da ist ja schon ein Knick drin.
    Wenn da große zusätzliche Kräfte wirken würden, müsste der eigentlich weit vor dem Hauptständer einknicken bzw. brechen.
    Durch die Spanngurte wird zum einen die Federung minimiert und der Druck auf den Ständer erhöht. Ich sehe den Seitenständer hier als schwächeres Glied, kommt es zu weiteren Belastungen durch Stöße o.ä....


    "Alle sagten: Es geht nicht. Da kam einer, der das nicht wusste und tat es einfach." v. Goran Kikic


    Die Praxis hat einen völlig unkomplizierten Eindruck auf mich gemacht.
    Der ADAC-Mann hatte eine Routine drauf, man konnte meinen, er macht das öfters. ;)
    Bei normaler Geschwindigkeit, auf normalen geteerten Strassen mit max. kleinen Standardunebenheiten von Fahrbahnausbesserungen.... Denke nicht, dass dadurch weitere problematische Kräfte wirken.
    Da musste mein Sturzbügel, an denen die Gurte befestigt waren, wahrscheinlich mehr aushalten, denn die Fliehkraft ist doch das eigentliche Problem beim Transport. Und da sehe ich den Hauptständer klar im Vorteil, denn die Maschine steht auf diesem aufrecht gerade auf 2 Punkten. Das Vorderrad auf Anschlag mit den Gurten, die nach vorne gezogen haben. Ein Einklappen des Hautständers wäre nicht möglich gewesen. Ein Brechen halte ich auch für sehr unwahrscheinlich. Etwas Restfederung war auf der Gabel auch noch vorhanden, der Hauptständer dadurch evtl. noch etwas entlastet.

  • #10

    Es spricht glaube keiner vom Seitenständer.


    Motorräder sollten normalerweise ohne Ständer festgezurrt werden.


    Eine Vorderradwippe erleichtert das ganze ist aber nicht von nöten.


    Nur weil ein ADAC Mann eine Routine hat, muss das nicht heißen, dass das richtig ist.

  • Hey,

    dir scheint die Diskussion zu gefallen, aber du bist nicht angemeldet.

    Wenn du ein Konto eröffnest merken wir uns deinen Lesefortschritt und bringen dich dorthin zurück. Zudem können wir dich per E-Mail über neue Beiträge informieren. Dadurch verpasst du nichts mehr.


    Jetzt anmelden!