Beiträge von mhellent

    Liebe Mitstreiter,


    endlich habe ich ein Produkt gefunden, dass einerseits die Nutzung von Carplay bzw. Android Auto drastisch vereinfacht, ohne Headset Anbindung etc., und andererseits auch die von mir benutzten Apps, die nicht via Carplay bzw. Android Auto funktionieren, auf dem ATAS Display darstellt:

    DriveFlix® 2.0

    DriveFlix® 2.0
    Kein Smartphone nötig Streame Netflix, Youtube, Sky und mehr... Unterhaltung auf langen Autofahrten Kabelloses CarPlay/Android Auto Sim Karten - Fach
    drive-flix.com


    Anfangs war ich auch skeptisch, aber jetzt bin ich überzeugt.


    Das Gerät, ein runde Dose mit einem Durchmesser von ca. 10cm und einer Dicke von ca. 1,5cm, verhält sich hinsichtlich der Apps wie ein "normales" Smartphone, nur ohne Display. D.h. es läuft darauf u.a. Google Play Store, über den man alle Apps laden kann, die man sonst auch gerne nutzt. Das sind in meinem Falle u.a. DMD2 (als mein Hauptübersichtstool und Kartendarstellung für Tracks und Routen, das nicht via Android Auto verfügbar ist), Locusmaps für Kartendetails (ebenfalls nicht für Android Auto verfügbar), MyRouteApp zur Planung und Navigation sowie Amigo und TomTom. Und diese Apps werden dann im Display der ATAS original wie auf dem Smartphone wiedergegeben und nicht nur in abgewandelter Form via dem üblichen Carplay bzw. Android Auto.


    Anbei mehrere Bilder über das Laden von Apps bzw. von Kartenmaterial im Falle von DMD2.


    Das Gerät wird über ein mitgeliefertes Kabel in die USB-Dose rechts vom ATAS-Display eingesteckt. In meinem Fall habe ich dieses USB-Kable verlängert, so dass das Gerät selbst in meinem Tankrucksack liegt. Sobald die Zündung der ATAS eingeschaltet ist, startet die übliche Prozedur bis zum blauen Hinweis wegen der Gefahren. Ohne dass man dann irgendetwas weiteres tun muss, erscheint der Homescreen des Gerätes. Von dort aus kann man dann entweder die App der Wahl starten oder, im Falle der DMD2-Software, kann man diese so einstellen, dass sie automatisch als Homescreen mit der Kartendarstellung startet.


    Das erstmalige Laden des Gerätes mit meinen gewünschten Apps hat etwas gedauert, nicht anders als bei einem neuen Smartphone. Dazu kann man das Gerät mit dem heimischen WLAN verbinden. Alternativ kann man eine SIM-Karte einstecken, was ich für unterwegs für z.B. Echtzeitverkehrsinfos getan habe. Die Bedienung des Gerätes erfolgt dabei bequem über den Touchscreen der ATAS. Während des erstmaligen Ladevorganges und der gestrigen erstmaligen Aktualisierung von Apps (via Play Store) und der Karten für TomTom und DMD2 habe ich die Batterie an ein Ladegerät gehangen. Das hat alles wunderbar funktioniert.


    Mein Headset habe ich weder mit der ATAS noch mit dem Gerät verbunden, sondern ausschließlich mit meinem Smartphone. Wenn ein Anruf kommt, sehe ich auf dem ATAS Display wer anruft (ich habe eine Partner-SIM-Karte im Gerät mit derselben Nummer) und kann den Anruf dann über den normalen Annahmeknopf am Headset annehmen. Sehr unkompliziert und, vor allem, braucht mein Smartphone keine eigene Stromversorgung, wenn Android Auto über den Tag erfahrungsgemäß den Akku leer saugt.


    Nachdem das so hervorragend funktioniert, habe ich mein am "Forumswinkel" montiertes Carpe Iter Pad mitsamt der Fernbedienung dafür sowie den Forumswinkel selbst und die zusätzliche Stromversorgung demontiert; es ist nicht mehr erforderlich. Alles ist jetzt viel einfacher geworden. Super.






    Danke für das Feedback. Folgende Ergänzungen meinerseits dazu:


    1) Vom Reifen ausgehende Geräusche sind zweifellos vorhanden, aber m.E. nicht mehr als bei vergleichbaren Reifen. Es ist kein reiner Straßenreifen, soll er ja auch nicht sein. Darüber hinaus sind beim mir mit einem nur kleinen Windschild auf unterer Höhe eh die Windgeräusche höher (und Ohrstöpsel trage ich auch immer).


    2) Die Laufleistung ist hängt bekanntermaßen entscheidend von der Fahrweise ab; das Laufbild meiner Reifen und die durchschnittliche tägliche Fahrstrecke läßt erahnen, dass ich doch eher recht sportlich unterwegs bin. Ich bin sicher, dass bei einer auf Laufleistung optimierten Fahrweise eine wesentlich höhere Laufleistung als bei mir geschätzt 8.000 km herauskommen wird.


    3) Die Sägezahnbildung ist vermutlich eine Folge meiner schon genannten Fahrweise, die ein tiefes Einbremsen in Kurven bis zum Scheitelpunkt beinhaltet. Und das kann der Reifen sehr gut. Er läßt sich ohne jede Unsicherheit oder Kippen sehr rund bis zum Abwinkeln auf Fußrastenniveau genießen.


    4) Im Gelände ist der Reifen tatsächlich deutlich spurhaltiger auf Schotter, beim Wechseln von bzw. aus Spurrillen und im weichen Boden als die anderen von mir erfahrenen Reifen, mit Ausnahme vom TKC80 (der aber bekanntlich andere Schwächen hat, die der Dunlop nicht hat).


    Mein Resümee weiterhin: Mit seiner Breite des Einsatzgebietes und zugleich der von ihm vermittelten sehr hoher Fahrfreude auf der trockenen wie nassen Straße sehe ich den Dunlop Raid derzeit für mich an der Spitze der Rangliste.

    Erfahrungsbericht über 5.800km


    Hallo zusammen,


    wie angekündigt gebe ich Euch nach Rückkehr von meiner Rumänientour Feedback zum Dunlop TL Trailmax Raid M&S auf meiner Honda CRF 1100 ATAS SD09.


    Kurz zusammengefasst: Exzellent und 100% zufrieden. Ich werde ihn wieder aufziehen.


    Bilder über die Abnutzung der Reifen nach 1.300km Autobahnfahrt, nach 3.000km, 4.000km, 5.000km und zum Schluss 5.800 km sowie mit Matsch voll gesetzten Reifen stelle ich ein.


    Gefahren bin ich stets mit ca. 2,35 Bar vorne und 2,75 Bar hinten mit ca. jeweils 10kg schweren Seitentaschen und ca. 5kg im Topcase (da sind nur Regenüberzieher, Ersatzhandschuhe und Vesper drin) sowie mein Tankrucksack, in dem sich meine Trinkblase von bis zu 3,5 Litern befindet.


    Zur Fahrt: Gestern Abend kam ich von meiner 5.800 km langen Motorradreise, ich bin alleine gefahren, nach Rumänien zurück, auf der ich im Uhrzeigersinn den gesamten Karpatenbogen und die Donau an der rumänisch-serbischen Grenze erkundet habe. Ein wunderbares Erlebnis ohne negative Ereignisse. Die Fahrt bestand aus einer Hinreise über die Autobahn in einem Stück von mir zuhause bei Koblenz bis Arad, Rumänien, eine Stecke von 1.300km. Danach ging es über Straßen und Schotterwege jeglicher, oft eher sehr schlechter Qualität, innerhalb Rumäniens und dann via Serbien (mit wolkenbruchartigem Sturzregen), Kroatien, Slowenien (u.a. Tolmin bis Kranjska Gora), Österreich (u.a. Turracher Höhe, Nockalmstrasse, Gerlos, Hahnentennjoch), das Allgäu, Solitude, Pfälzer und Hunsrücker Wald zurück nach Hause.


    Am ersten Tag in Rumänien hat mich ein ca. 20km langes TET-Stück über einen steilen, trotz Trockenheit von Quellwasser durchfeuchteter Waldweg an meine physischen Grenzen gebracht (ich bin 67 Jahre alt), aber auch die Reifen haben das einzige Mal ebenfalls Schwächen gezeigt, weil sie sich schnell komplett mit Matsch zugesetzt haben. Das war dann in der Situation nicht hilfreich. Insgesamt fünfmal habe ich das Motorrad auf diesem Teilstück abgelegt (und wieder hochgewuchtet). Sonst kein einziges Mal.


    Die Streckenplanung in Rumänien von insgesamt 3.000km beruhte auf einer Kombination von TET, ACT und Empfehlungen von Bea und Helmuth (Motorradtour Rumänien // Tipps, Reiseberichte & Videos - Timetoride Reise & Abenteuer).


    Am Ende waren es 5.800km in 10 Tagen bzw. 4.500km in 9 Tagen nach Abzug der reinen Autobahnanfahrt.


    Die Reifen haben die Strecke (bis auf das TET-Abenteuer im Matsch) bravourös bewältigt. In jeder Situation (trockene schlechte Schotterstrecken und Nebenstraßen bis zu rennstreckentauglichen Belägen in Slowenien) hatte ich das Gefühl vollständiger Sicherheit und Traktion, selbst Bitumen in Kurven haben die Reifen nur kurz aus der Ruhe gebracht. Die nassen Straßen in Serbien waren kein Problem.


    Rund um habe ich mich bislang auf keinem Reifen mit einem so weiten Profil so wohl gefühlt; meine bisherigen Erfahrungen umfassen Continental TKC80, TKC 70 mit und ohne Rocks, Bridgestone Battlax Adventure AX41, Metzeler Karoo Street.


    Nach den sehr guten Erfahrungen und der erwiesen hohen Laufleistung wird mein nächster Reifen wird wieder Dunlop TL Trailmax Raid M&S.


    Mein Wunsch wäre es, diesen Reifen auch auf meiner Honda CRF 300 Rally fahren zu können. Da ist bislang der Bridgestone Battlax Adventure AX41 drauf, der auch sehr gut ist, gefühlt schätze ich den Dunlop aber leicht besser ein.


    Nach 1.300km Autobahn


    Nach 3.000km


    Nach 4.000 km


    Nach 5.000km


    Nach 5.800 km


    Nach ca. 1.600 km voll mit Matsch

    Heute bin ich bei durchgehendem Regen im Hunsrück ca. 200km mit einem Schnitt von über 50km/h gefahren, fast ausschließlich auf kleinen Nebenstrassen, aber auch ca. 10km auf Schotter (Waldweg mit z.T. abgebrochenen kleinen Ästen, links und rechts Schotter, in der Mitte Gras). Mein positiver erster Eindruck hat sich verstetigt. Es gab zu keinem Zeitpunkt auch nur den Ansatz von Unsicherheit oder gar Rutscher; auf dem nassen Schotterstück war die Seitenführung des Dunlop Trailmax RAID Vorderreifens sehr gut, deutlich besser als beim TKC70, nach meiner persönlichen Erfahrung sogar etwa besser als beim Bridgestone Adventurecross AX41.

    Meine ersten Erfahrungen habe ich nun gemacht, auf trockenen wie nassen Straßen, und die sind sehr gut. Die Kombination mit dem TKC70 Rocks hinten und dem Dunlop Trailmax RAID ist vollkommen unauffällig:


    a) Beim Handling ist diese Kombination im Vergleich zum vorherigen TKC70 Vorderreifen aus meiner Sicht identisch, das Einlenkverhalten so sehr gut wie zuvor.


    b) Bei der Geräuschentwicklung könnte es sein, dass der Dunlop unter 80km/h minimal zu hören ist. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das nicht allgemeine Windgeräusche sind, weil ich mit einer sehr kleinen Scheibe auf der untersten Stellung fahre.


    c) Das Abwinkeln geht ebenfalls wie zuvor, auf trockener Straße wie gewohnt bis auf die Rasten.

    In ca. 1.000km werde ich den Dunlop Trailmax Raid auch hinten aufziehen und werde dann wieder berichten.

    Ich habe den TKC70 Rocks mit dem neuen Dunlop Trailmax RAID auf dem Vorderrad kombiniert. Auch laut Mitteilung von Dunlop ist das zulässig, solange keine anderslautende Reifenbindung eingetragen ist, was bei meiner SD09 jedenfalls nicht der Fall ist.


    Mit dem TKC80 war ich in der Vergangenheit nicht so ganz zufrieden, weil sowohl die Nässeperformance als auch die Haltbarkeit im Vergleich zum TKC70 deutlich abfielen.


    Wenn ich etwas mehr Fahrerfahrung gesammelt habe, werde ich berichten.

    Hallo zusammen,


    ich fahre eine Honda CRF 1100 ATAS ES DCT mit Conti TKC 70 und kratze in Kurven öfters mit einem der beiden Fußrasten (Pivot Pegz), so dass diese schon an den Kanten angeschliffen sind. Aber das ist m.E. kein Problem, da die Pedalen entsprechend hochklappen. Insofern bleibt auch noch für den Notfall etwas Platz. Andererseits, aus Sicherheitsgründen würde ich es nicht provozieren, ebenso wenig wie unnötige Lastwechsel.


    Mit den Stiefel "zu fühlen" wäre mir für diese zu schade.