Die Gefälle-Erkennung der DCT-Software funktioniert auch ohne aktivierten G-Modus einwandfrei. Das merkt man im Gebirge sehr gut wenn die AT bergab fährt und die aktuelle Geschwindigkeit im Schiebebetrieb sich erhöht oder nur durch Bremsen gehalten werden kann. Dann wird herunter geschaltet um die Motorbremse zu optimieren.
Bergauf wird das Verhältnis von der Drosselklappenstellung zur Geschwindigkeit im jeweiligen Gang ausgewertet und der kleinere Gang gehalten bzw. ebenfalls runter geschaltet.
Im G-Modus werden lediglich die Kupplungen beim Gangwechsel (nicht beim Anfahren) schneller geschlossen. Die sonst wirkende Komfortfunktion für möglichst weiche Gangwechsel ist dann deaktiviert. Im normalen Betrieb ist dies aber nicht zu merken, nur bei "ambitionierter" Fahrweise.
Der max. Anpressdruck in der jeweils aktiven Kupplung wird nicht durch den G-Modus sondern durch den hydraulischen Druckregler hinter der Kupplungs-Ölpumpe bestimmt (10...12 bar). Dabei ist das zugehörige Linearventil voll aufgesteuert.
Im G-Modus steht die volle Traktion beim Gangwechsel unter hoher Last nur schneller zur Verfügung.
Die Thread-Überschrift wurde vielleicht etwas unglücklich gewählt: Hier geht es um den per Cockpit-Schalter aktivierbaren G-Modus bei DCT-Fahrzeugen und nicht um den Gravel Mode (Fahrmodus/Motormapping) der 2018er Modelle.