Beiträge von pip

    Sowas organisierte mein frueherer Hondahaendler auch jedes Jahr. Allerdings hatten sie nur Interesse an Gespannen oder Motorraedern vom Kaliber Goldwing bzw. BMW K1000GT mit Armlehnen am Sozius. Die Mitfahrer hatten eben zumeist Probleme, sich richtig festzuhalten oder den Koerper zu kontrollieren.

    Grundsaetzlich ist die Idee toll, aber wir haben ja schon Diskussionen hier bei der AT, wie der Fahrer selbst am besten aufs Mopped kommt ...

    • In Westeuropa veriert man so die Chance, die lokale Kueche zu erleben. Interessant bleibt es
      • fuer Allergiker und Leute, die sich selber eine spezielle Diaet auferlegt haben und
      • in Laendern, in denen man dem Essen nicht traut. Hier koennte man auf lokale Gasthaeuser zurueckgreifen, aber dann eben den Koch 'importieren'. Rallye Dakar & Co kochen selber, damit die Leute nicht im falschen Moment auf der Toilette sitzen.
    • Ansonsten gibt es noch Sonderfaelle wie Rallyes oder sonstige Special Events. Meine Schwester hat bspw. frueher fuer die VIP-Gaeste eines Rennteam beim jaehrlichen Oldtimer-Rennen am Nuerburgring einen Catering-Wagen am Bruennchen organisiert. Das sind aber meist kurze - oft eintaegige - Events.
    • Damit sich das rentiert, wuerde ich mich auf finanzkraeftige Kunden spezialisieren. Aufwand und Kosten bleiben fast gleich, ob man nun Bockwuerste oder Trueffelpasteten verteilt. Damit fallen Roteltours & Co raus.

    Bei Snowmobilen ist das DER Platz schlechthin fuer den Kuehler. Zumindest bei Regen wirkt das Ding sicherlich gut.

    :zwinker:

    Auch in anderen Faellen kann ein besserer Strassenzustand zu erhoehtem Risiko fuehren. Vor 20 Jahren gabs bei mir in der Naehe auf freiem Feld eine Kreuzung, bei der die Nebenstrasse nicht nur Stoppschilder, sondern beidseitig der Strasse je 3 Vorwarntafeln hatte: "Stop in 200m", "Stop in 100m" usw. Ein Schilderwald. Anscheinnd haben die Schilder nicht geholfen, Unfaelle zu vermeiden, denn heute ist da ein Kreisverkehr.


    Damals las ich von einer aehnlichen Kreuzung in Holland, bei der man effektiv die Unfallzahlen gesenkt hatte. Die Loesung waren hohe Hecken entlang der Strasse, um die Sicht einzuschraenken. Das brachte die Leute dazu, tatsaechlich zu halten und zu gucken. Nebenbei war es billig und weit netter anzugucken als ein Schilderwald.


    Uebrigens trafen sich auch dort die Strassen nicht rechtwinklig, wie hier im Video.

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    Ah cool, Platten und Regen. Da hat Dir Tscharlie das volle Schwarzwaldrundenprogramm geboten. :zwinker:

    Jetzt kommt aber hinzu, dass Quads im Vergleich zum Motorrad vielleicht weit oefter als Nutzfahrzeug dienen und eher wenig Strecke als Sportgeraet machen. In Deiner Rechnung fehlen also bspw. die Jahreskilometer.


    An-den-Haaren-herbeigezogener-Vergleich: Ich behaupte, dass Formel 1 Autos weit sicherer als Quads sind. Geometrie, Fahrwerke, Bremsen, Sicherheitszelle, Halo usw. sind ueber Jahre perfektioniert worden. Hingegen darf man gluecklich sein, wenn das Quad ABS hat. Die Statistiken der Unfaelle und toetlichen Unfaelle werden aber klar zulasten der Formel 1 gehen.


    Ausserdem kann man noch ueber die Schwere des Unfalls diskutieren. Meine Vermutung oben war, dass Quads gerne auf dem Fahrer landen. Ich stelle mir vor, dass ein kleiner Fahrfehler, der auf der Enduro vielleicht nie in einer Unfallstatistik landen wuerde, beim Quad schnell ins Krankenhaus fuehrt.