Große Veränderungen im Laufe der Modellpflege: Ab welchem Bj. kaufen?

  • #61

    Ich war letzte Woche 2600km in Italien und Westalpen unterwegs (erste längere Tour ohne Sozia) und muss sagen daß mir das Moppedfahren mit der CRF nach gut 10tsd km durchaus wieder etwas mehr Laune macht wie früher :-)
    Den Wechsel von der RD07 zur CRF habe ich bisher noch nie bereut....


    Mit dem Tacho habe ich keine Probleme (176 cm tiefe Sitzbank), schlimmstenfalls sehe ich mich etwas selbst darin.
    Daher ist dunkle Kleidung etwas besser wie die weiße Sommerjacke ;-)
    Aber je nach Lichteinfall hat auch der alte Tacho der RD07 gespiegelt. Und der Drehzahlmesser ist mir mit DCT eh nicht mehr so wichtig.

    2018er SD06 DCT in schönem Candy Chromosphere Red ;-) 1035986.png

  • #62

    Ich hab mir heuer im Frühjahr eine SD04 aus 2016 geholt mit 2400 auf der Uhr. Mit jetzt 5800 läßt sich nicht viel sagen, klar würden mir die Daten der Neuen auch gefallen, besonders das elektronische Fahrwerk (leider aber nur in der Adventure Sports) aber bis dato bin ich noch nie so entspannt unterwegs gewesen (ok, fuhr fast nur SUMOS und die sind nicht für die Langstrecke)!
    Und wenn ich so den Bericht von "Varahannes" lese kann ich auch mit der 2016er guter Dinge sein und der hat mit der 2016er schon mehr als 250000 runtergespult und er fährt Sommer und Winter :)

  • #63

    Da kann ich dich schon zustimmen und zwischen den Jahren bestehen auch viele verschiedene Dinge, die man an der Modellpflege beachten sollte, aber wenn du dir schon ein neues Motorrad kaufen willst, kann ich dir empfehlen eine Keramikversieglung auch zu besorgen, damit der Lack länger frisch und strahlend ist.


    So eine Keramikversieglung kannst du auch von der Firma NanoCare bekommen und auf https://nano-care.com/products/neverwet-fabric/ kannst du auch ihre Homepage finden, dort habe ich auch eine Lösung für Textilien, so auch Leder, damit sie Wasserabweisend werden, nicht nur abweisend zu Wasser, sondern auch zu Öl, Schmutz und mehr.


    Sowas kannst du auch an deinem Sitz anbringen und hoffe, dass ich dir bisschen hilfreich war!


    LG

  • #64

    Hallo, an der Twin wurde alle Jahre immer wieder etwas veraendert.
    Jedoch so richtig marginale Unterschiede sind meines Erachtens nicht Zustande gekommen.



    Jetzt kommt die 1100er und ich wuerde mich nicht fuer einen Wechsel entscheiden.


    Erwähnenswert meiner Meinung ist das Ride by Wire ab 2018.
    Das Motorrad das einst den Ruf hatte damit um die Welt fahren zu können ist spätestens mit Ride by Wire vorbei.


    Jetzt geht Honda den Weg wie alle Anderen...
    Tempomat... Elektr. Fahrwerk... Usw.
    Noch mehr Elektronik.....
    Nur die Leistung fehlt noch....


    Wer das Schaltermaeusekino der 1100 mit dct und El. Fahrwerk + vollausstattung gesehn hat kann meiner Meinung nur den Kopf schütteln....


    Jeder muss wissen was er will.


    Ich wuerde mich am Anblick der Schaltervielfallt nicht erfreuen können.
    Es gibt bereits erste Kritiken aus ital. Kreisen den das Schalterwirrwar fuer normale Fahrer als overdresst bezeichnen.
    Ich kann mich da nur anschließen.


    Meiner Meinung sollte Bedienung einfach bleiben da es zuviel ablenken kann.
    Manchmal ist weniger eben ein Gewinn an Einfachheit und damit erhoeten spass Faktor...


    Eben einfach viel Spass haben ohne großen Schnickschnack.


    Ciao Giovanni

    Es gibt nix was es nicht gibt!

    Einmal editiert, zuletzt von Giovanni64 ()

  • #65

    Ich weiß jetzt nicht, was an den Schaltern so schlimm ist. Wer nicht besachwaltet werden muss, wird doch heute so technikaffin sein, um damit blind umgehen zu können, da jeder heute ein Smartphone besitzt und mit Computerprogrammen und deren Bedienung in irgend einer Weise als einfacher Anwender umgehen kann. Oder wie soll sich hier jemand ohne geringste Kenntnisse anmelden können.
    Dass ein Tempomat in jedem Auto drinnen ist und ein "Abfallprodukt" ist, sollte e doch auch dann logischerweise im Moped einziehen, was Honda nun auch ermöglicht (gehört mMn in jedes Moped da ein Abfallprodukt und die drei Knöpfe nichts kosten).
    99,99 Prozent der Fahrer bewegen ihre AT auf Asphalt und ein paar mal im Gelände, aber doch immer noch in Ländern, in denen es ein Handynetz gibt und einen Pannenservice. Und alle anderen werden auf den riiiiesigen Gebrauchtmarkt zurückgreifen können und sich ein 80er G/S oder anderes Moped kaufen können, das mit Panzertape und Leatherman zu reparieren ist.
    Ich finde die AT supergut und die technischen Spielereien lenken doch nicht ab, wenn alles mal eingestellt ist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man das ganze Zeug nicht mehr braucht, wenn man mal seine Einstellungen gefunden hat und dann wie bei alten Mopeds den Schlüssel dreht und nur noch fährt. Auch ist die AT keine Duc oder kein Alfa oder VW oder was auch immer, wo das Heimkommen zur Zitterpartie wird. Honda und andere Japaner stehe doch für Langlebigkeit und Zähigkeit. Oder irre ich mich da?


    Der Einwand, dass noch mehr PS etc. Mode ist, kann ich aber gut nachvollziehen und finde, dass die Gewichtsreduktion und die noch für Mopedverhältnisse moderate Literleistung bei der AT für einen Gegentrend sorgen. Mit Euro 5b werden dann auch die anderen Hersteller mit ihren 280 PS Enduromonstern auch sich wieder zwangsläufig auf alltagstaugliche Literleistungen rückbesinnen (müssen). Ich freue mich schon auf Euro 5b, wird Zeit und die AT wird das locker schaffen.

    Einmal editiert, zuletzt von ollli ()

  • #66

    Sehr guter Kommentar.


    Bin überzeugt davon, das die voll Ausgestattete 1100er den größten Marktanteil in Deutschland hat.


    Bei allen, von denen ich gehört habe, das Sie eine 1100er gekauft haben, war es die voll Ausgestattete.

    Historie: ab 1969 DKW 250 CB 250 T 500 GT 750 CB 750 XL 250 mit Maico Rahmen war in Deutschland die erste gute Enduro mit Honda Motor, siehe Motorrad Nr. 7 von 1977 Bultaco 125 KTM 175 GS XBR 500 CBX 1000 V-Max VT 800 Sportster 1200 C G650X Country.

  • #67

    Im Fahrbericht habe ich schon gehört, dass man während der Fahrt sowieso höchstens nur noch 2 Schalter links nutzt...


    Mich würde eher die Standardversion mit Schlauchlosreifen interessieren.


    Beim Probesitzen der 20er hat mich die ATAS-DCT nicht ganz überzeugen können. Eine Standard war noch nicht vor Ort.
    Hol ich aber noch nach...

    Grüßle
    ADri

  • #68
    Zitat

    Bin überzeugt davon, das die voll Ausgestattete 1100er den größten Marktanteil in Deutschland hat.


    Leider gibt es nur die fette ATAS mit Vollausstattung. Die schlankere AT muss auf ein paar Dinge, so glaube ich, verzichten. Der fette Tank der ATAS finde ich nur hässlich, die alte ATAS ist so was von hoch, das finde ich schon nicht mehr gut (und das sage ich mit 188cm und langen Beinen und eher kurzem Oberkörper, komme also problemlos mit den Beinen runter). Deshalb für mich (der beide noch nicht fuhr) eher die AT.
    Aber ob ATAS oder AT, das ist Geschmackssache. Ob das el. Fahrwerk aber einen Vorteil bietet oder nur eine Spielerei ist, ob ich den Unterschied spüren würde, kann ich nicht sagen, bin so was noch nie gefahren.
    Der Sprung ab Bj 18 ist aber sicher viel kleiner als der von 19 auf Bj 20, so scheint es derzeit.

  • #69

    Ist doch komisch welch unterschiedliche Erfahrungen hier aufgeführt werden, wird doch dieses 18/19er Display von mehr als nur einer Fachzeitschrift als noch wesentlich anfälliger für Spiegelungen bemängelt! Die Berechtigung dieser Kritik konnte ich bei "geeignetem" Lichteinfall sogar schon im Verkaufsraum nachvollziehen... aber wie bereits gesagt, es könnte mit der Körpergröße und dem daraus resultierenden Betrachtungswinkel zusammen hängen. Obwohl das bei der Konzeption berücksichtigt werden sollte.
    Und mal ehrlich - die Drehzahlanzeige der ersten Version ist doch ein Witz, um die gescheit ablesen zu können bräuchte ich eine Vergrößerungshilfe. Bis ich diese Miniaturen richtig interpretiert habe bin ich schon viel zu lange im Blindflug unterwegs - deshalb schaue ich da gar nicht mehr hin. Aber vielleicht soll die Drehzahlanzeige ja nur für den Abgastest bei der HU vorgesehen sein? Wie so eine Konstruktion überhaupt die Qualitätskontrolle sowohl von Honda als auch unserem Kraftfahrbundesamt passieren konnte ist mir ein Rätsel. Wurde jetzt zwar korrigiert, hilft mir aber als Besitzer des alten Modells auch nicht weiter.


    Kein Mensch schaut da drauf, wie schnell ist man und Ende. Ein Enduro Tacho reicht alle Male.
    Ich will fahren, brauche kein Drezahlmesser das hört man.
    Gänge kann ich noch behalten, Ganganzeige braucht niemand. Genauso keinen Tempomat noch zittere ich nicht. Alles einmal eingestellt und los.


    Gut das ich nicht Euere Probleme habe.


    Mike

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