Beiträge von hoffi69

    Guten Abend zusammen,


    eigentlich wollte ich mich nicht mehr an der Diskussion beteiligen, möchte jedoch noch ein, zwei Hinweise geben.


    Nutz doch bitte einfach mal den von mir empfohlenen Zurrkraftrechner, damit jeder für seine Art der Ladungssicherung Gewissheit darüber hat, ob er seiner Lasi vertrauen kann. Es kostet nichts. Damit dürften sich einige Fragen sicher von selbst beantworten.


    Scoo: Manchmal ist mehr nicht besser, selbst wenn der Preis von Zurrgurten mit 1000 daN oder 2000daN zulässiger Zurrkraft fast gleich auf mit denjenigen von 500 oder 300 daN ist.

    Wichtiger ist es, dass gesamte System auf das Transportgewicht auszurichten, d.h. die Festigkeit der Zurrpunkte (Zurrschienen) müssen auch die zul. Zugkraft (LC im System) aufnehmen können. Es ist leider schon sehr häufig vorgekommen, dass überdimensionierte Zurrgurte die zu klein ausgelegten Zurrpunkte im Falle einer Vollbremsung, Ausweichmanöver oder eines Unfalles aufgesprengt haben und nichts damit gewonnen wurde.


    lg

    Rüdiger

    Hey VT_Michel,


    schau dir bitte mal aud der homepage der Firma "Spanset" den Zurrrechner unter Dienstleistung und dann Apps an.

    Dort gibst du bitte deine Daten incl. der Winkel (so genau wie möglich)ein. Die App ist sehr einfach zu bedienen (Schieberegler).

    Am Ende bekommst ein sehr genaues Ergebnis. Den Reibwert musst du jedoch schätzen - kannst ihn ja sicherlich nicht messen (er wird bei Gummi auf Metall oder Holz zwischen 0,15 und 0,25 liegen, vielleicht sogar etwas höher). Wenn du verunsichert bist, nimm bitte immer den schlechteren Wert an um auf der sicheren Seite zu sein. Das machen die Profis in der Praxis auch, wenn es nicht anders geht.


    Ich nutze diesen Rechner und seine Vorgänger bereits 25 Jahre. Da Spanset der Erfinder des Zurrgurtes ist, kannst diesem ausgewiesen Ergebnis wirklich vertrauen. Wenn das noch nicht genügt, lade ich gerne mal zu einer Werksbesichtigung nach Übach-Palenberg ein, wo du dich persönlich von der Qualität der Produktion und der dahinter stehenden Ladungssicherungsaussagen

    überzeugen kannst.


    lg

    Rüdiger

    Hallo Dirk,


    die von Klaus S geposteten Bilder sind sehr gut geeignet um es dir sehr gut vorstellen zu können.


    Genau so verzurre auch ich, wobei ich hinten den Tyre fix nicht verwende, der aber super geeignet ist.


    Über die Gabelbrücke ziehe ich persönlich eine kurze Rundschlinge (wegen der scharfen Kanten: Kantenradius kleiner oder gleich der Dicke des Zurrgurtes) und nehme dann auch die einteiligen Zurrgurte (ohne Endbeschlag). Hinten wie gesagt Tyre fix (sofern vorhanden) oder auch wieder links und rechts eine kurze Rundschlinge (am geeigneten Rahmenteil) und zwei einteilige Zurrgurte.

    Fertig!


    lg

    Rüdiger

    Guten Abend,


    ich hatte vor einiger Zeit schon einmal etwas zur Ladungssicherung geschrieben, finde aber auf die Schnelle den Thread nicht.


    Also ganz kurz. Die Ladungssicherung beschreibt im Wesentlichen 2 Arten. Das Niederzurren (also kraftschlüssiges "Drücken" mittels Zurrgurrte von oben auf die Last, damit sich diese durch Kraft und Reibung nicht mehr bewegen kann. Wird oft bei Stückgütern, Holz, Rohren, etc. angewendet. Ist jedoch für unser Mopped ungeeignet.

    Hier empfiehlt sich das sog. Schräg- bzw. Diagonalzurren. Hier werden in und entgegen der Fahrtrichtung jeweils 2 Gurte handfest so am Ladegut (beim Mopped z.B. Gabelbrücke und hinten der Rahmen) in Zurrpunkte (oder Zurrschienen) eimgehängt, damit die Last sicher steht und weder nach vorne noch nach hinten in Bewegung geraten und kippen kann. Hilfreich dabei ist es, einen Formschluss (z.B. an die Ladeborwand oder ähnliches - stadystand) zu bilden. In unserem Fall müssen die Gurte die Gewichtskraft von ca. 250 kg aufnehmen können (Winkel und der Gleitreibbeiwert spielen auch noch ne Rolle sind aber zu vernachlässigen). Lange Rede keinen Sinn8o. Die 300 daN Gurte entsprechen fast genau 300 kg und du bist damit hervorragend ausgerüstet (600 kg in und entgegen der Fahrtrichtung).


    Aber bitte daran denken, dass die Gurte nicht bis zum Maximum angespannt werden müssen (eben handfest) weil das System auf Grund der nicht mehr vorhandenen Dehnung, keine Reserven mehr besitzt.


    Ich hoffe es war einigermaßen verständlich.


    lg

    Rüdiger