Radlager hinten, Simmering und Schaltereinheit rechts / Abhilfe in Sicht?

  • #11


    Das wurde in dieser Form nirgends geschrieben - lediglich ICH habe die Angewohnheit, bei dieser km-Leistung die Lager MEINER Motorräder zu tauschen....


    Grund - ein Defekt an Vorderradlagern meiner Varadero bei 11000km (unkritisch) und ein Defekt an den hinteren Radlager meiner XS 400 2A2 vor gefühlten Jahrtausenden..... und wie ich das unterwegs mit einer Coladose repariert habe, ist eine Geschichte fürs Lagerfeuer und Bier.... viel Bier....

  • #12


    Wie denn?
    Lager ausbauen, wiegen, vorhandenes Fett mit IR Spektrografie identifizieren, vorhandenes Fett auswaschen, freies Volumen bestimmen und dann mit max.50% des freien Volumens mit dem optimalen Fett fetten?
    So geht das in der Theorie. In der Praxis ist dann die Dichtscheibe eher zweifelhaft, ganz besonders wenn ein Laie sie aus dem Lager hebelt. Ich hab neue Dichtscheiben und eine Auswahl von über 300 Fetten wenn ich so was machen lasse.


    Tipp für Oldtimer Bastler: Castrol Longtime PD 2


    Gruss, Peter

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  • #13

    Zu den Radlagern:
    Im Garantiefall-Fred war eins bei etwa 25.000 km, im Motorrad-Dauertest war eins bei 30.000 und bei Varahannes wurde es wohl bei 48.000 getauscht. Wobei es ja theoretisch auch sein kann, dass das schon länger defekt war und bei 48.000 erst bemerkt wurde.
    Bei den Gabel-Simmerringen gingen 3 von 4 dort gemeldeten Defekten bei unter 25.000 schon kaputt. Ich habe jetzt als Mittelwert "um die 30.000" genommen.

  • #15

    Das rechte Radlager, welches als Schwachpunkt bezeichnet werden könnte, kostet weniger als ein neuer Schlauch. Deshalb beim Reifenwechsel überprüfen und im Zweifelsfall tauschen. Bedeutet wenig Mehraufwand und beugt vor.


    PS. wenn getauscht wird bevor das Motorrad unfahrbar wird, genügt es nur das Schadhafte Lager zu tauschen. [emoji41]
    Hier hat Honda vermutlich einen bekannten Schwachpunkt der AT 750 übernommen.

  • #16

    Schön gelacht, danke :lol: :lol: :lol:


    Ich wollte nur darauf hinweisen, dass man ein Lager nicht randvoll mit Fett macht, da es dann zu heiß wird. Wichtig ist ja nur, dass es gut läuft und ein leichtes, wasserresistentes Wälzlagerfett drin ist.

    Das heißt jetzt wohl: CASTROL TRIBOL GR 100-2 PD


    Ergänzung:
    Für Lenkkopf- und Schwingenlager (alles, was nicht schnell dreht) würde ich ein schwereres Fett nehmen, wie z.B. das Castrol Tribol GR 400-3 PD.


    Ducati verwendet wohl 6 unterschiedliche Fette an ihren Motorrädern:
    https://www.t5net-forum.de/for…ndComment&comment=1037450

    CRF1000D Tricolor SD06 TKC70, HEED Bunker, TomTom 410 + Navigon Cruiser :auto-dirtbike:

    Einmal editiert, zuletzt von ArAl ()

  • #17

    ...... Schwachstelle? Unterdimensioniert ? Auch eine F800 GS hat 6204 Lager verbaut, wenn dann liegt es meiner Meinung eher daran das die Zulieferer Qualität nicht stimmt oder beim Rad einbauen die Dichtringe verhunzt worden sind.


    Das ist auch der Grund warum ich das selber mache, und auf 650 000 km bisher nie ein Lager getauscht habe.


    Gut, ein wenig Glück gehört auch dazu 😎


    Gruß Bernd der Memminger

  • #18

    Hallo Bernd


    Ich sehe das pragmatisch und baue immer SKF Lager ein. Manche halten länger als andere, kaputt gehen alle. Die Ursache ist grundsätzlich egal, solange ich nicht stehen bleibe.
    :whistle: Preis pro Lager je nach Bezugsquelle ab 5Euro :D , Einbau = minimaler Mehraufwand beim Reifenwechsel


    Gruss space

  • #19

    Ich zitiere mich aus einem anderen Thread mal selber:


    Mich, bzw. meine AT hat es jetzt auch nach knapp 25tkm erwischt. Und zwar das volle Programm. Plötzlich auftretendes Pendeln lies mich zunächst einen Reifenschaden hinten vermuten. War aber nicht und nach wackeln am Hinterrad war alles klar. Das Ganze nach Murphys Gesetz natürlich Freitag Nachmittag 400km von zu Hause entfernt während eines Kurzurlaubes Im Weserbergland.
    Also 40km langsam zum nächsten FHH geeiert. Fahrverhalten wurde dabei immer immer abenteuerlicher, begleitet von diversen Knack- und Quitschgeräuschen. Beim Händler angekommen (Bikers's Point Fuchs in Uslar) tobte quasi das Leben. Als ich dran war und mein Problen schilderte wurde meine AT trotzdem sofort in die Werkstatt gerollt und der Mech baute schon mal das Rad aus. Das rechte Lager hatte sich in seine Einzelteile aufgelöst. Ein anderer Mitarbeiter prüfte die Verfügbarkeit der Lager. Ergebniss: "Nicht auf Lager und wenn wir bei Honda bestellen, kommen die erst Montag". Das verhagelte natürlich erst mal die Laune. Auf die Frage, ob es denn notfalls ein Leihmopped gäbe: "Kein Problem aber wir gucken erst mal, ob wir Lager über den Zubehör kriegen" Und das klappte tatsächlich und nach insgesamt 1,5 Stunden beim Händler war meine AT wieder fahrbereit. Hier nochmals meinen Dank an das Team Fuchs in Uslar. Meiner Begeisterung habe ich natürlich auch mit einem entprechenden Obolus in die Kaffeekasse Ausdruck verliehen.
    Da es auf die Schnelle ging und keine "Originalteile" verwendet wurden,konnte das Ganze nicht über Garantie abgewickelt werden. Aber da der Lagersatz nur ca 1/3 des Honda-Preises kostete und nur 0,5 Stunden in Rechnung gestellt wurde kann ich da gut mit leben. Und eigentlich bin ich auch froh keine der ab Werk verbauten Lager mehr drin zu haben.


    Ach so, von rauhem Alltagsbetrieb kann bei mir eigentlich keine Rede sein. Reiner Strassenfahrer und kein Hochdruckreiniger. Lager war auch nicht rostig oder fettfrei sondern "einfach" gebrochen. Also identisches Bild wie z.B. bei Varahannes.

  • #20


    Interessant.
    Was war denn gebrochen? Der Aussenring, Innenring oder Kugeln?


    Gruß, Peter

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