Beiträge von dhdani

    Geht`s nur mir so?


    Ich fahre meine Standart SD08 nun die vierte Saison. Nach anfänglichen lästigen Rückrufen tut sie nun brav ihren Job. Aber leider nicht mehr. Sie springt an und macht alles mit. Braves "Eselchen" halt. Grosse Emotionen - das Motorrad betreffend - kommen da während der Fahrt leider nicht auf. Habe schon ein paarmal drüber nachgedacht Eselchen zu verkaufen, mir was mit mehr "Pfeffer und Esprit" zu besorgen. Aber dann hätte ich kein braves Eselchen für die gemütliche Reise mehr. Die "dienstgefügige" Honda kann da überzeugend punkten und rettet sich damit seit 2021 immer wieder übers Winterhalbjahr.


    Leider gibt`s da im Markt kein grossvolumiges 2 Zylinder Abenteuer-Reisemotorrad mit Esprit, dass das Reisen besser kann als Eselchen - für mich zumindest. Am ehesten die Pan America, die ist mir aber dann wieder zu sehr Klotz. KTM`s 1190/1290 und 790/890 und BMW GS`n hab ich durch. Duc`s müssen bei mir V2 sein und luftgekühlt, das dünnt das Reiseangebot aus Bologna sehr aus.

    Das letzte mit Charakter war die Buell Ulysses vor über einem Jahrzehnt. Damit musste man sich während des Fahrens beschäftigen und hatte immer ein Thema mit und um die Gute.

    Aber nicht falsch verstehen, ich gönne jedem sein Glücksgefühl mit der braven Honda. Gutes, ehrliches und hübsches Gefährt, jeden Taler wert.:handgestures-thumbupright: Meine darf ins 2025 bleiben, wird aber irgendwann nicht durch eine andere Honda CRF ersetzt werden.

    Mal gucken was die Eicma bringt.

    Mir ist die, trotz der sicher guten Basis, etwas zu sehr "Megaroller". Geht mir aber bei fast allen grossen Tourermotos so. 😀

    Sali Mama,


    gute Idee! Nur blöd wenn die Liebste die Kette rechts trägt und auf dem Seitenständer steht. Da kommt nicht mehr viel beim Karton an.

    Komm mal wieder vorbei Gerrit, hab aufgeräumt. Versprochen.. :handgestures-thumbupright:

    Den Aktuator hat das DCT aber auch... Aussenliegend. Und ob ich eine/zwei Kupplung/en kontrolliert hydraulisch schliesse oder mechanisch öffne ist beiderseits funktionabel. Und welches Feeling nun für wen besser ist, wird uns die Fachpresse mitteilen.

    Aber zurück zum Thema. Die Neuerung ist ja nicht mehr neu... :wboy:

    Pack die Aktuatoren ins Gehäuse und finde den "fühlbaren" Unterschied zum DCT in seiner Funktion. Dürfte schwierig werden..

    Persönlich finde ich sichtbare Technik verständlicher. Zumal ausser den Aktuatoren und deren Ansteuerung wohl keine keine grossen Änderungen am Getriebe nötig waren. Ich jedenfalls sehe da im Schnitt keine Änderungen. Klinken, Schaltwalze, Ausrückhebel...

    Zum DCT und Honda: DSG hatte ich schon 2004 in einem Audi TT. Damals nicht ganz problemlos, aber halt faszinierend neu und mit dem 3.2 VR ein bisschen überfordert. Zweimal Garantietausch.

    Also schreibe ich die Entwicklung von Doppelkupplungsgetrieben den Getriebherstellern zu. Die Impletierung ins Motorrad darf Honda aber gerne :handgestures-thumbupright: für sich beanspruchen.

    Aber nochmal, die Technik dahinter fasziniert mich. Ein wenig schmunzeln muss ich ob der vermutlich auch gut funktionierenden, ungleich einfacher aufgebauten Systemen von BMW und vorrangig wohl jetzt Yamaha. Da dürften sich ein paar Entwickler bei Honda für die nächste Generation CRF wohl erstmal an den runden Tisch begeben.

    Der muss auch noch raus. Als Porsche 2008 ihr erstes PDK rausbrachte, bekamen es nur die Sauger. Der Drehmomenthammer der Turbomodelle war damals zuviel für die "kleinen" Kupplungen. Für die zwangsbeatmeten Dicken gabs die Tiptronic mit WSK. Dürfte wohl heute Geschichte sein. Hab keinen mehr...

    JM2C:

    Fragt sich hier noch jemand wieso das Honda DCT so kompliziert konstruiert ist? Yamaha machts mit zwei aussenliegenden Aktuatoren und Software.

    Möchte das Honda DCT als technische Lösung nicht abwerten, denke aber, dass hier wohl die viel zitierte Kanone auf Spatzen abgefeuert wurde. :wboy:

    Wenn nun Yamaha da einen manuellen Kupplungshebel Nachrüstsatz - als O-Shit Hebel -für ihr Y-AMT anbietet, könnte ich bei einer zu erwartenden Y-AMT Ténéré > 900ccm , schwach werden.

    Hallo allerseits.


    Da nun doch ein "paar" OneOne`s da draussen unterwegs sind, möchte ich hier auf ein paar ab und an auftretende Fehler bei der Montage hinweisen.

    Für OneOne gibt es zwei Anschlussarten;


    1. Direktanschluss des weissen PU Ø4mm über einen Steckanschluss. Siehe Bild "OneOne Steckanschluss Variante".

    Hier ist es ausserordentlich WICHTIG den 4mm Schlauch beim abschneiden nicht zu quetschen. Diese Steckanschlüsse verriegeln durch ziehen am Schlauch nach erstmaligem vollständigem Einstecken. Das passiert über kleine, scharfe Stahlelemente - ich nenne sie mal Krallen - die sich am Aussendurchmesser im Material "verkrallen". Die Dichtung erfolgt über einen inliegenden "O-Ring" vor diesen Krallen, ebenfalls am Aussendurchmesser des 4mm Schlauches. Wird der Schlauch beim Abschneiden zu stark gequetscht, Scheren und Seitenschneider tun dies immer!!!, liegt der O-Ring nicht komplett auf. Über diese Undichtheit tritt Luft ins Leitungssystem, es kann tropfen. Es tropft nur aus dem Volumen des Leitungssytems, One One wird nicht leerlaufen. Der Inhalt des Leitungssystems kann aber bald mal >10 Milliliter haben.

    Nun verfügt nicht jeder über einen Schlauchschneider um Quetschungen zu vermeiden, aber wohl jeder über ein scharfes Messer mit möglichst dünner Klinge. Hierzu bitte den Schlauch auf einer ebenen Fläche aufliegen lassen und mit wirklich scharfem Messer ohne allzu viel Druck durchschneiden. Eine Kontrolle nach dem Schnitt schafft Klarheit. Eventuelle Quetchungen können mit einer dicken Kugelschreibermine korrigiert werden.


    2. Anschluss mittels eines in der Länge angepassten flexiblen Silikonschlauches direckt am Öler. Siehe Bild "Flexibler Anschluss..."


    Wird OneOne weit weg vom Lenkkopf am Lenker montiert, ensteht da eine grosse Bewegung beim Einschlag des Lenkers. Dadurch kommt Zug auf den Stecknippel. Den kann er nur begrenzt aufnehmen und sich "losziehen". In Verbindung mit einem gequetschten Schlauch im Stecknippel kann auch hier wieder ein Lufteintritt ins Leitungsystem enstehen und es kann tropfen.


    Hierzu legen wir OneOne schon länger einen flexiblen Silikonschlauch mit dem passenenden Schlauchanschluss am Öler bei. Bis dato haben wir empfohlen den 4mm PU Schlauch vor dem einstecken in den Silikonschlauch etwas zu bördeln und mittels Klemmschellen zu sichern.

    Bild 20230616

    Hier gibt`s leider ein grosses ABER: Die Reibpaarung von Silikon und PU ist, auf unsere Anwendung bezogen, denkbar ungünstig, da zu klein. Wird der Schlauch leicht ölig zusammengesteckt, fettige Finger reichen schon, ist das Haltemoment gleich Null. Da müht sich eine jede Klemmschelle dann vergeblich. Geringer Lufteintritt ins Leitungsystem kann auftreten. Und die mittels Feuerzeug erzeugte Bördelung ist meist auch nicht ganz rund und kann nicht viel zur Abdichtung beitragen. Es kann tropfen.

    Deshalb gibts ab sofort nun das in Bild "OneOne flexibler Anschluss" gezeigte Update. Der 8mm Silikonschlauch und der 4mm PU werden ab sofort mittels dem kleinen Adapter verbunden. Der Silikonschlauch wird mit einer Klemmschelle an beiden Enden gesichert, der hoffentlich "runde" PU Schlauch wieder eingesteckt. Den kleinen Adapter bitte nahe dem Lenkkopf mittels Kabelbinder fixieren, dann kriegt er keinen Zug auf der 4mm Steckseite.


    Ein kleiner Nachsatz - Jeder Kettenöler Hersteller - ohne geschaltetes Durchflussventil nahe am Austritt - hat diese Problematik. Egal ob Zulauf- oder Drucköler. Lufteintritt lässt den Schlauch leerlaufen. Das geschieht nicht plötzlich, ärgert aber gewaltig.


    Die hier gezeigte Lösung ist primär entstanden, weil meine kleine Duc mit flexibel angschlossenem OneOne über den Winter inkontinent wurde. Ist mein einziges Motorrad mit flexiblem Anschluss. Ich spreche hier von 2-3 Milliliter über 5 Monate, also 10-15% des Schlauchinhalts.


    Meine anderenMotos mit Steckanschluss sind dicht. Hab ja auch einen Schlauchschneider... ;)


    Tropft OneOne nicht bei euch, alles gut und weiterfahren. Habt Ihr da aber ein nicht erklärbares Tropfen, kontrolliert erstmal die Leitung auf korrekten Sitz und Quetschung. Wichtig bei einer Öffnung oder Trennung des Leitungssystems ist das Entlüften danach. Bis die Luft da von selber wieder draussen ist, baut sie Druck auf und es wird weitertropfen. Also unbedingt den ganzen Leitungsinhalt entlüften. 20x am Nippel zupfen bei komplett offener Drossel wird empfohlen. Und darauf achten dass der Behälter von OneOne immer mindestens 10mm Inhalt hat. Sonst saugt/drückt er selber Luft ins System. Sisyphos :doh:

    Verwendet ihr den flexiblen Anschluss und könnt euch das gelegentliche Tropfen, bei korrekter Anwendung von OneOne( Nicht 5 Minuten vor dem Abstellen zupfen) nicht erklären - meldet euch bei mir.