Technologiefeindlichkeit würde ich es nicht mal nennen sondern eher eine natürlich Abwehrreaktion gegenüber Neuem, Unbekanntem. Diese Eigenschaft trägt wohl mehr oder weniger Jeder von uns in sich und hat vermutlich evolutionäre Gründe (Selbstschutz).
Bestes Beispiel ist glaube ich auch die E-Mobilität. Noch vor wenigen Jahren gab es eine breite, abgrundtiefe Ablehnung unter meinen Kollegen (reine Außendienstorganisation), mich selber eingeschlossen. Und man hatte ja so viele gute Gegenargumente...
Inzwischen haben durch staatliche Fördermaßnahmen (finanzieller Anreiz) fast die Hälfte unserer Dienstwagenfahrer freiwillig einen reinen Elektro-PKW, Tendenz stark steigend. Es gab keinen Zwang seitens der Geschäftsführung, wer möchte kann sich auch heute noch einen Diesel bestellen.
Und was soll ich Euch sagen? Von den E-Autofahrern will keiner mehr zurück (mich eingeschlossen)! So ziemlich alle sind begeistert und loben die gerade in diesem Segment ausufernde Fahrassistententechnologie, das lautlose Dahingleiten und überhaupt den gesamten Technik-Schnickschnack in höchsten Tönen!
Manchmal ist es eben auch einfach nur ein Lernprozess durch eigene Erfahrung aber eigentlich keine grundsätzliche Technologiefeindlichkeit. Wie schon gesagt wurde, Smartphones etc. haben ja auch alle...