Beiträge von bwm

    Das wäre jetzt auch meine erste Idee. Bau den mal zurück und probier dann nochmal. Bzw falls möglich stell ihn auf 1:1 um (also nimm die Korrektur raus). Ich bin absolut kein Fan von den Dingern aber kann mir eigentlich auch nicht vorstellen, dass das jetzt solche Probleme verursacht.


    Garantie ist doch bei einer 2019er sowieso vorbei, oder? Wenn, dann läuft nur noch die Anschlussgarantie, die ja nicht von Honda, sondern von Car-Garantie ist. Und die haben von vornherein ganz viele Sachen ausgeschlossen.

    Falls du wirklich noch eine hast, würde ich mich bei der Summe ggf. per Anwalt darum streiten, falls du eine Rechtsschutz hast. Das nicht normgerechte Öl ist ganz sicher nicht ursächlich für den Ausfall des DCT Steuergerätes.


    Zu deinem Problem: ich kenne die Symptomatik nicht. Habe hier auch noch nie von einem ausgefallenen DCT Steuergerät gelesen. Scheinbar hast du echt ein Einhorn Motorrad.

    Auf GAR KEINEN FALL darf die Kupplung dauerhaft leicht betätigt sein. Damit würdest du dir binnen kürzester Zeit die Kupplung komplett verrauchen.


    Kupplung am Motorrad ist bei den meisten Modellen eine Nasskupplung, die im Öl läuft. Durch das Öl da drin hat man immer ein wenig Kraftübertragung. Ist bei den allermeisten Motorrädern komplett normal. Der "Vortrieb" dadurch muss aber so gering sein, dass das Mopped nicht von alleine los fährt.

    Das ist jetzt etwas fies. So ein bisschen wie mit der Blinkerflüssigkeit.


    Ganz ganz früher, als Fahrzeuge noch einen Vergaser hatten, konnte man das Stand Gas mit einer entsprechenden Schraube einstellen. Das ist bei Motorrädern inzwischen aber gut 20 Jahre her. Moderne Motorräder kommen fast ausschließlich mit einer Einspritzung, an der man in Sachen standgas nichts mehr selbst einstellen kann. Das macht alles das Motorsteuergerät

    Ich denke, 1 Zyklus reicht da nicht. Bei 4.000rpm dreht die Kurbelwelle ca 66 mal die Sekunde. Also 33 Zündzyklen pro Sekunde. Um das mit einem Zyklus zu schaffen, müsste der Schaltvorgang in 0,03 Sekunden abgeschlossen sein. Das wird wohl nicht reichen.


    Aber: zumindest meine CRF 1.000L brabbelt bei längeren Bergab Fahrten mit Motorbremse die ganze Zeit hinten aus dem Auspuff. Die kann also offenbar keine komplette Schubabschaltung bei der Einspritzung (nur bei der Zündung). Das frötzelt am Stelvio dann minutenlang hinten raus. So schlimm kann es also nicht sein, wenn da beim Schaltvorgang, der vielleicht ein paar Zehntel Sekunden dauert, etwas Sprit hinten raus kommt.

    Bei meiner 1.000er mach ich ihn regelmäßig. Immer, wenn das Getriebe etwas hakelig schaltet oder beim anfahren etwas ruppig eingekuppelt wird. Tatsächlich ist aktuell auch mal wieder einer fällig.

    Deine Unkenntnis des Unterschieds zwischen Kraft- und Formschluss (der Bremssattel ist genau genommen eine Mischverbindung, jede geschraubte Verbindung wird aber allgemein zu den Kraftschlüssigen gezählt) und deine Unfähigkeit zu lesen (niemand hier hat behauptet, dass man Schrauben bis zum ersten angezogen werden sollen) tun für das Thema hier allerdings nix zur Sache.


    Ich würde sagen der Name ist Programm. Sowohl dein Nick (obviously), als auch der Titel des Themas (Bremsbeläge vorne wechseln)


    Ich denke, dazu ist alles gesagt. Schrauben sollen laut Honda gewechselt werden, können aber unter Einhaltung gewisser Vorsichtsmaßnahmen problemlos wiederverwendet werden. Ansonsten ist auf das richtige Drehmoment und allgemein gesunden Menschenverstand zu achten, dann ist das kein großer Akt

    Das stimmt nicht. Jede Schraubverbindung, die kein Passbolzen ist, ist eine reibschlüssige und damit kraftschlüssige Verbindung. Ohne Ausnahme jede. Wobei selbst Passbolzen üblicherweise in erster Instanz eine kraftschlüssige Verbindung sind, der Formschlüssige Anteil ist dabei oftmals nur eine letzte Instanz als Sollbruchstelle.

    Passbolzen kommen allerdings auch sehr selten vor. Sind nämlich grundsätzlich sehr lang (der Schaft muss dabei bis über die Trennfuge gehen, das Gewinde fängt erst dahinter an), schwierig zu montieren (Passung bedeutet wenige Hundertstel mm Toleranz, jedes Staubkorn macht die Montage schwieriger) und fressen bei der Demontage gern.

    Die einzigen, die ich persönlich kenne sind in Kupplungen von Kraftwerken. Die haben allerdings auch >M60 Gewinde, über 70mm Durchmesser an der Teilfuge, werden mit über einer Million Newton vorgespannt (solche Bolzen zieht man auf Längung, nicht auf Drehmoment an) und halten dann zu sechzehnt den Generator an der Gasturbine.


    Die Schraube hält den Sattel an der Aufnahme, indem sie die Kraft und damit die Reibung zwischen Sattel und Aufnahme erhöht.

    Ich habe bisher nichts dazu gelesen aber das ist ja kein Hexenwerk, daher würde ich tatsächlich einfach mal probieren?

    Wichtiger Hinweis allerdings: das Öl muss warm sein. Richtig durchgewärmt. Für mich persönlich war da immer das Limit mindestens 10 Minuten Fahrbetrieb (nicht im Stand warmlaufen lassen, sondern wirklich fahren)

    Kettenspanner wäre theoretisch möglich, aber eigentlich nicht bei der Laufleistung.

    Kettenspanner Geräusche fangen üblicherweise bei Leerlauf an und gehen bei einem kurzen Gasstoß dann weg. Mit der Zeit geht das Geräusch dann weg, wenn man einen kurzen Gasstoß gibt, aber kommt wieder, wenn der Motor zurück auf Leerlauf Drehzahl ist. Irgendwann bleibt das Geräusch dann auch bei höherer Drehzahl.


    Also als kurze Diagnose mal kurz am Gas lupfen.


    Ein unspezifisches leises Klappern kann aber von Kettenspanner über gebrochene Zündkerze bis hin zu einem nicht korrekt angezogen Motorschutz grundsätzlich alles sein.