Beiträge von Raggna

    Hallo Klaus,

    das die Lambdasonden näher am Zylinder sind ändert nur das Ansprechverhalten(ab 300°C), sprich Arbeitsbereich wird früher erreicht.

    Das ist ein Zugeständniss an Euro??.

    Der Rest sind Mutmaßungen, aber vergiss bitte nicht, daß der Hub nur zur Hälfte nach oben wirksam wird.

    6mm mehr Hub heißt, 3mm mehr nach unten und 3mm mehr nach oben, so gesehen ist das nicht viel.

    (in meinen 190iger hab ich fast 15mm mehr Hub reingebaut und 8mm Bohrung, mehr ging dann aber auch nicht mehr :) )

    Aber warten wir's ab bis wir Fakten haben.

    Irgendetwas in der Richtung muß sich aber geändert haben, sonst kann ich mir nicht vorstellen, daß ein Zweizylinder so viel geschmeidiger/kultivierter wird.

    Ich vergaß, er ist auch deutlich kräftiger. :)

    Gruß

    Th.

    Hi,

    ein Punkt ist mir bei der Sache ganz entfallen.

    Die Neue hat zwei Lambdasonden, somit sind die Portionierungen der Einspritzdüsen schon mal beide im gleichen Bereich.

    - und man hätte eine ungünstige Steuung schon mal im Griff. (Stichwort Feinarbeit)

    Im Lambda geregelten Bereich bis ca. 80% Last, wird dann schön 1% Restsauerstoff eingestellt.

    Wir reden hier von Portionierungen im 1/10Milliliter Bereich!

    In Zeiten der kontaktgesteuerten Zündung war die Doppelzündung ein beliebtes Mittel der Leistungssteigerung.

    Nur lagen wir da nicht im Bereich unverbrannter Zündzyklen von unter 10%, sondern reden von richtigen Aussetzern und ein Bereich von ü25%.

    Drum wurden diese Systeme auch bei Flugmotoren vorgeschrieben um eine Redundanz zu haben.

    Ich kann mir vorstellen das z.E. Schwungmasse, aber auch das Pleuelverhältniss verbessert wurde.

    Gruß

    Th.

    Moin,

    beleuchten wir das Thema doch mal ganz nüchter, rein technisch ohne Mythologie.

    Jedes moderne Moped hat eine Einspritzanlage und Motorelektronik/Zündung.

    Folglich sollte Ruckeln der Vergangenheit angehören.

    Jetzt kommen die Abgasgesetzte ins Spiel.

    Wenn ich in meiner Lehrzeit ein M100 E63 mit 6% CO eingestellt habe, weil er sonst nicht g#scheit rundgelaufen ist, hängt es damit zusammen, - in den 70igern.

    Je magerer das Gemisch um so schlechter läßt es sich entzünden.

    Zündfähig ist es von ca. 1:7 bis 1:16.

    Bei den heutigen Zündanlagen sollte es folglich ein leichtes sein, das Gemisch zu zünden, zumal wir Doppelzündung haben.

    Jetzt kommt ein weiterer Punkt zum Tragen, die Serienstreuung.

    Wenn's blöd läuft, stehen die Zündkerzen so blöd in der Strömung, daß die Masseelektroden ein unterströmen verhindern.

    Bei bestimmten Drehzahlen und je nach Gasstellung.

    (Bitte mal eine Zündkerze von der Elektrode aus betrachten und beurteilen wieviel % der Massebügel vom Kreis her abschirmt)

    https://www.google.de/search?q…=705#imgrc=L3_GHflVFhgHLM

    D.h. natürlich nicht Zündaussetzer,sondern unvollständige Verbrennung, die hier etwas ruckelt.

    Heutzutage liegen wir da im Bereich von ca. 5-10% unverbrannte Zündzyklen, je nach Streuung.

    In den neuesten Konstuktionen werden die Zündkerzen mit dem Zündkerzgewinde des Zyl.Kopfes gepaart.

    D.h. in den fertig bearbeiteten Kopf wird eine Messkerze eingeschraubt und gemessen wo die Masseelektrode sitzt.

    Um den Motor richtig zu bestücken kommt jetzt die Zündkerze zum Einsatz die mit der offenen Seite zur Mitte hin zeigt.

    Das hat nix mit Mythologie zu tun, sondern nur mit Strömungen im Zyl., bzw. der Schwierigkeit einer CNC Werkzeugmaschine mit 500 Werkzeugen im Speicher, eine Positionierung des Gewindebohrers einzuprogrammieren.

    Auf deutsch das funktioniert nicht, weil kein Gewindebohrer/Aufnahme positioniert ist.

    Feinschliff der Motorkonstukteure ist es jetzt mit der vorhandenen Konstruktion, eine optimale Programierung der Einspritzung/Duesen hinzubekommen, daß der Motor möglichst kultiviert läuft.

    Je nach Drehzahl, Last und Drosselklappenstellung wird bei den Mopeds auf mehrere Düsen zurückgegriffen die versetzt im Ansaugtrakt liegen um möglichst immer an der Kerze ein zündfähiges Gemisch zu haben.

    Da wurde beim 1100er Motor kräftig nachgearbeitet, bzw. scheinbar auch an den Folgemodellen zu meiner 2016er.

    Meine 2016er war unterhalb von 3000U/min kaum fahrbar, zum einen wg. oben beschr. Probl. und wg. der sportlichen Auslegung des Motors mit wenig Schwungmasse, etc..

    Mit dem Tausch auf Brisk Kerzen hat sich das deutlich verbessert.

    Es ist kein Hexenwerk einer Kerze den richtigen Wärmewert zu geben, bzw. sie richtig zu klassifizieren und die Form der Masseelektrode ist von Brisk patentiert, warum die anderen Kerzenhersteller diese Umstände akzepieren mußten.

    Jetzt funktioniert auch meine 2016er deutlich besser und fährt seither störungsfrei.

    Das die Entwicklung nicht stehen bleibt, habe ich bei der Probefahrt mit der 1100 gemerkt.

    Da wurde kräftig am Feinschliff des Motors gearbeitet, sonst ist es nicht erklärbar, warum dieser Motor schon ab 1500U/min fahrbar ist gg. meinem bei 2500U/min.

    Was da genau gemacht wurde, versuche ich noch raus zu bekommen, aber da ist man schon sehr ins (teure) Eingemachte gegangen um das umzusetzen.

    Nach wie vor ist ein Zweizylinder kein 12Zyl., folglich ist auch das nutzbare Drehzahlband geringer, aber es ist ein deutlicher Fortschritt zu spüren, weshalb ich auch auf die 1100 wechseln werde.

    Ich habe auch verschiedene KTM's probegefahren und war sehr enttäuscht bez. des Motors.

    Nicht von der Leistung, aber unkultiviert und erst über 3000U/min fahrbar, da merkt man dann doch die größe der Entwicklungsabt..

    Fahrwerke könne sie bauen, es gehört aber auch ein g'scheiter Motor dazu und der sollte auch langsam fahrbar sein!


    Ich hoffe das war so erklärt, daß es auch nicht Fachleute einigermaßen verstehen.


    Noch ein Punkt möchte ich genauer ausführen.

    Die Zündung,

    - mit heutigen Zündsystemen/Motorelekronik ist es möglich den Zündfunken über ca. 1-2µsek brennen zu lassen, um das Gemisch von daher sicher zu zünden.

    Welchen Teil der Gemischwolke er im Brennraumtowuwabo erwischt, ist halt die Frage.

    (wer da schlauer werden möchte empfehle ich Youtube)

    Leider wird bei den Herstellern auch immer gespaart und das merkt man bisweilen an der Stelle.

    Gruß

    Th.

    Moin BerryBlack,

    vielen Dank für den Hinweis.

    Beim Anhänger geht es um das Gesammtgewicht, nicht um das zul Gesammtgewicht!

    Eine "leichte AT" und ein leichter Hänger... das geht schon. :)

    Mein Hänger hat Stoßdämpfer und rel. neue Reifen, Alles gut.

    Und der 190iger hat größere Bremsen drin, die Stützlaßt wird ausgenützt (70Kg), im Kofferaum liegt noch ein zusätzlicher Zentner.

    Es ist grenzwertig, ich weiß, aber die Fuhre ist bolzstabil.

    Beim Kumpel hatten wir den Hänger schon vergessen und sind mit 140Km/h über die Bahn gedonnert.

    - aber nur weil er Morgends angehängt wurde und den ganzen Tag Stress war, Abends dann schnell nochmal zum....

    Hinter dem G-Modell ist er weder zu spüren noch zu sehen. :)

    Gruß

    Th.

    Hallo BerryBlack,

    die Tragfähigkeit meiner PKW Reifen hatte ich deutlich lesbar geschrieben.

    (Bei den Rädern des Zugfahrzeugs W201 habe ich verschiedene 16" Al-Felgen zur Wahl ET 34-49)

    Die Reifen vom Hänger haben eine Tragfähigkeit von 80, sprich 450Kg/Rad.

    Damit hat der ungebremste 750Kg-Anhänger eine Sicherheit von 150Kg.

    (Anhängerfelgen haben 6"x15" und ein 175/75 R 15 80 M allerdings 4-Loch ggü 5-Loch beim W201)

    Das passte zufällig fast genau mit den Felgen des Zugfahrzeugs zusammen, drum die Überlegung.

    Auch die normalen Stahlfelgen waren mit ET 25 im addaptierbaren Bereich.

    Wenn es bei anderen Anhänger anders ist, muß man überprüfen in wie weit eine Addaption möglich ist.

    Der Bergriff "Reinforced" ist heute nicht mehr gebräuchlich und wurde von dem Tragfähigkeitsindex abgelöst.

    Sind Deine Reinforced-Reifen nicht zu alt?

    Auch bei den Kotflügeln war ich mit den Reifen noch im abgedeckten Bereich, ggf. hätte ich für 20€ noch ein Satz gekauft.

    Für Anhänger kann man Alles einzeln kaufen, ob Kabelbaum oder Lampen etc. egal Alles problemlos verfügbar..

    Entschuldige wenn ich etwas KFZ-Know-How vorrausgesetzt hatte.

    Der Gedanke kam mir, weil ich für den 201er ich glaube 5Sätze Felgen/Reifen habe und die Meisten überaltern.

    Und beim Anhänger ist eine ungebräuchliche Größe drauf, also warum nicht, Fall: Plattfuß bzw. Ersatzrad.

    Außerdem waren die ET so, daß da einiges mit Spurplatten auf die richtige ET/Fz-Breite addaptierbar war.

    Und der TÜV-ler war in dem Punkt zugänglich, so what.

    Gruß

    Th.

    Hallo BerryBlack,

    drum hatte ich geschrieben TÜV.

    Die Tragfähigkeit ist beim PKW deutlich höher. (mein PKW hat 88 also 560Kg/Rad)

    Der Durchmesser spielt beim Hänger (ungebremst) keine Ballaleika.

    Addaptionen Lochkranz 4/5 Loch verwenden, gibts in vielen Varianten, zb. von SCC.

    Wechselt man beim PKW/Hänger, Sommer/Winter immer schön durch, ggf.

    Einfach mal schaun obs für einen Sinn macht.

    Gruß

    Th.

    Mahlzeit,

    ja der Fluch der neuen Zeit.

    Da gibt es inzwischen genug Foren, wo jeder noch so wirre Geist, in seinen Ansichten bestärken wird.

    Und jeder zieht sich raus was er hören will, etwas Selbstkritik wird nicht mehr gelehrt, ist nicht mehr up today.

    Der Shitstorm ist ständig und überall präsent.

    Ich habe mal gerlernt: Es nützt Dir nicht, Recht zu haben, wenn Du unterm Auto liegst.

    Dann steht auf Deinem Grabstein: "Er hatte Vorfahrt"..

    Gruß

    Th.

    Moin,

    beim Mopedverladen und Gurten hat man fast immer Probleme mit Gurten/Gefattere.

    Gurte sind aber nicht die einzige Möglichkeit, Motorräder sicher auf einem Anhänger, zu verladen.

    Es gibt noch die Möglichkeit Formschluss herzustellen.

    Dazu kann man sich für sein Moped Winkel, Streben und Kniehebel zusammenstellen.

    Wichtig ist das die erforderlichen Kräfte ~1G in Alle Richtungen aufgenommen werden können und das Ding fest steht!

    Das ist dann zwar eine individuelle Lösung für ein Motorrad, aber Formschluss ist besser wie Kraftschluss.

    Beispiel:

    Das Vorderrad steht in einer Rahmen/festgeschraubten Wippe.

    Dazu vier Kniehebelspanner um die Felgen runterzudrücken und zwei Streben von den Sturzbügeln zu den Zurrpunkten des Hängers.

    Die Kniehebelspanner sind ebenfalls ausreichend festzuschrauben -> Rahmen.

    So hätte man Alle Kräfte im Griff: Vor/zurück über die Wippe und Kniehebel, Re/Li über die Steben.

    Das war nur ein Beispiel für ein Fall, aber es gibt unzählige Möglichkeiten und so oft wechselt man ein Moped und Anhänger nicht.

    Etwas Kreativität hilft.

    Noch ein Punkt möchte ich ansprechen.

    Die Anhängerreifen, es ist u.U. sinvoll auf dem Anhänger die gleichen Reifen zu fahren wie auf dem Zugfahrzeug.

    Zum Einen weil die meißten Anhänger eine 100Km/h Zulassung haben (gefedert + gedämpft) und ausreichend Tragfähigkeit benötigen.

    Das ist mit den Reifen des PKW meißt ausreichend gegeben, zum anderen muß der Geschw.Index passen, auch da ist der PKW Reifen mehr als ausreichen.

    So hat man immer min ein Reservereifen dabei und das addaptieren der PKW-Reifen-Felgen ist mit Spurplatten immer irgendwie möglich.

    -> TÜV ansprechen der Hilft.

    Bei der 100Km/h Zulassung kommt hinzu das der Reifen nicht älter wie 6Jahre sein darf, da ist man mit dem PKW-Reifen auch gut bedient.

    Außerdem ist es so das der PKW Reifen eigentlich überdimensoniert ist und man nicht unbedingt 2,5Bar LD fahren muß.

    Bei 2Bar hopft der Hänger weniger, bzw. bei niedriger Last reichen auch weniger, s.Tabelle Zugfahrzeug.

    Gruß

    Th.

    Moin,

    Stichwort Harley.

    Wenn in meiner Gegend die Harley-Day's in Rüdesheim sind, wird das Ganze schon über Gebühr beansprucht.

    Dann fahren die Eisenhaufen im Taunus, mit den engen Straßen rum, zum einen viel zu laut und zum Anderen kommen sie nicht ums Eck.

    - und landen oft genug in den Planken. Ich bin der Letzte der etwas gegen ein guten Auspuffklang hat (mit 2xV8 in der Garage), aber irgendwann ist es halt nur noch laut und macht Krach.

    Egal was für ein Auspuff verbaut ist, man kann die Lautstärke extrem durch die Gashand/Fahrweise beeinflussen.

    Jeder kann dazu etwas beitragen, ob an sich selbst, oder in Überzeugungsarbeit.

    Tut man nix, passiert nix.

    Wenn jeder anfängt sich zuerst an die eigene Nase zu greifen, ist schon viel gewonnen.

    Gruß

    Th.