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Vor ein paar Tagen nach der Frühschicht noch einen, wirklich kurzen Umweg nach Hause gefahren.
Ihr seht die Burgruine Hanstein, welche sich direkt an der ehemaligen innerdeutschen Grenze befand.
Ca. 200m die Straße weiter war die Grenze, welche man eigentlich nicht mal mehr erahnen kann.
An der Vegetation sieht man es jedenfalls nicht mehr.
Vom Bild aus ca. 300m kreuzt der Kolonnenweg, ein mit Betonplatten angelegter Fahrweg, welcher damals zur Patrouille durch die Grenztruppen der DDR benutzt wurde, noch die Straße.
Die Burgruine Hanstein war zu DDR- Zeiten ein Horchposten und Wachturm, da sie unmittelbar an der Grenze stand.
Nach der Wende wurde die Burg wieder hergerichtet und ist seitdem eine beliebte
Touristenattraktion.
Dort finden jährlich Ritterfestspiele statt und unterhalb der Burg befindet sich im schönen Ort Bornhagen der urige "Klausenhof", eine rustikale Schänke mit Biergarten unter großen Lindenbäumen.
Edith meint noch, das ich doch ungefähr sagen sollte, wo sich besagte Burgruine befindet:
Auf dem Foto stehe ich in Fahrtrichtung Osten zum Landkreis Eichsfeld (Thüringen) hin. Befinden tue ich mich aber noch im Werra-Meißner-Kreis in Hessen.
Das Dreiländereck Hessen-Niedersachsen-Thüringen ist nicht weit entfernt, Luftlinie ca. 5km.