Wenn man diese Diskussion hier so verfolgt könnte man glauben wir sprechen über einen Paris Dakar Crossableger.
Schon die AT und erst Recht die TA sind nie wirklich für Crosspisten, Singletracks und Geröllfeld behaftete Flussbetten gebaut worden.
Allle die das mit ihrer AT /TA machen wollen rüsten früher oder später bei Federelementen, stabileren Sturzparts und Gewichtsoptiemierung auf.
Eine TA ist, wie auch schon früher ein klasse Reisetourer, auf dem man aufrecht und mit großem Kniewinkel (im Vergleich zum klassischen Tourer) sitzen kann und bei ungeteerten Straßen und Wegen nicht anhalten muß und etwas leichtfüßiger als mit 17-19 Zöllen hindurch zirkeln kann. Für solche Passagen würde auch ein leichter Plastik oder Aluschutz gegen hochfliegendes Geröll helfen. Gegen Dicke Geröllbrocken sicher nicht, aber da sind wir ja auch wieder oben bei "schwierigem Gelände".
Honda baut die Transalp für Straßentourer mit Pisten und Feldweganteil, was sicher weit über 80% des Anforderungsprofil der meisten Käufer entspricht. Und es ist aus meiner Sicht (für den Verkaufserfolg) der richtige Weg um sich deutlich von der sportlicher ausgelegten Konkurrenz von KTM und Yamaha abzusetzen.
Die alte Transalp war der Golf des Motorradfahrens, zuverlässig, dauerlaufend und unspektakulär. Honda will genau das wieder erreichen.
Preislich kann man Sie nicht mehr mit Motorradpreisen vor 2 Jahren vergleichen, da es in der gesamten Weltwirtschaft einen enormen Preissprung gegeben hat, der sich leider auch hier auswirkt. Das Honda es nun auch wie andere macht und über das Zubehör Umsätze generieren will ist allzu verständlich.
Ich würde jedem raten mit dem Zubehör auf die Zubehörindustrie zu warten die so "wichtige Teile" wie Handprotektoren, Motorschutzwannen, Sturzbügel und Koffersysteme sicher bald in teils besserer Ausführung bieten wird.
Aber auch das war schon immer so.
zu Bedenken gebende Grüße
HeinoAT