Beiträge von macblum

    siehst Du, so individuell sind unsere Eindrücke. Ich habe den Gorilla sehr früh gesehen und darüber das Zählen der weißen Ballkontakte vergessen! :lachen:


    Es ist zwar hier schon fast alles gesagt worden, aber ich frage mich, was denn die Sichtbarkeit tatsächlich ausmacht?


    Weiße Helme, die von vorne 50% vom dunklen Visier dominiert werden, Neonklamotten, die hinter dem Windschild verschwinden, etc. Die Farbe der Maschine erkennt von vorne auch keiner aus 50 Metern mehr.


    Ich denke, es sind vorrangig die Lichter, Positionslichter, vielleicht der Helm und dann die Reflexionsstreifen. Ob die aber auf orange oder schwarz sitzen, ist völlig wumpe. Meine Meinung.


    Ich wollte mich übrigens tatsächlich heller kleiden, aber der Zufall, der Preis, die Funktionalität und die Passform brachten mich mal wieder zu reinem Schwarz von Kopf bis Fuß. Inkl. Maschine, aber das war der Geschmack.


    übrigens, wusstet ihr, dass Rehe oder Hirsche kein Orange erkennen können? Deswegen tragen Jäger teils Neon-Camouflagefarbene Jacken, um nicht von ihren Kollegen über den Haufen geschossen zu werden. Also zumindest bei Wildwechsel helfen die Warnwesten nix.:neener: (Ironie Off)


    Beispiel: https://www.hubertus-fieldspor…agdjacke-orange-5049.html

    Ich finde alle Ansichten interessant und subjektiv nachvollziehbar. Besonders das Beispiel, ggf. nachts in schwarzer Klamotte verunfallt auf der Straße zu liegen und anschließend überrollt zu werden ist auch ein Punkt.


    Objektiv existieren vermutlich keine Zahlen über das Unfallrisiko mit greller oder dunkler Bekledung, bzw. Helm- oder Motorradlackierungen – auch wenn uns der "gesunde Menschenverstand" eine klare Antwort vorzugeben scheint.


    Wie ein eventueller Unfall letztlich ausgeht, ist kaum sicher zu "lenken". Dafür spielen zu viele Faktoren eine Rolle. Mit meinen beiden Unfällen könnte ich auch sagen (Achtung, Ironie): "Von meinen ca. 180.000 km auf dem Motorrad brauchte ich nur auf 2 km überhaupt einen Helm und Schutzkleidung, auf den übrigen 179.998 km hätte ich auch den den Peter Fonda geben können!" (Ironie off)



    Fakt ist natürlich: der Helm hat mir 2x sicher das Leben gerettet (und ich meine einen Integralhelm, mit Jethelm könnte ich froh sein, wenn ich noch aus der Schnabeltasse trinken zu können).


    Letztlich spielt hier das subjektive Sicherheitsempfingen eines jeden Einzelnen eine große Rolle. Ob gelb oder schwarz, ob Airbag, Textil oder Leder ... zum Glück brauchen wir alle das nur in seltenen Fällen – und zum Pech übersieht man uns wahrscheinlich auch oft trotz aller Vorkehrungen.


    Jedenfalls ist es vollkommen müßig, hier etwas als richtig oder falsch hinzustellen, oder gar jemanden wegen seiner Klamotte oder mehr oder weniger Licht am Bike zu verurteilen. Das ist Quatsch.


    Und nicht, dass ich falsch verstandne werde: durch die Helmpflicht gibt es zweifelsfrei Zahlen die belegen, dass die tödlichen Verletzungen rückläufig wurde. Ob es diese Zahlen auch belastbar zu Neonwesten gibt, glaube ich nicht. Aber vielleicht irre ich mich.

    Aber nur, wenn Du nicht schon auf dem Weg nach oben 14 Minuten verflogen hast ... :wboy:


    Klar, es gibt Zweit- und Drittakkus. Aber bei 3-4 Pässen am Tag kann das eng werden und ob man die über Nacht alle wieder voll bekommt? Aber alles nur meine Theorie ... :confusion-shrug:

    Ich weiß, das ist jetzt natürlich kein Vergleich, aber ich bin auch dabei, mir die neue Online-Version von Google Earth Studio (earth.google.com) anzusehen. (Nicht zu verwechseln mit der ollen Desktop Version Google Earth Pro).


    Wer auch genug Zeit hat und sich mit Schnittprogrammen und Keyframes etwas auskennt, kann hier auch beeindrucktende Ergebnisse erstellen. Die Qualität wird immer besser. Natürlich auch als Ergänzung zu den eigenen Drohnenfilmen.



    Hier mal ein how-to:


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    Wie sieht das eigentlich mit der Akkuleistung im Gebirge bei kalten Temperaturen aus? Wenn mein Handy beim Skifahren in einer Außentasche dteckz, geht's schnell bergab mit dem Akku. In einer warmen Innentasche ist das besser.


    Aber wenn der Drohnen-Akku sowieso nur 15-20 Minuten hält und dann noch durch Kälte an Leistung einbüßt, wäre vielleicht die Enttäuschung am Gipfel groß ... es sei denn, man fährt mit beheizten Koffern. :happy-partydance:

    Moin Pip, warum nicht? Aber da lasse ich anderen den Vortritt. Ich habe schon alles gesagt … lese aber sicher mal mit, wenn ein solcher Thread entsteht

    Das Thema gehört ja überhaupt nicht hier rein, aber ich frage mich, ob diese Sichtbarkeitsdebatte eher subjektiv ist.


    Gibt es tatsächlich Erkenntnisse, ob die Unfallhäufigkeit farbabhängig ist?


    Ich wurde das erste Mal mit weißem Helm auf weißer Maschine und T-Shirt abgeschossen, das zweite Mal mit schwarzer Jacke und schwarzem Helm.


    Dazwischen Dutzende Male in hell und dunkel übersehen worden (unfallfrei).

    ich bin da skeptisch …


    Im Dunklen sieht man von einer Neonweste in 20 Metern Entfernung auch nur die Reflexstreifen …


    Aber hier gibt’s ja auch kein richtig oder falsch, fahrt doch, wie ihr wollt! :confusion-seeingstars:

    Ich glaube, das trifft den Nagel auf den Kopf.


    Ich habe mir all diese Gedanken auch schon gemacht und bin derzeit davon abgekommen. (Ich weiß, danach hast Du nicht gefragt, sorry. Aber vielleicht trotzdem einen Gedanken wert.)


    Ich versuche mir manchmal vorzustellen, wie die Drohnenaufnahmen zustande gekommen sind, die ich in den YT-Filmchen sehe.


    1. die Piloten sind fast immer selbst zu sehen und die Drohne steigt dann über ihnen auf. Das finde ich ästhetisch schon mal ein absolutes No-Go.


    2. dann folgen für gewöhnlich diese komischen „Zeitraffer-Zooms“. Ein völlig undankbares Stilmittel, welches vielleicht darüber hinwegtäuschen soll, dass die Aufnahme ohne den Trick zu langatmig geworden wäre, oder die insgesamt doch nicht so spannend ist. Aber das ist eher einem schlechten Schnitt zu verdanken, also Post Production.


    3. die Verfolgungsflüge erfolgen immer bei sehr langsamer Geschwindigkeit, da sie offensichtlich eben doch nur eingeschränkt funktionieren.


    Außerdem ist das Netz geflutet von Aufnahmen jeglicher Qualität von fast jedem interessanten Ort.


    Warum soll ich mir den Stress antun, die Technik mitzuschleppen, ständig anzuhalten, die Mini auszuklappen, Flug-Selfie schießen, landen, einpacken, etc.


    Drei Kurven später dasselbe von vorn.


    Und die Kumpels sind schon längst weiter oder völlig genervt, weil sie eigentlich FAHREN wollten.


    Ich hadere ja schon damit, eine gute Kamera mitzunehmen und versuche mich stattdessen, eher auch unzufrieden, mit einer Webcam, aber die Ergebnisse nerven auch.


    Versteh mich nicht falsch, ich kann Deine Fragen nur theoretisch betrachten, aber vielleicht kannst Du trotzdem Antworten daraus ableiten.


    Und was die Verbotszonen angeht: ich würde sicher versuchen, sie NICHT zu beachten, wenn es das Motiv wert ist. Wozu sonst das Ganze, wenn die Highlights fehlten? (Ausgenommen natürlich Sicherheitszonen) Und da beißt sich die Katze in den Schwanz. Deswegen lasse ich es lieber gleich und freue mich über die Filme der Semiprofis.


    Bin gespannt, wie Du Dich entscheidest. Viel Spaß jedenfalls!