Beiträge von bwm

    Ich habe ausdrücklich keine eigenen Erfahrungen mit der Staatsgewalt in Osteuropa, war aber auf mehreren Reisevorträgen von verschiedenen Leuten und 5 allgemeine Tipps sind davon hängen geblieben.


    1. Lärm machen. Aufmerksamkeit erregen. Das ist dort nämlich auch verboten und wird hart bestraft, weil du dir damit langfristig viele Touristen vergraulst und das können diese Länder nicht gebrauchen. Daher können die Korrupten Polizisten Aufmerksamkeit nicht gebrauchen.

    2. Der oben genannte Tipp mit dem 2. Geldbeutel irgendwo am Motorrad versteckt. Nicht im Gepäck. Nur kleine Mengen Bargeld im Portemonnaie und am besten nur eine Bankkarte, die explizit für alles im Ausland gesperrt ist. Dann auf dumm stellen.

    3. Verdeckte Aufnahmen anfertigen. Offensichtliche Aufnahmen werden die nicht zulassen aber die kennen eine GoPro nicht persönlich. Solange da keine rote LED blinkt sehen die nicht, ob die noch läuft.

    4. (zumindest so tun, als ob) das hiesige Konsulat bzw Botschaft anrufen und den Polizisten das mitteilen. "consulate" und "embassy" verstehen alle. Selbst, wenn man nur so tut sehr erregt auf deutsch ins Telefon plappern.

    5. Zeit haben und schinden. Je länger die ganze Chose dauert, desto größer die Gefahr, dass es auffällt und irgendwann lohnt es sich auch nicht mehr.


    Einer der vortragenden fährt regelmäßig in die Mongolei, weil seine Frau dort her ist und der macht inzwischen eigentlich alle diese Sachen (bis auf 5., weshalb ich bei ihm niemals mitfahren würde). Dass einem von der Polizei offen Gewalt angedroht wird ist ja doch eher die Ausnahme. Die wollen im Normalfall einfach 300€ haben, wo sie 30€ verlangen dürften und selbst androhungen von Knast sind oftmals haltlos.


    Und dass die dort unterbezahlt sind mag sein, das ist aber a) nicht meine Schuld und b) nicht meine Aufgabe, das zu lösen. Das liegt nämlich auch daran, dass die Polizei dort so ist, wie sie ist. Ausbleibende Touris ausschließlich deswegen sind kein Gerücht. Aufgrund der diversen Reisevorträge kommt für mich Rumänien nicht in Frage. Auch als deutscher kann man sich nämlich nicht alle Korrupten Polizisten und Grenzbeamten unterwegs leisten

    Wollte ich auch gerade schreiben. Meinen B Zähler hab ich nie zurück gesetzt, der ist daher = km Stand (aktuell 35k). Also der läuft so schnell nicht an den Rand des Speichers.

    Der letzte ist der wichtige Beitrag: M+S sind keine Winterreifen. M+S sind nur von der Profilgestaltung her so, dass sie in Schnee und Matsch noch etwas Traktion aufbauen können (also hoher Negativanteil im Reifenprofil). Richtige Winterreifen für Motorräder kenne ich eigentlich nur von Heidenau die K60 Silica. Die haben neben der M+S konformen Profilgestaltung noch eine weichere Gummimischung, die auch auf Eis und Schnee noch halbwegs funktionieren soll. Probiert hab ich das allerdings noch nicht. Bei so Wetter zieht es mich nicht mehr aufs Motorrad.

    Wenn du nicht vor hast, auf Eis und Schnee zu fahren sondern nur bei kalten Temperaturen dann kannst du eigentlich jeden Reifen nehmen. Auf trockenem Asphalt haben die meisten Sommerreifen selbst bei sehr niedrigen Temperaturen noch besseren Grip als Winterreifen-Äquivalente. Nur auf Schnee und Eis versagen die Sommerreifen dann vollkommen.

    Ich fand neben den Schläuchen am LuFi-Kasten auch die am Tank etwas abenteuerlich. Die Schläuche sind alle sehr kurz gehalten und dadurch war das ein ziemlicher Akt, die alle wieder rauf und ran zu bekommen.

    Ich war sehr vorsichtig und hab alles nach einer bebilderten Schritt-für-Schritt Anleitung gemacht und war 3*1 Tag (pro Tag jeweils vielleicht 5 Stunden geschraubt) damit beschäftigt, das Tempomat da einzubauen. Ja, ist sehr verbaut. Vergleich mit den genannten Moppeds hab ich nicht. Ich kenne sonst die Beta Alp 200 und die BMW F650GS (Einzylinder) und da ging das gefühlt wesentlich schneller, wobei auch bei der BMW Sitzbank, Verkleidung, Airbox + Schnorchel, Drosselklappe und Batterie+Träger weg mussten.

    Die Alp ist nur nervig, weil du viel unterschiedliches Werkzeug brauchst, um alles auf zu bekommen (mittelgroßer Kreuzschlitz, großer Schlitz, kleiner Inbus, kleine Stecknuss mit Maulschlüssel zum Gegenhalten und große Stecknuss) aber da bist du in 10 Minuten am Ventildeckel. Bei der F vielleicht 30 Minuten. Bei der AT braucht man wenn man es zum ersten Mal macht schon 30 Minuten, um die Verkleidung auf beiden Seiten runter zu bekommen. Die ist nämlich nicht nur geschraubt und gespreiznietet sondern hat außerdem Stutzen, die in Gummipinöckel eingesteckt werden und vorne sind noch "Schwalbenschwanznut"-ähnliche Halter. Um da nix kaputt zu machen muss man sehr vorsichtig sein und das kostet halt Zeit.


    Also nein, wartungsfreundlich ist sie ganz sicher nicht. Ich würde aber behaupten, dass das heutzutage kein Mopped mehr ist.

    Zündung aus bei Vollbremsung kann je nach Funktionsweise des DCT schon sein. Solange der Gang eingelegt und die Kupplung ausgekuppelt ist (also nicht betätigt) wird der Motor ja vom Hinterrad angetrieben. So funktioniert ja Motorbremse. Nur beim Stehen bleiben müsste dann die Zündung wieder da sein, um ein absterben zu verhindern.

    Moderne Fahrzeuge können normalerweise Schubbetrieb 0 (also 0 Sprit und kein Zündfunke) und gehen dann nahtlos in Leerlaufbetrieb über. Wie genau das bei der AT geregelt ist, weiß ich nicht.


    Ich glaube allerdings nicht, dass der Bremsbefehl den Beschleunigungsbefehl überschreiben (muss). Wenn dem so wäre könnte man ja nicht mit gezogener Bremse "anfahren". Zumindest mit meiner 2017er AT geht das aber ohne Probleme. Die Bremsen müssen nur so dimensioniert sein, dass sie mehr Bremsleistung aufbringen können, als der Motor mit Vollgas liefern kann. Also wenn man gleichzeitig Vollgas gibt und die Bremsen voll anzieht muss das Mopped langsamer werden. Das gilt für jedes Fahrzeug

    Ich würde ja auch ja sagen aber beim PKW steht der geringere Geschwindigkeitsindex ja nirgends in den Papieren. Beim Motorrad dagegen schon.


    Beim PKW läuft das wirklich rein über die Sonderregelung zu Winterreifen und in dieser ist das ja festgehalten. Beim Motorrad steht der geringere Geschwindigkeitsindex ja in den Papieren

    bwm woher beziehst du die Infos?

    Wenn eingetragen, dann kein Sticker mehr notwendig, da der Reifen dann ja offiziell in den Papieren mit der erlaubten vmax drinsteht.

    Das ist tatsächlich noch ein interessanter Punkt. Wenn der geringere Speedindex in den Papieren steht, muss dann noch der Sticker ins Cockpit?

    Ich persönlich würde sagen ja. Die Gefahr ist ja, dass der Fahrer es vergisst oder nicht weiß, wie schnell er maximal fahren darf. Die Gefahr besteht ja trotz Eintragung immernoch.

    Aber ich vermute, dass das nicht geregelt ist, weil Reifen, die in den Papieren stehen eigentlich minimum den gleichen Speedindex haben müssen. D.h. die Reifen dürften so wie sie sind eigentlich gar nicht eingetragen sein

    Also SD06 ist ganz sicher nicht die Trennung. SD06 gab es nämlich seit 2017 (genau so eine fahr ich) und da steht es nicht mit drin. Vielleicht ist das Facelift die Trennung (MJ18?)


    Jedenfalls muss jeder in seiner CoC nachsehen. Wenn da ein B Reifen mit drin steht: Glück gehabt. Wenn nicht muss er eingetragen werden.

    B ist kein Diagonalreifen. - wäre einer. B ist ein Diagonal-Gürtelreifen. Andere Bauart.

    Frank0503 Alternativbereifung steht normalerweise im Freitextfeld. Letzte Seite, Feld 30 oder 32 oder sowas war das. Kannst du da vielleicht nochmal nachsehen?