Beiträge von PaoloGreco

    Im letzen Foto ist unten die kleine AT Anzeige, darüber der AT Bildschirm und darüber? Das kommt mir etwas groß vor für ein Handy…


    Du kannst also mit deinem iPhone auf dem AT-Bildschirm via ACP Kurviger anzeigen und gleichzeitig auf deinem iPhone eine aktive Navigation von z.B Google Maps anzeigen lassen?

    Das geht bei mir nicht. Wo ist da der Trick?


    Gruß

    Mario

    Heute mal in der Mittagspause ausprobiert - über ACP Kurviger im Honda-Dsiplay anzeigen und auf dem Handy parallel Google Maps funktioniert nicht. Google fragt dann, ob über ACP anzeigen und startet vorher nicht die Navigation.


    Diese ganze parallel Navigation nervt alles - ich möchte doch nur mal kurz zoomen können. :doh:


    Gruß

    Mario

    Keine schlechte Idee. Funktioniert das? Im großen Display der AT wird via Carplay die aktive Navigation vom Handy gespiegelt und sobald diese im AT Display angezeigt wird, geht der Bildschirm am Handy aus bzw. zeigt an, dass die Navigation auf Carplay läuft.

    Was ich zufällig mal hatte war, dass die Ansage einer paralell laufende Navigation über Helmfunk angesagt wird - aber dies ist auch eher irritierend ;-).

    Jetzt im Handy sich eine andere Navi-App anzeigen lassen ohne das die laufende Carplay-Navigation abbricht, habe ich tatsächlich noch nicht ausprobiert. Dies werde ich mal bei Gelegenheit testen.

    Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass zwei aktiv laufende Navigationen das Handy ganz schön belasten - die Gefahr eines schnell leergesaugten Akkus habe ich zwar wegen des Induktivladers nicht, aber evtl. könnte sich ein Hitzeproblem einstellen.


    Aber wie gesagt, mit 5, 6 Mal klicken an der linken Bedieneinheit kann ich auch in Kurviger zoomen - ist halt nur relativ umständlich und lenkt auch etwas ab.


    Gruß

    Mario

    Hallo Sampleman oder andere Wissende,


    ich navigiere mit I-Phone an SP Connect Induktivlader mit Vibrationsdämpfer montiert via Dongle und ACP meistens über Kurviger, Offroad mit OsmAnd und wenn ich mal nur schnell von A nach B auch mal mit Googler Maps.


    Alles funktioniert super bis auf eine Sache, die ich gerne verbessern würde: Um sich schnell mal einen Überblick zu verschaffen wo man überhaupt ist, um z.B: kurzfristig zu entscheiden, ob man eine Abkürzung oder Verlängerung einbauen möchte oder ob überhaupt noch das grobe Entziel stimmt und man nicht im Eifer des Gefechtes irgendeinen Punkt 300 km entfernt ausgewählt hat (mir schon passiert ;-)) zoome ich öfters mal aus dem Kartenauschnitt heraus und dann wieder hinein, was aber bei Kurviger auch nach kurzer Zeit oder wenn ein Abzweig ansteht von alleine geht. Dies muss ich etwas umständlich über die Pfeiltasten der linken Bedienung und Enter duchführen und hierbei mich im Kurviger-Display auf ACP bis zum "+" bzw "-" durchklicken. Das lenkt ab, dauert seine Zeit und manchmal verklickt man sich... oder man muss halt anhalten.


    Die Idee ist jetzt eine Bluetooth-Fernbedienung mit eigner Stromversorgung (Akku/Knopfzelle) an dem Lenker noch irgendwo zu plazieren, die nur das können muss: Rein - und raus zoomen und wieder Standardbildschirm mit automatischer Navigationsnachführung. Ich brauche keine Musiktitel auswählen, telefonieren noch sonstirgendetwas machen. Ich möchte lediglich Motorrad fahren, hierbei schönen Strecken oder Tracks folgen und diese einfach und mit wenig Ablenkung navigieren.


    Kennt jemand so eine Bluetooth-Fernbedienung, die mit iOS kompatibel ist und auch im ACP-Modus zoomen kann? Es gibt ganz billige für um die 15 €, aber ich habe bis dato immer nur gelesen, dass diese mit Android funktionen, aber leider noch keine Bestätigung, ob auch mit iOS.


    Die SilverFox H1+ kann dies und noch viel mehr, aber die ist mir zu teuer und ich möchte auch nicht einen zusätzlichen Stromanschluss generieren müssen. Mein Induktivlader ist via Y-Stecker am Zigarettenanzünder angeschlossen und dazwischen noch der Offroad-Dongle - alles funktioniert wunderbar und ich habe keine Lust auf weiteren Kabelsalat.


    Für Tipps wäre ich sehr dankbar.


    Gruß

    Mario

    Mein linker Griff fing auch kurz nach Kauf der AT an zu wackeln. Er wurde daraufhin geklebt, was ein paar hunder Kilometer gehalten hatte, bis wieder Spiel drin war. Nun wurde der Griff neu genietet und hielt über 25.000 km bombenfest bis zur Rückrufaktion und Austausch der linken Schaltereinheit. Danach hatte ich wieder ca. 0,5 cm Spiel im Griff. Als ich dies bei meinem Händler monierte, meinte dieser, dass zum Wechsel der Schaltereinheit der Griff nicht abgebaut wurde... ein doch etwas komischer Zufall, dass das Wackeln direkt bei Abholung der Maschine wieder da war.

    Mir wurde gesagt, dass man Verständnis über den Unmut des wackelnden Griffes hätte, dies aber bei vielen 1100 AT vor käme und bei Honda der Stand der Technik sei ... aber mir dennoch angeboten wird den Griff wieder zu kleben. Hierfür müsse ich aber wegen der Trocknungspahse des Klebers meine AT abgeben und könne nicht drauf warten.


    Ich habe dann doch lieber den Tipp hier angewendet und die lockere Blindniete ausgebohrt und eine dickere sowie länger neu gesetzt. Das hat mit Werkzeugsuche 5 min gedauert und hält nun erstmal wieder bombenfest.


    Sollte sich diese Blindniete wieder in 25.000 km gelockert haben - setze ich schnell eine neue ;-). Aber vielleicht hält die deutlich massivere Blindniete mit kleiner Unterlegscheibe zur Vergrößerung der Auflagefläche auf dem Plastikgriff jetzt auch einfach immer...


    Also, wie schon beschrieben kommt man an die Blindniete sofort durch etwas Umklappen des Handgummis dran, kann sie ausbohren und braucht nur eine Nietzange. Die Zeit und den Weg zum Händler kann man sich absolut sparen.


    Gruß

    Mario

    Nicht unbedingt viel 🤪. Mir ist mal die AT vom Seitenständer durch einen Windstoß im Gelände, also keine Asphaltoberfläche, umgefallen und dabei hat sich der Touratech Handguard so verbogen, dass der Handbremshebel (Honda original) verklemmt war. Also ein Umfaller im Stand auf einer Art Schotterstrecke. Vielleicht war genau beim Handguard ein kleiner Stein, vielleicht sind diese Handguards nicht stabil genug, vielleicht wäre mit Burkbuster nichts passiert… weiß ich nicht, aber von den Touratech bin ich enttäuscht.

    Vorbeugend werde ich bei Gelegenheit daher auch mal ein Klappbremsgriff einbauen und habe mir weiterhin angewöhnt, an meiner AT erstmal stärker dran zu rütteln/schieben, wenn ich sie auf unebenen Boden auf den Seitenständer abgestellt habe, um den sicheren und auch windfesten Stand zu prüfen. Eine obligatorische Seitenständeraufstandsverbreiterung habe ich verbaut.


    Gruß

    Mario

    Das habe ich vergessen zu schreiben - meine Kofferträger von Outback Motortek haben sogenannte X-Racks in der Mitte. Dagegen lehnen sich die Kriega-Taschen an und daher rutscht da nichts.


    Gruß

    Mario, der mit Commander heute auch die erste teilw. Regenetappe zum Forumstreffen in meine alte Heimat zum Siebengebirge gefahren ist.

    Hallo,


    nein, das sind jeweils pro Seite 1 x Kriega OS 12, dahinter 1 x OS 6 und davor Kriega 2 x 1 l Getränkehalter. In der Lücke vom rechten Kofferträger zur Sitzbank über dem Auspuff ein 30 l Dry Bag. Hierdrin Zelt, Luftmatratze, Rolltisch und Stuhl. Dann oben quer über der Gepäckbrücke eine mittlere Rolle von MS Motech mit Klamotten und Schlafsack.


    Alle Kriega-Taschen sind mit ihren originalen Loops fest- muss man am Anfang mal ein bisschen schauen wie es am besten passt und ein wenig rumprobieren. Die OS 12 werden direkt mit dem Kofferträger verbunden, die OS 6 nur mit einer Seite, die andere an die OS 12. An der rechten Seite gibg sich dies nicht optimal aus, so dass ich hier noch einen kleinen Zurrgurt genommen habe.


    Das ganze System hält auch offroad bombenfest, aber es ist kein System - ich parke mal mein Motorrad vor dem Hotel und nehme mal kurz meine Taschen mit rein. Das funktioniert gar nicht schnell. Da ich aber meine Touren so plane, dass meine AT neben mir schläft, passt es so für mich.

    Natürlich hat man die ganzen Taschen auch, wenn man erstmal sein Zurrsystem für sich gefunnden hat, beim nächsten Mal viel schneller dran, aber es ist wie gesagt kein System für schnell mal ab und wieder dran.

    Die OS 12 sind eigentlich auch für die waagerechte Montage auf der Gepäckbrücke oder auf Koffer oder andere Taschen oben drauf gedacht, aber die Schnallenlänge reicht auch für eine senkrechte Montage aus.


    Gruß

    Mario

    Hallo,


    über Pfingsten bin ich mit drei Kumpeln bei bestem Wetter (9 Tage nur Sonne) den Rest vom TET Deutschland Sektion 2 ab Waren Richtung Lübeck gefahren und dann auf die Sektion 1 Richtung Bremerhaven abgebogen. Auf Höhe Hamburg sind wir nun auf die Sektion 1 Richtung Flensburg abgezweigt (nur kleine fahradwegartige Asphaltabschnitte mit ständigen 90 Grad-Abzweigen, aber trotzdem irgendwie witzig zu fahren gewesen). Der TET geht am Grenzübergang nahtlos in den TET West Dänemark über. Dieser ist auf den ersten Kilometern tricky mit puderartige Erde und geht dann über sehr viele Kilometer staubige Pisten, hier und da mal eine kleine Sandpassage, in einem großen Bogen die Nordsee touchierend und hier im Speziellen die Halbinseln Romo (mega Sandstrand wo man rüber düsen darf) und Mando (über einen Damm mit grobem Schotter, der nur bei Ebbe zu fahren ist erreichbar) rüber zur Ostsee. Kurz vor dem Ziel des TET in Grenaa fährt man noch eine tolle Schleife nur über Pisten und durch sehr schöne Landschaft im Nationalpark Mols Bjerge. Würde man nicht die ganze Zeit hochkonzentriert die Piste lesend Gas geben und nur bei den ziemlich seltenen Begegnungen von anderen Menschen oder Tieren abbremsen, könnte man die Landschaft echt glatt genießen ;-).


    Apropos Landschaft - ich bin zuvor nur einmal mit dem Wohnmobil die Küste um Dänemark herumgefahren und war daher sehr überrascht wie toll und abwechlungsreich die Landschaft und Vegitation im Landesinneren ist. Landwirtschaftlich gepägte Ebenen mit Ackerbau und Viehzucht gehen über in dunkle Fichtenwälder (so wie früher mal im Harz), um sich dann gleich wieder in eine offene bunte Heidelandschaft zu öffnen. Teilweise kam ich mir vor wie mitten in der Toskana, wenn man Staubfahnen ziehend über die Piste durch Eichenwälder braust und hofft, dass kein Reh plötzlich die Waldseite wecheln möchte.

    Unterbrochen werden die "Offroadstrecken" durch kleine gepflegte Dörfchen mit schönen Ziegelsteinhäusern - selbstverständlich wird hier langsam gefahren, genauso wie an jedem Bauernhof, der direkt am TET liegt oder über dessen Hof man teilweise fahren muss. Geräusch- und Staubminimierung für die Anwohner, die noch (bis auf eine Ausnahme) dem TET-Fahrer freundlich gesinnt sind und winken. Auch in den Städten ist man dem Motoradfahrer sehr wohlgesonnen - jeder zweite Junge macht das Zeichen, dass man mal den Gasgriff drehen und den Sound anschmeißen soll - was mit DCT nur bendingt geht ;-). Dies ist sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass in Dänemark aufgund der absurden Luxussteuer für Motorräder nur sehr wenige Millionäre anzutreffen sind, die dieses Hobby frönen können.


    Das allerbeste an Dänemark fand ich aber, dass es im ganzen Land eine geniale Infrastruktur fürs spontane Campen in toller Natur gibt. Über eine App kann man hunderte oder tausende von Shelter finden, die fast immer gleich aufgebaut sind. Zwei nach vorne offene Holzhütten, wo jeweils zwei Leute mit Gepäck trocken schlafen können, eine Picknicktischgarnitur, ein Plumsklo, eine Feuerstelle mit Grillrost, trockenes gespaltenes und in einem Verschlag gelagertes Feuerholz (machmal mit einer Spendenbox --> 5 € für den Sack Holz) und machmal außerdem sogar noch ein Wasserhahn mit Trinkwasser. Die meisten Shelter sind völlig kostenlos oder man findet irgendwo einen Zettel mit einer Internetadresse, wo man pro Person ein paar Euro überweisen kann.

    Ich fand jede Übernachtung in diesen Sheltern zig mal besser als auf dem CP, weil auf diesem darfst du kein Feuer machen und meistens waren - zumindest bei den zwei CP wo wir waren - diese an einer reltiv lauten Straße gelegen.

    Da hat mal ein Staat eine äußerst sinvolle Idee gehabt Steuergelder auszugeben. Bemerkenswert fand ich auch, dass keine einzige dieser Holzhütten oder Holztische mit tollen Botschaften - wer denn schon alles wann und mit wem verliebt da war - kaputtgeritzt oder mit Edding beschmiert hat, sondern mit diesen Anlagen respektvoll umgegangen wird. Versuch das mal in Deutschland...


    So sind wunderbare 2.600 km zusammengekommen und meine neue Gepäckverteilung sowie Reduzierung hat sich Offroad bewährt. Nichts schwankt mehr und so sind auch schmale Single-Trails wieder mit Spaß fahrbar.


    Hier noch ein paar Eindrücke:

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    Ziel Ostsee in Grenaa


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    Jetzt nur noch schlappe 660 km mit Kurviger, Einstellung kurvig zurück nach Braunschweig. Abends angekommen war ich echt zur Freude meiner Frau urlaubsreif ;-).


    So, ich gehe jetzt mal mein Mopped packen. Morgen geht es direkt nach der Arbeit Richtung Saarland... man sieht sich.


    Besten Gruß

    Mario