Beiträge von Raggna

    Hi,

    siehst Du und genau da, machst Du den Fehler!

    Deine Gabel hoppelt, aber es ist nichts falsch eingestellt!!!

    Das beweißt doch, daß etwas falsch eingestellt ist, sonst würde nichts hoppeln!

    So rum wird ein Schuh drauß. Stell Dir die Frage: "warum kann das Rad die Gabel zum Hoppeln anregen"?

    Die Gabel soll federn und dämpfen, gibt es ein Bereich wo sie sich schwer tut, gibt's Probleme.

    Gruß

    Th.

    Mahlzeit,

    step by step, wir nehmen zuerst die Istwerte von FW auf (Liste) um sicherzustellen, daß hier kein Buck versteckt ist.

    Über FW-Höhe mit und ohne Fahrer, Negativfederweg mit und ohne, sowie Alle Klicks der Dämpfung, vorne und hinten.

    Ganz akurat und Schritt für Schritt, wir arbeiten an einem technischen System und wir wollen wissen und nicht glauben!

    Nächster Schritt wäre die Gabelklemmung; ist die Gabel verspannt und mit wieviel Nm ist sie festgezogen?

    Ist das geklärt, würde ich die Gabel auf Leichtlauf prüfen, ohne Dämpfung, bzw. diese Zug + Druck komplett geöffnet.

    Da gehört schon etwas Erfahrung dazu, zu erkennen ob hier etwas klemmt oder steckt, ein gewisses Maß an Restdämpfung läßt sich nicht ausschalten!

    -

    So würde ich mich durcharbeiten und auch hinten im Blick behalten, da auch die Hinterhand ungünstigen Einfluss auf die Gabel haben kann.

    Z.B. spielt auch das Kampfgewicht (in Montour) des Fahrers eine Rolle hinsichtlich Negativfederweg!

    Die Länge der kritischen Hebel spielt eine Rolle, wir reden von einer erzwungen Schwingung die von außen (Rad) angeregt wird und im Bereich der Eigenresonaz spürbar wird.

    Sinn des Ganzen ist es, das die Gabel wieder das Dämpfen, auch in dem Bereich, anfängt um die Schwingung wegzudämpfen!

    Ich hoffe das war verständlich

    Gruß

    Th.

    Hi,

    es hilft das ganze System zu betrachten.

    Die Frage ist, warum bringt der Reifen das ganze System zum schwingen/hoppeln?

    Dazu muß man penible messen und prüfen, ggf. Fehleinstellungen korrigieren, Mängel beseitigen.

    Folglich ist eine pauschale Aussage über die Ursache verfrüht.

    Gruß

    Th.

    Hallo guten Morgen,

    einem technischen Problem muß man auf den Grund gehen, um es zu lösen.

    Es hilft nicht zu schreien und sich einer kritischen Diskusion zu verweigen.

    Die eine Lösung wäre schön und es ist sicher auch hilfreich, wenn der Vorderradreifen schön rund läuft, es ist aber leider nicht die umfassende Lösung des Problems.

    Man muß sich schrittweise nähern, die üblichen Verdächtigen hatte ich schon genannt, leider sind die fHH nicht derartig geschult.

    Da geht es nach Vorgaben von Honda und fertig, zu mehr ist kaum Zeit, zumal auch kaum jemand gewillt ist das zu bezahlen.

    - die Suche kann durchaus Zeitaufwendig sein und Maßnahmen erforderm die ein Outsourcing erforden!

    Das schafft zusätzlich Probleme der Garantie etc...

    Zurück zum Thema.

    Ich kann ein Befähigungsnachweis vorweisen, bei anderen 'Predigern' bin ich mir da nicht sicher.

    Hoffentlich geht es jetzt konstruktiv weiter.

    In dem Sinn

    Gruß

    Th.

    Hi,

    das sieht Alles gut aus, doch die Fragen von Beitrag 2 sind berechtigt!

    Außerdem hätte ich noch die Frage mit Abrollumfang, von wegen Wahlweise zu fahren?

    1,95m zu 2,10m ist eine Abweichung von ü4%, da muß man programieren!

    Wie geht das?

    Und bei wieviel Grad Schräglage setzt die AT jetzt auf, bzw. wieviel Grad früher?

    Gruß

    Th

    Hallo guten Morgen,

    mit Verlaub, Übertreibungen und aberwitzige Toleranzen sind Blödsinn!

    In der Technik gilt immer: so gut wie nötig und nicht so gut wie möglich!

    Es würde Dir wahrscheinlich helfen, mal die Produktion eines Reifen anzuschauen, wie eine Karkasse aufgebaut ist, bzw. wie Anfang und Ende zusammengeklebt werden!

    Dann ist da noch der "Latsch", oder auch der Bereich des Reifens der Durch die Fahrzeuglast gedrückt wird und ständig arbeitet!

    Je höher der Druck umso kleiner, aber niemals gleich null! Wieviel mm drückt sich der Reifen? :)

    Alles was der Mensch baut, ist mit Toleranzen versehen, drum muß ein System fehlertolerant sein!

    Was ist Rund, ein paar mm hin oder her, das macht den Kohl nicht fett.

    Meine Räder sind auch nicht 100%tig rund, so what?

    Bitte auf dem Boden bleiben.

    Gruß

    Th.

    PS: @Fisch + UH17, genauere Absprache per PN

    Hallo guten Morgen,

    ok, da wäre ich dabei. Im Grunde geht es zuerst darum, das Moped richtig einzustellen.

    Das geschied im ersten Schritt durch korrektes Vermessen, Wiegen und notieren von Objekt und Fahrer im Istzustand.

    Dazu bedarf es noch keines spezial Werkzeugs nur eines Messschiebers und Waage/Papier.

    Wahrheitsgemäß und penible in einer Tabelle . :wboy:

    Schritt 2 festhalten der Einstellwerte von Federung/Dämpfung, Istzustand.

    Schritt 3 sicherstellen das die Gabel nicht verspannt ist. -> öffnen, entspannen und richtiges Klemmen der Gabel, -Drehmoment!

    Schritt 4 überprüfen der Gabel auf den Grad der Leichtgängigkeit. -> Dämpfung komplett offen, Zug und Druck!

    Schritt 5 einstellen auf ein sinnvollen Negativfederweg -> ca. 30% +/- nach bevorzugtem Einsatz

    Schritt 6 einstellen der Dämpfung.

    Bis dahin habe ich Alle nötigen Werkzeuge in der Garage, ein zerlegen der Gabel ist mir aber nicht möglich. -> ggf. Spezi, sollten sich Defizite herrausstellen!

    Beim Einstellen/Vermessen des Fahrwerks ist ein zweiter Mann erforderlich, das sollte im Beisein des Fahrers möglich sein.

    Wie wäre es, das bei mir vor der Garage zu machen, ein Italiener ist vor Ort und Kaffee kann ich kochen? :)

    Incl. Benzin quatschen. :)

    Im Lederkombi wären mir die Verrenkungen zu schmerzhaft, da brauche ich leichte Kleidung.

    Wenn Ihr wollt, würde ich das anbieten.

    Gruß

    Th.

    Hallo Lars,

    schön das Du mich mit meinen Bemühungen um's (g'scheite) Fahrwerk unterstützt.

    Erst wenn man es "erfahren hat", weiß man wo überall die Unterschiede sind!

    Gruß

    Th

    Hallo guten Morgen,

    ich bin kein FW-Guru beschäftige mich doch schon ein paar Jahrzehnte mit dem Thema und bekomme das Meißte geregelt.

    Von daher würde ich meine Unterstützung anbieten, ich frage mich nur wie das gelingen kann? FW-Meeting, spezial Werkzeug?

    Ein Motorrad ist ein komplexes System, daß ggf auch durch ein harmlosen Höhenschlag am Reifen, angeregt werden kann.

    Da ist es z.B. nicht hilfreich, wenn die Showa-Gabel nicht durch geschmeidiges Ansprechen glänzt. Wenn die Toleranzpaarungen dann auch noch unglücklich verteilt sind, wird die Vorderhand zum störischer Esel. Diese Passung sollte 2-3/100tel Spiel haben.

    Weiterhin spielt auch der Simmerring eine Rolle, zu hohe Vorspannung machen den Punkt auch nicht besser.

    Genau wie eine "krumme" Gabel, Thema verspannt und oder auch zu hart geklemmt! 10N/m reichen an der Stelle (Öhlins hat mich überzeugt).

    Ein VR sollte in Gänze schon rel. rund laufen, auf ein paar mm kommt es da nun wirklich nicht an. Mein VR läuft auch nicht 100% perfekt, trotzden ist von Hoppeln nichts zu spüren.

    Ich zitiere hier mal aus "Mein-Autolexikon.de"

    Funktion

    Der Reifen ist die einzige direkte Verbindung zwischen Auto und Straße. Über die Reifenaufstandsfläche muss er insbesondere die Gewichtskraft des Autos aufnehmen und sowohl Längskräfte als auch Seitenkräfte übertragen:

    • Längskräfte in Laufrichtung beim Beschleunigen oder beim Bremsen.
    • Seitenkräfte, die bei Kurvenfahrten quer zur Fahrtrichtung auftreten. Diese Seitenkräfte sind die Kräfte, die das Auto in Kurven auf der Straße halten.

    Zudem muss der Reifen die folgenden Anforderungen erfüllen:

    • Präzise Übertragung der Lenkkräfte
    • Abfedern und Dämpfen von Fahrbahnstößen
    • Leistungsfähigkeit sowohl im Trockenen als auch bei Nässe
    • Geringer Rollwiderstand
    • Geräuscharmes Abrollen
    • Vibrationsarmes Abrollen
    • Hohe Lebensdauer

    Damit beeinflussen Reifen maßgeblich das Fahrverhalten, die Sicherheit und den Komfort eines Fahrzeugs.


    Bei den Punkten vermisse ich das er auch über ein breites Temperaturfenster verfügen sollte (motorradspezifischer)

    Insbesondere der Punkt Abfedern und Dämpfen von Fahrbahnstößen, möchte ich ins Gedächtniss rücken.

    Das fällt dem Reifen leichter, wenn er mit dem angepassten Luftdruck befüllt ist und nicht mit dem Maximalen!

    Stichwort walken und Auflagefläche, bzw. Erwärmung bei widrigen Bedingungen.


    Denn das was der Reifen abfedert und wegdämpft muß die Gabel schon nicht tun!

    -

    Zum Schluss möchte ich nochmal die anderen Themen streifen,

    Schubruckeln und Konstantfahrruckel

    Da bin ich mir nicht sicher, ob Ihr den Motor nicht überfordert?

    Wir haben ein Zweizylinder mit einer Zündabstand von ~360° (+/-90°), der kann nicht so geschmeidig laufen, wie ein Sexzylinder oder Achtzylindermotor! Eine riesige Schwungmasse ist aus Gewichtsgründen auch nicht vorhanden! (Stichwort Harley)

    Er braucht etwas Drehzahl, unter 2500U/min läßt es sich bergab sanft beschleunigen, aber nicht durchzugsstark, da benötigt er schon min. 500U/min mehr.

    Trotzdem läßt sich da etwas verbesser, was ich gerne zeigen würde.


    Zurück zur Fragestellung,

    wie kommen wir zu einem Treffen zusammen, einzeln oder in einer Gruppe.

    Ich bin in Rente, von daher hätte ich Zeit, der Knackpunkt ist die angeschlagene Gesundheit die mich einschränkt.

    Sowohl bei der Reichweite als auch ggf. bei den Terminen.

    Trotzdem stelle ich es mal als Frage in den Raum.

    Gruß

    Th.

    Hallo guten Morgen,

    ich versuch es mal mit ein paar Videos.

    Erst mal die Basic, bez. Kraft und Formschluss!

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    Wenn das verstanden wurde, geht es mit dem Verzurren des Mopeds weiter:

    Das Video von dem Spezi hat auch noch Teil 2 und 1, bei Bedarf ist das auch empfehlenswert.

    Er schreit mir zu laut, aber fachlich ist nichts auszusetzen. :)
    Hier geht es dann ums Verzurren vom Motorrad.

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    Viel Erfolg

    Gruß

    Th.