Beiträge von pip

    Die hilfreiche Ruhelage bei 45° bieten auch Seitenkoffer oder Boxermotoren. :zwinker:


    Auch fuer so schwere Maschinen gibts schon Loesungen. Andererseits ist man mit so einem Trum eher selten auf so abgelegenen Strecken unterwegs, dass sich kein Helfer findet:

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    Im Fruehjahr habe ich mich in einer Kiesbank festgefahren. Reine Dummheit, eigentlich war zu erwarten, dass man dort nicht fahren konnte.

    1 Meter rueckwaerts haette gereicht, um wegzukommen, aber es fehlte jeder Grip. Mit viel Muehe bekam ich das Mopped um 180° gedreht. Ich suchte mir eine grosse Felsplatte und schob sie unters Hinterrad, aber auch das half nicht, weil die Platte einfach im Kies wegrutschte. Das grosse Problem beim Schieben war, dass die Fuesse einfach immer tiefer im Kies einsanken.

    Bevor es ganz dunkel wurde, hielt ich auf der nahen Strasse einen Helfer an. Zu zweit war es dann doch beinahe einfach, das Motorrad den Meter zu schieben. Alleine haetten mir auch ein Seilzug oder eine Winde nicht geholfen.

    Bret (in dem Video) erklaert selber, dass er die Winde vor allem wegen seiner Arbeit als Tourguide bzw. Instruktor dabei hat. Die Montage auf dem Heck macht die Nutzung zur Selbstbergung auch etwas kompliziert.

    Wenn man mit dem schweren Motorrad alleine unterwegs ist, kann eine Winde oder ein Flaschenzug durchaus helfen. Dafuer braucht man aber einen passenden Baum oder sonst einen passenden Ankerpunkt. Ausserdem muss man das Ganze bedienen koennen, waehrend man das Motorrad am Lenker fuehrt.


    Wuerde ich erwarten, eine Winde regelmaessig zu brauchen, stiege ich auf eine Sportenduro um. Fuer den Notfall bleibe ich ansonsten beim Flaschenzug.


    Allgeier72 - das koennte man auch hiermit zusammenlegen:

    pip

    Das Problem in Frankreich ist, dass manche Leute den linken Blinker setzen, wie Du es beschrieben hast, aber dann an der 3ten Ausfahrt weiter links blinkend rechts ausfahren.

    Auch auf den linken Blinker sollte man sich nicht verlassen.


    Genauso blinken manche Franzosen beim Ueberholen auf der Autobahn links. Soweit so gut, aber sie lassen den linken Blinker auch an, waehrend sie am Ende wieder auf die rechte Spur wechseln ...

    Naja, bei der zweiten (?) Schwarzwaldrunde jammerten irgendwann ein oder zwei der Schalterfahrer, dass sie bei den ganzen Kurven kaum mit dem Schalten mithalten konnten und eine Pause brauchten. Da haben wir schon ein bisschen gespottet ... war ja auch verdient.

    :zwinker:

    Der Hauptanteil ist das Federbein hinten, das ist nicht nur eine Feder, sondern auch ein Stossdaempfer. Du kannst evtl. ein paar hundert Euro sparen, indem Du zu einem Fahrwerksspezialisten gehst, der Dir eine staerkere Feder ins originale Federbein einbaut.


    In jedem Fall wuerde ich empfehlen, vorab eine Probefahrt zu machen. Progressive Federn gefallen nicht jedem. Soweit ich weiss, hat z.B. Touratech einen 'Vorfuehrer' mit TT-Fahrwerk. Vielleicht gibt es ja auch hier jemanden, der so ein Fahrwerk hat und Dich eine Runde drehen laesst. Treffen und Ausfahrten gibt es ja ein paar.


    (Meine MT09 hat vorne und hinten Wilbers, aber da wird Dir das Probefahren kaum helfen - und ich weiss nicht, wie sich die MT im Original fuhr.)

    Moin,


    ich kenne das Problem von meiner KTM - meine CRF1000 war diesbezueglich unauffaellig.

    Auf den Bolzen, die die Bremsscheibe am Nabenstern befestigen, sitzen Federscheiben. Diese zentrieren die Scheibe, ermoeglichen ihr aber gleichzeitig etwas >seitliches< Spiel. Bei der KTM verloren diese Federscheiben ihre Spannung, so dass die Scheiben zu klappern begannen. Das wurde problemlos ueber die Garantie abgewickelt. (Neue Scheiben)