Beiträge von pip

    Meine Koffer ware unterwegs etwas praktischer, weil sie innerhalb von Sekunden geoeffnet oder geschlossen sind. Bei den meisten Taschen muss man nach dem Schliessen zumindest 1-2 Gurte neu spannen. Trotzdem bleiben meine Koffer bis auf Weiteres im Keller.


    Als Argument fuer Koffer kommt immer wieder der Diebstahlschutz. Allerdings sind die meisten Kofferschloesser auch in Sekunden mit dem Schraubenschluessel aufgebrochen. Und gegen Gelegenheitsdiebe kann man ein Drahtseil um die Packtaschen spannen. Wichtiger ist am Ende, wo man das Motorrad parkt.


    Koffer koennen auch das Bein schuetzen, wenn es beim Umfallen NICHT darunter landet. Bei Polizeimotorraedern in den USA sieht man Sturzbuegel vor und hinter dem Fahrer. Die sind aber meist auf der Strasse und ueben fleissig, die Fuesse beim Sturz auf den Rasten zu lassen. Das laesst sich aber m.M.n. im Gelaende nicht vorab planen.

    Ich kenne mindestens 2 oder 3, die auch schonmal an einem Pfeiler haengengeblieben sind. Bei einem Kumpel war es direkt auf der ersten Fahrt mit Koffern, keine 1000m von der Haustuer ... :zwinker:

    Bei meiner BMW hingen die Koffer so nahe beisammen, dass selbst mit 2x40 Litern Lenker und Boxer immer noch breiter waren. Die AT gibt einem da weniger Vorwarnung.


    Das Video ging seinerzeit weit rum. Das war ein franzoesischer Motorradjournalist (Laurent Cochet) auf Testfahrt einer neuen FJR 1300 ...

    Ja, das sollten wir respektieren. Dann hoffe ich fuer Dich erstmal, dass das Training nicht auch gestrichen wird. Ist es das Adventure Fun & Safety Training auf der AT?

    Klingt interessant, danke.


    Um Dirks Idee aufzunehmen, koennte man mit ein paar Huetchen und Kreidestrichen einen Geschicklichkeitsparcours aufstellen. Das kann man dann ja spaeter nach Lust und Laune erweitern. Die Fahrschulen machen ihre Huetchenspiele in Karlsruhe gerne am Messplatz Durlacher Strasse / Ostring. Ob da jemand was sagt, wenn man am Sonntag seine eigenen Huetchen auslegt?

    Mein Kumpel hat die auf unserer letzten Islandtour benutzt, darueber kannst Du hier lesen:

    Planlos auf Island, schon wieder.

    Am 2ten Tag ist ihm einer der Gurte in die Speiche geraten, weil er den wohl falsch befestigt hatte - das Ding war neu fuer ihn. Kein Problem, der Gurt war schnell ausgetauscht. Ansonsten hat das gut funktioniert. Man muss sich aber im klaren sein, dass die Tasche auf der Verkleidung aufliegt. Mit Strassenstaub etc. sind Scheuerstellen quasi vorprogrammiert. Das muss man in Kauf nehmen oder von Anfang an Schutzfolie verwenden.

    Wenn man das System einmal eingestellt hat, ist es schnell an- und abzubauen. Aber auch hier laesst man wohl die Basis abends am Motorrad und nimmt nur die Innentaschen mit ins Zelt.


    Ich finde die Idee super, wuerde aber gerne auf die Zusatztaschen an den Seiten verzichten und lieber groessere Haupttaschen rechts und links haben, damit die Rolle oben kleiner werden kann. Es gibt inzwischen einen Klon von Touratech ('Discovery'), der etwas einfacher gebaut ist und wohl noch kleinere Seitentaschen hat.


    Die Idee ist auch sonst nicht neu: frueher gab es Leute, die einfach eine weite Jeanshose unten zugenaeht haben, um sie mit Gepaeck befuellt auf den Sozius zu setzen.

    :zwinker:

    Edit: Selbstzensur - wenn die andere Karte die Gemueter erregte, will ich das nicht nochmal aufkochen.

    Vor etwa 30 Jahren bin ich mit dem Rad in einen Stacheldrahtzaun gebrettert (autsch!), wobei eine 'Haltenase' an einer Ortliebtasche brach. Natuerlich sind die Halterungen an den Motorradtaschen heute weit stabiler.

    Ein Anruf bei Ortlieb ergab das Angebot einer kostenlosen Reparatur. Ich habe mir einfach das Teil schicken lassen, was dann direkt am naechsten Morgen im Briefkasten lag. (ob das heute noch so waere, weiss ich natuerlich nicht)

    Die Haelfte meiner Ortliebtaschen stammt aus dem 2te-Wahl Verkauf - zusammen mit dem Service ein gutes Argument fuer den deutschen Hersteller. Eine habe ich mal geflickt, ansonsten sind alle noch in Ordnung.

    Moin,


    in Anlehnung an einen Beitrag des iceman, ist hier jemand aktiv?

    ADAC Magazin 01.2021 - Themen

    (Hat ihr Kind schon ein passendes Hobby?)


    Es gibt ja bspw. die Enduro-Idee des @Crosser950:

    RE: Offroad-Training beim FMC in Freiburg


    Hier in der Gegend gibt es Motoball und wohl auch Motorradslalom, wobei ich die Details dazu noch nicht kenne. Ich fahre mit dem Auto im ADAC MX5 Slalom-Cup, und dort ist das Reglement darauf ausgelegt, dass man mit dem Strassenfahrzeug fahren kann ohne Angst um die Gesundheit oder das Fahrzeug zu haben. Man muss auch nicht gross in Upgrades investieren. Sowas wuerde mich fuers Motorrad auch interessieren.


    Gruss,

    Pip

    Drylube habe ich auf meiner 1sten Marokkotour mit der 650er genutzt, kann aber im Nachhinein gar nicht sagen, ob das jetzt gut war oder nicht. (Ich hatte sowieso vor, nach der Tour die Kette zu wechseln ...)

    Ich habe einen CLS Kettenoeler. Das System finde ich ziemlich teuer, aber elektronische Kettenoeler scheinen mir deutlich sparsamer / wartungsaermer zu sein als Unterdrucksysteme. So reicht das 70ml Reservoir laenger als die Reifen, und ich muss sonst nichts mitnehmen. Bei Staub und Regen erhoeht man den Durchfluss, wodurch der Dreck weggespuelt wird. Damit bin ich zufrieden, koennte mir aber vorstellen, dass es auch billigere Systeme tun. Noch habe ich von dem Originaloel, das CLS mitliefert. Meine letzte Kette an der AT hat mit dem Oeler 30.000km gehalten. Das ist nicht ueberdurchschnittlich, aber meine AT faehrt eben auch nicht nur bei Sonnenschein auf Asphalt.