Beiträge von Âventiure

    Es sind nicht alle im "Spitzkehreneldorado" aufgewachsen und wohnen dort wie du und ich. Nicht alle sind es gewohnt Pässe zu fahren, "richtig" schon gar nicht. Ich war mal mit Jemandem im Appenin unterwegs, der wohnt an einem Ort, wo man "den Abendbesuch schon am frühen Morgen sieht". Soll heissen: eher wenige Kurven und Berge (damit meine ich nicht bewachsene Hügel..) natürlich ein Fremdwort. Für "echte" Berge zu sehen fährt der erst mal fast 1000km.


    Schon am zweiten Tag war bei ihm der Ofen aus, er konnte einfach keine Kurven mehr fahren, Konzentration dahin, dies aber nicht zugeben. Ich kann mich noch an seine Aussage erinnern: "Nein, nein, alles OK. Ich wünsche mir eine laaaange Gerade". Wir sind dann auf die Autobahn, da wir keinen Sturz oder schlimmeres (geradeaus bei der Bergkurve) riskieren wollten. Sein Fahrzeug war ein sehr leistungsstarke Reiseenduro.


    Aber am Abend bei den Kumpels gross angeben, das konnte er ;)



    Ich bin vier Jahre die SD04 DCT gefahren, also die erste Generation AT-DCT, jetzt die SD06 Schalter. Ich hatte nie irgendwelche Probleme in Spitzkehren. Weder alleine, noch mit Sozia, noch mit Vollpackung und Sozia. Das schöne ist ja gerade, dass man sich keine Schaltgedanken machen muss.. es wäre mir nie in den Sinn gekommen, vor einer Spitzkehre in den manuellen Modus zu wechseln.

    1) Es gibt es tatsächlich Menschen, für die diese Reichweite vollkommen ausreichend ist.


    2) Ein weltweit agierender Konzern wie Honda bietet „Honda-Qualität“ zu einem vergleichsweise günstigen Preis an.


    3) Die Entwicklung der 2Rad-eMobilität wird auf diesem Niveau vermutlich nicht stehen bleiben. Es ist kaum anzunehmen, dass Honda nicht weiter an Verbesserungen arbeitet oder sich irgendwann stillschweigend aus dem Markt zurückzieht – das stimmt zuversichtlich.


    4) Es macht einen Unterschied, ob auf einem E-Motorrad „Honda“ steht oder ein Name, den man gleich wieder vergisst.


    5) Und das gilt nicht nur für das Ansehen der gesamten eMobilität, sondern stärkt auch das vorurteilsfreie Vertrauen der Kundschaft in Hochvolttechnologie.


    6) Ausser beim E-Bike werde ich weiterhin Benzin und Diesel verbrennen, so lange ich mir das leisten kann. :saint:

    Die Gorges du Verdon habe ich 1988 mit der XT600 zufällig entdeckt. Ich bin danach in losen Abständen immer wieder dort hin, auch später mit Frau und Kindern zum Campen, und noch später wieder mit meiner Frau auch mal für eine Nacht am Lac du St. Croix.


    Da es ein Naturschutzgebiet ist, hat sich in dem Gebiet bis heute nicht wesentlich viel verändert. Erstaunlich für FR.


    Anno 1989:




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