Beiträge von Reiseendurist

    Warum beschränkst Du Dich nur auf die Ladesäulen in deiner näheren Umgebung? Damit meinst Du sicherlich innerstädtische AC-Ladesäulen bzw. solche in Deinem Wohnumfeld. Klar, die sind in einem Umfeld mit angespannter Parksituation meist belegt. Hinzu kommt dass Autos mit E-Kennzeichen in vielen Kommunen kostenlos parken können, das wird natürlich gut genutzt.

    Was aber unterschätzt wird ist das Netzwerk an Schnellladesäulen was in Deutschland inzwischen sehr gut ausgebaut ist (45.321 Stand November 2025). Und dort ist IMMER was frei! Im schlimmsten Fall wartet man mal ein paar Minuten aber das kommt an städtischen Tankstellen zu Stoßzeiten oder in der Ferienzeit an Autobahnrastplätzen auch vor.

    Das Schnellladesäulen-Netz nutze ich persönlich fast ausschließlich da ich reiner "Laternenparker" bin und komme damit wirklich sehr gut klar. Mein Fahrprofil als Außendienstler sind 50...500km täglich in ganz Berlin und Brandenburg und mein Elektro-Kombi (kein Hybrid) hat eine WLTP-Reichweite von 690km.

    Klar, die Stromtarife am Schnelllader sind etwas teurer aber das kann man mit passenden Abo-Modellen gut optimieren. Und die Befürchtung der höheren Akkudegradation durch Schnellladen ist bei den aktuell verbauten Akkutechnologien weitestgehend unbegründet wie aktuelle Untersuchungen zeigen.

    Ein Elektroauto lädt man außerdem nicht wenn man muss sondern wenn man kann. Das ist Teil der gedanklichen Umstellung die jeder Umsteiger auf E-Mobilität mehr oder weniger durchmachen muss und das passt im alltäglichen Leben meist ganz gut.

    Ich für mein Teil möchte die Annehmlichkeiten eines modernen Elektroautos inzwischen nicht mehr missen und für mich gibt es (auch im Privatleben) keine Rückkehr zum Verbrenner mehr.

    Ich bin die Africa Twin in diesem Jahr kaum noch gefahren weil mir mein Zweitmoped sehr viel Spass macht und ich durch Job und Enkelkinder im Moment einfach nicht die erforderliche Zeit für zwei Motorräder habe. In zwei Jahren als Rentner wird sich das hoffentlich wieder ändern.

    Nein, das hat die CRF1100 seit Ende 2019 auch schon. Und wenn man per Quickshifter schaltet deaktiviert sich der Tempomat leider.

    Hallo,


    ich biete hier meine reisefertige CRF1100 ES an die ich zum Frühjahr 2026 verkaufen möchte. Auf Wunsch ginge es natürlich auch schon eher. Sie steht in der Garage und wird nicht mehr gefahren.


    Die Daten:


    CRF1100L ES Modell 2024 (Euro 5+) mit EERA-Fahrwerk

    1. Hand

    Garantie bis 3/2026

    Manuelles Getriebe

    Farbe: Ballistik Schwarz Matt

    EZ 3/2024

    9112 km

    Nächste HU 3/2026

    Unfall- und Umfallfrei

    Nur Straße, nie Schotter/Gelände

    Garagenfahrzeug

    Letzte Inspektion bei Honda in 4/2025 mit 7.149 km

    Reifen kamen neu bei 8.842 km (Bridgestone A41)



    Zubehör:


    Schwarzes Alu-Kofferset Touratech

    Garmin Zumo XT2 (Halterung am 12V Bordnetz fest angeschlossen)

    Topcasehalterung für Givi Monokey-System (ohne Topcase!)

    Orig. Honda Bordsteckdose (ab Werk)

    Orig. Honda Heizgriffe (ab Werk)

    Orig. Honda Quickshifter

    Orig. Honda obere Windabweiser

    Zwei Fahrersitze (orig. Honda) sind dabei: 1. Hoher Fahrersitz und 2. Komfortsitz (auch der Standardsitz der ATAS ab 2024)

    Orig. Honda Handschützer (rot)

    Orig. Honda Hauptständer

    Tankring SW-Motech

    Kotflügelverlängerung PUIG vorn

    Seitenständerverbreiterung

    Wireless CarPlay/Android Auto-Adapter (komplett hinter der Gummiabdeckung)


    Es ist also Zubehör im Wert von 3.000 Euro verbaut welches auch dran bleibt. Das auf den Fotos abgebildete Givi Topcase möchte ich gern behalten genau so wie den Tankrucksack.


    Probefahrt/Abholung in 15745 Wildau


    Der ehem. Neupreis der Maschine betrug (in 2024) 17.390 Euro, inkl. Zubehör also ca. 20.400 Euro


    Kontaktaufnahme bitte per PN.




    Schon das 2024er Modell hatte Euro 5+ ohne Klappe im ESD.

    Technologiefeindlichkeit würde ich es nicht mal nennen sondern eher eine natürlich Abwehrreaktion gegenüber Neuem, Unbekanntem. Diese Eigenschaft trägt wohl mehr oder weniger Jeder von uns in sich und hat vermutlich evolutionäre Gründe (Selbstschutz).

    Bestes Beispiel ist glaube ich auch die E-Mobilität. Noch vor wenigen Jahren gab es eine breite, abgrundtiefe Ablehnung unter meinen Kollegen (reine Außendienstorganisation), mich selber eingeschlossen. Und man hatte ja so viele gute Gegenargumente...

    Inzwischen haben durch staatliche Fördermaßnahmen (finanzieller Anreiz) fast die Hälfte unserer Dienstwagenfahrer freiwillig einen reinen Elektro-PKW, Tendenz stark steigend. Es gab keinen Zwang seitens der Geschäftsführung, wer möchte kann sich auch heute noch einen Diesel bestellen.

    Und was soll ich Euch sagen? Von den E-Autofahrern will keiner mehr zurück (mich eingeschlossen)! So ziemlich alle sind begeistert und loben die gerade in diesem Segment ausufernde Fahrassistententechnologie, das lautlose Dahingleiten und überhaupt den gesamten Technik-Schnickschnack in höchsten Tönen!

    Manchmal ist es eben auch einfach nur ein Lernprozess durch eigene Erfahrung aber eigentlich keine grundsätzliche Technologiefeindlichkeit. Wie schon gesagt wurde, Smartphones etc. haben ja auch alle...