ich hatte mal eine XT600 Tenere von einem älteren Herren gekauft. Diese hatte erst 21'km drauf und sah aus wie aus dem Laden. Bis auf die GAW. Er war immer mit seiner Frau drauf, zwei Koffern und Gepäckrolle in den Urlaub gefahren. Bei dem KM Stand sicherlich 15'km mit der originalen Kette/Ritzel.
Dennoch war die GAW sehr stark eingekerbt und sah eher nach 100'km aus.
Sie sind wohl viel gemütlich im 5. Gang dahingetuckert um die 80kmh, (manche fuhren die XT600 im 5. Gang auch bis 60 runter, um dann wieder zu beschleunigen). Da gibts natürlich ganz schön Schläge auf Getriebe und GAW, da die alten XT600 innen recht lang untersetzt waren und das Getriebe sich relativ langsam drehte. Das wurde dann im Zuge mit der feinverzahnten GAW geändert.
Das würde für ungleichmäßige ruckhafte Belastung des Ritzels als Mitursache für defekte GAW sprechen. Genauso wie billige Zubehörritzel stark wackeln oder schneller ausschlagen und dann auch durch viel Spiel richtig drauf arbeiten können. Und da gabs früher wirklich genug Billigzeug in den "Kettenkits" oder bei den Händlern. Deswegen hat man ja früher auch schon auf JT oder Original zurückgegriffen.
Bei Kettenrädern aus billigem Stahl konnte man den starken Verschleiß besonders gut sehen, das hat man nur einmal gekauft. Das Ritzel ist ja immer schön verbaut, das sieht man erst beim Tausch.
Das mit dem Fetten bzw. Montagepaste finde ich sehr interessant. Ich hab immer gefettet, weil ich keinen Rost drauf haben wollte (bin Bau- und nicht Maschinenbauing.
).
Manche nehmen Kupferpaste. Gibts da fundierte Meinung zu. Pro oder Contra?