Das Metall hatte ich auch schon mal beim Vorderrad seitlich gesehen, aber damals nicht fotografiert. Die Drähte kräuseln sich beim Fahren und stechen dann rückwärts Löcher in den Reifen. Ich meine mit sichtbarem Metall kommt man nicht mehr weit. Wie hast du das Problem gelöst?
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Das sah nicht nach Draht aus, sondern nach Gewebe, und ich war so gut wie zuhause. Die letzten Kilometer bin ich mit Tempo 50 ueber die Landstrasse. Bin sogar noch an einer Streife vorbei, die hat aber gluecklicherweise gerade in die andere Richtung geguckt ...
Was ich stattdessen haette tun sollen:
In Spanien oder Frankreich einen Reifendienst suchen, der mir kurzfristig einen neuen Reifen haette aufziehen koennen. Heute hat man Internet und Motorradforen, und ich haette ja auch von Malaga aus einen Termin in Barcelona organisieren koennen, um keine Zeit zu verlieren. Notfalls rufe ich jemanden an, der spanisch oder italienisch spricht und fuer mich dolmetscht.
So mache ich das jetzt, und deshalb habe ich auch letzten Monat in Perugia kurzentschlossen einen neuen Reifen gekauft. Der KTM-Haendler hat sich richtig ins Zeug gelegt, um mir ueber die Mittagspause den Reifen zu organisieren, und einen Freundschaftspreis gabs auch!
Die Reifen-Restdicke ist dann richtig richtig gering.
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Wenn man sich auf dem Foto den Abstand zwischen den Profilueberresten und dem durchguckenden Gewebe anguckt, wird klar, dass da weniger als 1mm Gummi steht, wenn das Profil am Ende ist. (Das war ein Bridgestone BT-irgendwas Tourenreifen, den es nicht mehr gibt.) Daran sollte man denken, wenn man unterwegs vor der Frage steht: 'weiterfahren oder ersetzen?'