Beiträge von bwm

    Ich weiß, der Fred ist schon sehr alt, aber er passt thematisch am besten und ich wollte jetzt, ein paar Jahre später, nochmal nach Erfahrungen fragen.

    Meine AT hat jetzt 70.000km runter und noch die ersten Radlager drin. Da die Gabelsimmerringe jetzt fällig waren und das LKL auch einen deutlichen Rastpunkt hat, überlege ich, ob ich prophylaktisch die Radlager auch mal tauschen lasse. Irgendwann irgendwo im Urlaub wäre halt ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt für so einen Schaden. Meine AT sieht gelegentlich Schotterpisten in Skandinavien, sonst aber kein großes Offroad. Wenn sie mal sauber gemacht wird, dann mit Hochdruckreiniger, allerdings achte ich darauf, mich von den Radnaben fern zu halten und Reinigen insgesamt passiert vielleicht 5 mal im Jahr.


    Also wie lange haben eure Radlager an der CRF1000L (meine ist eine 2017er SD06, aber soweit ich weiß gab es da über die Jahre keine Änderungen) bisher so gehalten und würdet ihr einen prophylaktischen Tausch empfehlen?


    Die nötigen Lager und Dichtungen habe ich schon gefunden

    insgesamt ist webike sehr empfehlenswert. Ich habe für die Ersatzteile für die Gabelrevision meiner 1000L alles in allem (inkl. Versand, Zoll und Steuer) etwa 100€ bezahlt. Das hätte bei bike-parts-honda etwas über 200€ gekostet, bei meinem lokalen Honda-Händler tendenziell noch mehr. Es sind alles originale Honda-Ersatzteile und der reine Versand-Prozess geht auch relativ schnell. Bei mir hat das alles etwas länger gedauert, aber da waren 2 Sachen nicht von Honda, sondern von Showa dabei, die sie (angekündigt) selbst erst bestellen mussten. Ab Meldung "Versand" bis zu mir war es unter 1 Woche.


    Also ich kann den Kauf der Teile dort (sofern du Selberschrauber bist) nur empfehlen

    MZ Gespann ist ein Boot, ja?


    Also zunächst einmal hatten Motorräder sehr viel länger als Autos eine Bordspannung von 6 (statt der heute üblichen 12) Volt. Es kann also gut sein, dass der MZ Laderegler für 6 Volt ausgelegt war, die Batterie aber 12 V hatte.

    Wenn das nicht der Fall war, kann es da diverse weitere Gründe geben, warum der ausgefallen ist. Schwer aus der Ferne zu sagen. Die Technik aus der Zeit, als es MZ noch gab, war aber auch eine andere.

    Praktisch machen wie gesagt Leute, die ihren VW Transporter zum Camper umbauen, genau das: sie hängen einfach weitere Batterien mit in den Stromkreis (und erhöhen damit die Kapazität). Aus technischer Sicht ist das für den Laderegler nichts anderes, als wenn man eine größere Batterie einbaut. Das geht und ist gängige Praxis.


    Das mit dem Startstrom: es geht nur darum, wie viel die Batterie maximal liefern kann. Beim Strom ist es eigentlich immer so, dass der Verbraucher sich genau so viel Strom holt, wie er braucht. Wenn also der Anlasser z.B. 100A zieht, dann zieht er die einfach. Wenn deine Batterie diesen Strom nicht liefern kann, bricht die Spannung ein. Wenn deine Batterie genau das liefern kann, dann rödelt die Maschine einfach. Wenn deine Batterie mehr als das liefern kann, dann zieht der Anlasser trotzdem nur 100A. Sofern also der Kaltstartstrom größer oder gleich dem ist, was der Anlasser braucht, dann funktioniert das. Wie viel größer das ist, spielt keine Rolle

    Kann nicht passieren. Sofern dein Töff mehr Strom produziert, als es verbraucht, ist ein Überschuss da, der zum Laden der Batterie zur Verfügung steht. Der Füllgrad der Batterie wird über die Spannung ermittelt, die bei gleicher Batterietechnologie bei großer und kleiner Batterie mehr oder weniger gleich ist. D.h. dein Auto erkennt unabhängig von der Größe anhand der Spannung, dass die Batterie leer ist, und geladen werden muss. Und es erkennt, auch unabhängig von der Größe, dass die Batterie voll ist und entsprechend nicht mehr geladen werden muss.


    Schlussendlich machen das viele, wenn sie einen Camperausbau machen. Hängen einfach mehr Batterien dran. Häufig machen sie die auch mit einem Relais getrennt ran aber das dann nur, damit das Auto noch startet, wenn sie die Batterien im Camper geleert haben. Müssen müsste man das nicht

    Eigentlich ist es nicht sooo schwer, das Internet selbst zu benutzen. Eine Google Suche nach

    Batterie sd13 site:trueadventure.de

    Brachte als erstes Ergebnis diesen Beitrag


    Dort wird im 3. Beitrag auf das Batterie-Wiki verwiesen

    und im 5. Beitrag auf die Skyrich verwiesen


    Wenn man seine Suche auf

    Batterie-wiki site:trueadventure.de

    ändert, kommt man im ersten Suchergebnis auf den gesuchten Fred

    Wenn man dann noch auf die erste Seite geht, ist man schon am Ziel

    Dem gesammelten Foren-Wissen zu Batterien an allen Africa Twins.


    Diese ganze Suche und das aufschreiben für andere zum nachahmen hat kürzer gedauert, als die KI generierte Grütze über irgendeine Alternative, die keine ist, zu lesen.


    *Achtung, dieser Beitrag wurde Mithilfe von NI erstellt, die zu vielen Menschen heutzutage wohl abhanden gekommen ist.

    Erfahrungsbericht von mir: nach 8 Jahren und ca. 70.000km hat meine Gabel angefangen, leicht zu siffen. Überwiegend Straße, "Offroad" nur die Gelegentliche Schotterpiste in Norwegen und 1 Runde zum ausprobieren im KTM Adventureland Marisfeld.

    Trotz sichtbarer Leckage war in beiden Holmen noch reichlich Öl drin, aber bei jeder Einfederbewegung hat sich ein kleiner Ölstreifen auf dem Tauchrohr gebildet. Reinigung mit Seal Doctor hat keine Besserung gebracht. Daher war die Gabel mal dran.

    Das Öl im Inneren war relativ dunkel und ein wenig miefig, aber noch nicht Besorgniserregend. Als ich damals an meiner 8 Jahre alten F650GS das erste Mal die Gabel gemacht habe, hat die ganze Werkstatt tagelang gestunken. Da habe ich allerdings auch einen Fehler gemacht. Ich habe die Gabel nicht vorher oben geöffnet, sondern unten die Ablassschraube raus geschraubt. Es war aber Druck auf dem Holm. Daher kam die alte Schlonze im großen Strahl rausgeschossen und hat einen Dicken Streifschuss über meine Hose, den Boden, die Wand und sogar bis an die Decke gemacht. Hier war alles in Ordnung.


    Hier mal die Buchsen. Auf der funktionalen Seite (also der dunklen Beschichtung) war auch bei mir keinerlei Verschleiß zu sehen.

    Ich habe sie aber mit getauscht, weil ich sie auch mit bestellt hatte. Würde ich nächstes Mal noch lassen bzw. wieder verwenden. Andererseits kosten die mit Zoll und allem auch nur 10€, insofern kann man die eigentlich auch mitmachen.


    Bestellt habe ich die Ersatzteile bei Webike in Japan. Alles OEM Honda, außer den Buchsen, die waren jetzt OEM Showa (die ja Hersteller der Gabel sind)

    2 x [HONDA OEM Motorcycle parts] Seal Set, Fr. Fork = 2,457 JPY

    2 x [HONDA OEM Motorcycle parts] O-Ring 44.7X2.4 = 297 JPY

    2 x [HONDA OEM Motorcycle parts] Washer, Special = 236 JPY

    2 x [SHOWA] SHOWAfor Front ForkRepair Parts Slide Bush = 770 JPY

    2 x [SHOWA] SHOWAfor Front ForkRepair Parts GuideBush = 650 JPY

    Shipping fee 4300 JPY

    Macht in Summe 13.200 JPY oder 76,52€

    Dazu kamen nochmal etwas über 20€ Zollgebühr. Genau weiß ich es nicht, weil ich noch weiteren Kleinkram bestellt habe. Aber stellt euch auf ca. 100€ ein. Für OEM Teile finde ich das angemessen bepreist.

    Dauer war etwas länger. Bestellt am 13.07. (Sonntag), Versandinfo kam am 24.07. (Donnerstag), also 9 Werktage später. Allerdings lag das an den Showa Buchsen. Bei denen stand dabei, dass sie die nur nach Auftrag bestellen. Die Honda Buchsen wären auf Lager gewesen, damit wäre der Versand vermutlich schneller gegangen. Ich hatte es aber nicht eilig und die Showa Buchsen waren ein paar Euro günstiger.

    am 29.07. (Dienstag) war dann Zustellung. Alles in allem also 2 Wochen und 2 Tage von Bestellung bis Zustellung.


    Meine Erfahrung zum Tausch an sich habe ich hier aufgeschrieben

    bwm

    in kurz: Spezialwerkzeug wird bis auf den Dichtringeintreiber keines zwingend benötigt. Es macht den Job sicher einfacher, aber nötig ist es nicht. Dafür sollte man ein zweites Paar Hände dabei haben. Im Honda WHB ist ein Fehler, dessen Diagnose und Korrektur insgesamt bestimmt 3h gedauert hat. Gesamt gebraucht haben wir ca. 10h. Ohne den Fehler im WHB wären es 7 gewesen. Jetzt, wo wir wissen wie es geht, wäre der Job vermutlich in ca. 4-5h erledigt.

    den Beitrag habe ich über die Google Suche nicht gefunden, der hier ist aufgetaucht. Mir war auch so, als hättest du dazu mal Hinweise gegeben, aber gefunden habe ich das wie gesagt gestern im Eifer des Gefechts nicht.

    Ganz richtig finde ich deine Schlussfolgerung aber auch nicht. Ich meine wenn sie sogar darauf hinweisen, dass man die blau eloxierte Vorspann-Schraube beim anziehen nicht beschädigen soll, dann haben sie nicht den Hinweis "Gewindelänge vor Ausbau messen und am Ende wieder genau so einstellen!!!" weg gelassen, weil der wissende Monteur das weiß. Außerdem haben sie das genaue Gegenteil rein geschrieben:

    Warum sie das getan haben, ist mir schleierhaft. Funktioniert so jedenfalls nicht. Aber dank dem Forum habe ich das Problem ja gelöst bekommen :)