Brake Magazin: Adventure Bike of the Year: Honda Africa Twin CRF 1100L

  • #1

    Auch die Briten (v) erkennen die überragenden Stärken der Honda Africa Twin CRF 1100L an letzter Stelle:


    http://www.brake-magazine.com/adventure-bike-of-the-year/


    Die Stärken werden nicht erkannt, sondern verkannt - sie kommt auf den letzten Platz nach der KTM 790 Adventure R, nach der Yamaha 700 Teneré und der mit Abstand an erster Stelle liegenden BMW R 1250 GS Rally. Eine seltsame Zusammenstellung.


    Korrigiert zur Vermeidung von Missverständnissen:-)

    Viele Grüsse
    Markus


    CRF 1100 L Adventure Sport ES DCT / CBR 1000 RR SP2

    Einmal editiert, zuletzt von mhellent ()

  • #4


    Naja, die Briten halt :lol: :lol: :lol:


    Ist halt der typische „Äpfel mit Birnen“ Vergleich und nicht wirklich ernst zu nehmen.


    Ja, die GS 1250 ist und bleibt Klassenprimus und vom Motor her bestimmt auch Weiterhin eine Klasse für sich, gerade was den Durchzug angeht. Allerdings kostet eine vernünftig und ähnlich ausgestattete GS1250 dann auch locker € 3.000,00 mehr wie die ATAS DCT ES und ob die GS diesen Preisunterschied dann wert ist, muss jeder selbst für sich entscheiden. Außerdem liebe ich persönlich noch dies DCT :D


    Sitzen tu ich persönlich auf der ATAS auch besser wie auf der GS und naja, wenn man wirklich die Machine hauptsächlich zum Reisen nutzt, braucht kein Mensch wirklich mehr wie 100 PS auf einem Motorrad, selbst zu zweit nicht.


    Zur KTM und zur Yamaha sag ich hier mal einfach gar nichts, das sind in ihrer Klasse super Motorräder, haben aber in einem Test zusammen mit GS1250 und ATAS nichts, aber mal gar nichts zu suchen.


    Außerdem muss ein Bike auch Emotionen wecken und das tut eine GS bei mir leider so gar nicht, alleine deswegen schon, weil man sie an jeder Ecke sieht. Die AT fand ich schon in den 1990iger Jahre super, konnte sie mir da leider nur nicht leisten.


    Gruß Dirk

    Motorradhistorie: Honda CB 750 / Yamaha TDM 850 / Triumph Tiger 900i / Suzuki V-Strom 650 / Suzuki V-Strom DL 1000 / Yamaha Super Tenere XT 1200, ATAS DCT SD06 2019, ATAS ES DCT SD09 2020

  • #5

    Ich hätte auch nicht 15000.- für meine ATAS hingeblättert.... dann wäre es vermutlich eher eine 1090 ADV R geworden. ;-)


    Gruß Ink.


    Ich muss echt lachen über diese Aussage. :lol: Hier in der Alpenrepublik hat man schon 2016 für die CRF mit DCT 15k Eier auf den Tisch legen müssen um eine zu bekommen.



    Bzgl. des Motors der 1250er BMW ... ich bin die 2017 mal für ein paar kurvige Km bei mir in der Gegend zur Probe gefahren. Einfach aus Interesse, keine Kaufabsicht. Mir war das jeweilige nutzbare Drehzahlband im jeweiligen Gang viel zu kurz. Da war ich ja dauernd am schalten. KAnn ja sein, dass da was nicht richtig eingestellt war ... aber mir hat das nicht getaugt. Und die Sitzposition war für mich echt besch ...eiden.

  • #6

    ich weiss auch gar nicht, warum die AT gegenüber der GS immer als "schwach" hingestellt wird. Wenn man mal die Beschleunigungswerte im relevanten Bereich, also von null auf hundert gegenüberstellt, ist da grade mal eine zehntel Sekunde Unterschied wenn ich nicht falsch informiert bin. Und die fällt ja wohl in der Praxis mal gar nicht ins Gewicht.
    Klar kommt das Ding unten rum ein bissl besser und fährt auch insgesamt, alleine schon wegen dem Gabelkozept, etwas souveräner. Ob einem das den Mehrpreis wert ist, liegt im Auge des Betrachters.

    Grüße aus dem Bergischen Land,


    Holger





  • #8

    Habe das Testvideo ebenfalls gesehen und bin auch nicht wirklich vom Ergebnis begeistert.


    Das die AT sogar in der Straßenwertung im Vergleich den letzten Platz belegt sorgte bei mir für einen herzhaften Schenkelklopfer.


    Das die Tester sich über die komplizierte und nicht intuitive Menüführung und über den relativ hohen Preis ereifern, ja da haben sie nicht ganz unrecht, aber in meinen Augen trifft diese Bewertung nicht wirklich zu.


    Auf der Straße steht für mich die AT deutlich vor einer KTM 790 Adv R oder der Tenere 700. Ob sie auch vor der GS steht muss jeder für sich selbst entscheiden, ich mag die GS nicht, habe sie getestet und mir liegt sie nicht. Die Sitzposition und das Gesamtkonzept passen für mich auf der AT eher als auf der GS. Aber das dürfte auch alles eine Glaubensfrage sein.


    Mich würde es aber auch nicht wundern wenn dieser Test schonmal einen Vorabausblick auf das Alpenmasters 2020 gibt.
    Die Punkte Bedienbarkeit, Leistung und Preis werden dort bestimmt auch negativ angerechnet werden.


    Auch verwirrte mich die Lobhudelei der GS im Punkt Leistung, sie ist bei weitem nicht die stärkste Reiseenduro, glänzt natürlich in einem Vergleich mit deutlich schwächeren Bikes mit den 136 PS. Lachhaft.


    Meine persönliche Erfahrung ist da ganz anders.


    Die Leistung der AT, egal ob 1000 oder 1100 ist mehr als ausreichend. Mehr braucht man in einer Reiseenduro nicht.


    Die Ausgewogenheit der AT, das harmonische Fahrverhalten, die sehr gute Ergonomie und das stimmige Gesamtkonzept sorgen in meiner persönlichen Wertung dafür, das sie bei mir auf der Straße und im Alltag Platz 1 hat.

  • #10

    NoVA.... ist mir klar..... wohne an der Grenze ;-)


    Die zahlst Du aber auf alle neuen Bikes.... und wenn Du sie aus einem anderen EU Land holst, sogar für eine Gebrauchte.


    Ja NoVA, stimmt, aber aus welchen Gründen der Preis so ist wie er ist, ist mir als Endkunde egal. Mein Geld muss am Ladentisch liegen. Und sooo viel mehr verdienen wir hier auch nicht wie ihr jenseits der Grenze.
    Was ich sagen wollte ... für mich kommt eine GS schon alleine aufgrund der Preisgestaltung einfach nicht in Frage. Nicht weil ich es mir nicht leisten könnte ... ich will es mir nicht leisten. 20k Euro sind mir einfach zu viel Geld für ein Motorrad. Freilich geht eine nicht voll ausgestattete GS auch billiger her ... aber da kauf ich lieber die CRF mit DCT.


    Eine große XT käme für mich gar nicht in Frage ... da hätte ich ja auch bei meiner 280 kg schweren Varadero bleiben können.

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