Wir schlugen uns locker sechs Monate mit der Frage rum, ob PHEV oder E.
Letztlich gaben die negativen Berichte zweier Bekannte in Bezug auf reale Reichweite im Winter und ein paar Tests auf YouTube den Ausschlag weg vom E-Mobil.
Favorit war der Skoda Enyaq mit 80kW-Akku. Geiles Auto, geiles Fahren! Tolles Raumangebot für die Familie (gleiche Plattform wie der ID.4, aber viel „mehr Auto“).
Angegeben ist er mit 450 km Reichweite, real wurde er mit ca. 400 getestet. Im Winter beklagen unsere Bekannte einen RW-Verlust bei ihren Zoés von über 40% (beim Skoda sollen es eher 30% sein – nur hochgerechnet). Über 8 Jahre Garantiezeit darf die Batterie 30% an Leistung verlieren.
Da zwei der Jahreslangstrecken in unserem Fall Winterfahrten sind, eine davon wahrscheinlich mit Dachbox (-15%) waren wir schlicht zu feige, uns einen Stromer zu kaufen, mit dem wir dann in ein paar Jahren auf der AB im ungünstigsten Fall alle 200-250km laden müssen.
Und dafür kaufen wir uns ein Zweitonnen-Auto, dass wir dann 90% Kurzstrecke fahren. Das wäre nicht effizient..
Das E-Auto ist nicht die Eierlegende Wollmilchsau. Diese Erkenntnis wollte ich nicht, aber jetzt habe ich sie!
Wir hatten Schiss vor dem Restwertverlust, wenn in der nächsten Generation viel leistungsfähigere Modelle auf dem Markt sind und keiner unser Auto mehr kaufen will.
Unser Nächster wird dann sicher ein Stromer. Dann sind die Akkus hoffentlich energiedichter, haben eine höhere RW bei niedrigerem Gewicht, weniger Winterverluste und eine schnellere Ladeleistung.
Die Entscheidung ist uns schwer gefallen, denn sie ist nur ein Kompromiss, in 6-10 Jahren weiß ich, ob‘s ein guter war! 