Beiträge von macblum

    ja, konnte nicht einschlafen und habe das heute Nacht noch mit dicken Fingern und Augen getippt. Habe das und vieles mehr korrigiert :shock: Danke.


    Rückwärts verladen haben wir oben schon mal diskutiert. Ist eben vom Handling deutlich schwieriger, aber denkbar. Das rechte Moped wird am Ende bis zum Beifahrersitz vorrollen. Evtl. würde es dann auch mit der hohen Scheibe passen.


    Die Vorderräder kommen auf Wippen/Halterungen, die variabel auf die in Zukunft im Boden verbauten Aurlineschienen gesetzt werden. Im Idealfall bekomme ich den Abstand so hin, dass zwei Mopeds nebeneinander oder eins mittig verladen werden können. Aber das wird sehr knapp mit den Halterungen der Sitzbänke.

    Na ja, mein Arzt sagt, 20 kg weniger wären besser ... :neener:


    Was den Transit angeht: Ich habe mir darüber noch keine Sorgen gemacht. Ich habe das 3,5t-Modell (L2H3) in hoch (2,74 m) und kurz (5,50 m). Da werde ich kaum so viel einbauen können, dass ich zu schwer werde. Immerhin gibt es den ja auch noch einen Meter länger, da ginge auch mehr Gewicht rein, aber man käme dann auch schneller an das zGG


    500 kg Moped, 100 kg Einbauten, 200 kg Fahrer ... bissi Gepäck ...

    Leergewicht sind 2,3 t, habe also 1,2 t "frei". Ich denke, es bleiben 200-300 kg Luft.


    Aber klar, das muss ich im Auge behalten.


    Den Transit gibt es auch mit weniger zGG (bis 3,1 t). Das würde eng. Und in diesem Punkt ist es gut, keinen Allrad zu haben (leider).


    Ach ja: hier wurde ja schon gesagt, dass man mit einem Verbrenner nicht in einem Raum schlafen könne. Das stimmt nicht. Von der AT ist absolut NICHTS zu riechen! Ich weiß ja von nix, aber das soll zum einen ein Vorteil des abwesenden Vergasers und des anwesenden Aktivkohlefilters (Danke, Dölle ) sein.

    Was sind die nächsten Schritte?


    1. der dünne Laderaumboden kommt raus und wird durch einen stabileren mit weiteren Airlineschienen ersetzt. Ich will die beiden ATs steiler und flexibler nach unten abspannen können. Allerdings sollen die Haltebügel für die Originalsitzbänke erhalten bleiben. Man könnte auch gleich einen richtigen Systemboden einbauen, aber der ist mir mit 2500,- € plus ca. 1000,- € pro Einzelsitz zu teuer. Die Airlineschinen müssen dann mehrfach durch den Fahrzeugboden verschraubt werden, um die Zurrlast halten zu können. Vielleicht habe ich Glück und finde noch belastbare Zurrpunkte unter dem Ladeboden, dann wird es einfacher.


    2. Wenn der Boden fix ist, kann ich die vier Bettpfosten und die Querkonstruktion an den Fenstern aufbauen.


    3. Das Euro-Box-Regal wird eingebaut. Aber flexibel, da ich ja auf 9-Sitzer umbauen können will. Das Regal besteht im Prinzip aus zwei übereinanderliegenden Etagen, die ich ggf. auch einzeln und nebeneinander im Fahrzeugheck einbauen kann (unters Bett)


    4. Nun wird der Bus gedämmt. Die Flächen mit Sikaflex und die Hohlräume wahrscheinlich mit Schafwolle gestopft.


    5. Decken- und Wandverkleidung. Oben im Hochdach will ich die seitlichen Nischen als Stauraum nutzbar erhalten und Klappen davor setzen. Bei der Gelegenheit wird noch etwas Kabellage und Licht verlegt. Die Stromversorgung übernimmt übrigens eine EcoFLow Powerstation mit Spannungswandler auf 230 V.


    6. Kommt jetzt schon die Dieselstandheizung?


    7. Wahrscheinlich eher der Umbau der Beifahrersitzbank auf Einzelsitz mit Drehkonsole.


    8. Weil mir die 280 cm nicht hoch genug sind, soll noch ein Frontline-Dachträger und eine Heckleiter verbaut werden. Dann sicher noch etwas Außenlicht, Solardusche, evtl. später auch eine Solarzelle. Loggia und Schönwetterzelt?


    9. Eine Teilfolierung soll folgen. Gerne eine, die den weißen Bus auch außerhalb der Antarktis etwas tarnen könnte.


    10. tba ... so ein Projekt ist und bleibt ja eine Dauerbaustelle ...



    Das Meiste will ich jetzt im Winter umsetzen. Mal sehen, wie Zeit, Lust und Kontostand da mitspielen ... ich werd hier berichten.


    Die roten Zurrgurte kommen auch noch weg. Das Bett hat nach vorne, über der C-Säule einen deutlichen Überhang und kippt somit nach vorne. Das lässt sich in meinem Fall nicht anders lösen, da ich nicht die Seitenfesnter, bzw. die Schiebetür mit den vorderen Pfosten verbauen wollte. Außerdem würden diese dann mit den beiden optionalen Sitzbänken im Fond kollidieren. Ich möchte den Bus ja weiter als 9-Sitzer (oder später 8-Sitzer) nutzen. Isso.

    Das Moped steht nun knapp unter dem Bettrahmen, wenn dieser auf "Reiseschlafposition" gesenkt wird. Klar, dass mir meine kurze Scheibe und die Endurospiegel hier zugute kommen. An Verenas ATAS müssten wir die Scheibe abschrauben, wenn wir darüber schlafen wollen.


    Nochmal zur Bettkonstruktion: die oben genannten Airlineschinenen und Querträger dienen der stabilen Auflage im Schlafbetrieb. Das Heben und Senken erfolgt über vier Dynacordseile, die vom Fahrzeugdach über Umlenkrollen unter den Bettrahmen auf eine Rollladenwelle gelenkt werden. An der Welle hängt vorne ein Getriebe, das derzeit über einen Vierkantstab mit dem Akkuschrauber betrieben wird. Vielleicht baue ich hier auch noch einen E-Motor ein. Aber ich möchte mir nicht die Option zum Hand-Notbetreib nehmen. Darüber denke ich noch nach ...



    Im folgenden Ausbauschritt kommen die Holzlatten wieder runter und werden durch massivere Pfosten erstetzt. Diese müssen sich besser an C- und D-Säule stützen und werden mit den waagerechten Kontruktionshölzern unter und über den Fenstern verbunden. So entsteht ein hölzerner Käfig, an dem weitere Aufbauten verschraubt werden und sich die Kräfte besser abfangen können.

    Zur Isolation und Verdunklung habe ich einfach noch ein paar alte Thermomatten (Rollenware) zugeschnitten und mit Klebemagneten an die Fensterrahmen geheftet. Vorsicht: die Magnete sind so stark, dass sie am Blech hängenbleiben und von der Matte abreißen. Wir mussten das erstmal mit Ducttape stabilisieren.



    Wenn das Bett oben in der Transportstellung schwebt, sollte man die Querholme straff unter den Rahmen drücken und das Bett damit verzurren. Erstens als Ladungssicherung und zweitens weil das alles sonst klappert wie Harry.

    Am Tag der Abreise kamen zum Glück noch die Matratzen. 2x 70x200cm von OTTO (https://www.otto.de/p/kaltscha…#variationId=S0R7N09H048M) für je 70,- €. Der Link führt zu einem dickeren Modell, daher der Preisunterschied.



    Ihr erkennt auf den verschiedenen Bilder immer wieder die Grundkonstruktion. Diese werde ich nach den beiden Tests im Wesentlichen wieder Zurückbauen und verbessern. Wenn ich zufrieden bin, gibt's noch Detailfotos.


    Im Prinzip habe ich vier Holzlatten beidseitig senkrecht an der C- und D-Säule verschraubt. Zum Glück kamen viele Löcher im Blech zutage, als ich den Himmel und die Wandverkleidungen des Transits herausgenommen habe. Dort habe ich an den entsprechenden Stellen EInnietmuttern eingezogen und die Latten mit Gewindestäben und Kontermuttern verschraubt. Auf den Holzlatten sind Airline-Schienen verschraubt. Alles trägt die Last auf den Fahrzeugboden ab und hält sehr stabil.


    Unter dem Holzrahmen des Bettes verbirgt sich noch ein Konstruktionsrahmen aus 30x30 mm Alu-Profilen für eine bessere Stabilität.



    In die Airlineschinen sind zwei Querholme eingefädelt, die jeweils in spezielle Alu-Schlitten eingepasst wurden. Airline-Schienen und diese speziellen Schlitten gibt es auf zurrschienen.com.


    Die Schlitten sind im 2,5cm-Lochabstand der Airlineschienen stufenlos verstellbar. Dabei gleiten sie frei nach oben und rasten belastbar nach unten ein. Ich kann also beide Holme stufenlos – und beidseitig individuell – in der Höhe einstellen. Das Auto muss also nicht gerade stellen und ich kann das Bett in beiden Achsen in Waage ausrichten. Ich brauche daher keine Keile unter den Rädern.



    Sinn des ganzen ist ja, dass ich das Bett in einer Transportstellung (ganz oben), in einer Schlafposition über den verladenen Motorrädern (2/3-Höhe) oder in einer tieferen Camping-Höhe bei ausgeladenen Mopeds arretieren kann. Und was soll ich sagen: das klappt ganz wunderbar!


    Das Thema Ladung wird erst in den nächsten Ausbaustufen verbessert. Es wird ein Schranksystem und Zurrschienen im Fahrzeugboden geben. Man sieht hier deutlich, wie die diagonale Abspannung jeglichen Stauraum vernichtet. Das muss anders werden.



    Selbst in über den verladenen ATs bleibt eine Schlafnische von etwa 55 cm (noch ohne Dämmung und Dachverkleidung, also später netto etwa 50 cm. Das klingt nicht viel, ist aber absolut bequem und ausreichend.

    Gude,


    ja klar, das hatte ich auch vor, kam aber noch nicht dazu. Okay, ihr habt recht: der noch sehr rudimentäre Einbau war nun diese Saison schon 1x in Norwegen und 1x mit @VerenAT21 in den Dolos im Einsatz. Ich habe eigentlich nur die Hubbettkonstruktion eingebaut und das dann erstmal genutzt und ausprobiert, bevor ich das chicco mache. Das war auch gut so, denn so einiges werde ich nun noch ändern und optimieren. Ich muss sowas anfassen können und dann die Gedanken gären lassen.


    Aber gut, wa ist passiert?


    Das absolut Wahnsinnigste ist wirklich, sein eigenes Autodach aufzusägen. Aber nutzt ja nichts, nachts muss etwas Luft in den Kübel, also musste eine 40x40 Heki-Dachluke rein. Das ganze einen Tag vor der Abfahrt nach Norge am späteren Abend ...



    Gut anzeichnen, ankleben und vier Löcher in die Ecken bohren. Die Geraden mit der Stichsäge ...



    Die Transporterdächer haben häufig Kanten oder Sicken, so dass die Fenster nicht plan aufsitzen können. Zum Glück gibt es einen findigen Hersteller von Adapterrahmen für viele gängige Modell- und Fensterkombis: https://camper-adapter.de (ca. 100,- €)



    Die Luke ist ein gewöhnliches Dometic Mini Heki Style Dachfenster von https://www.obelink.de für 150,- €

    Ich habe mich für ein kleines 40x40 cm entschieden, da das Dach eine recht starke Wölbung hat. Je breiter, desto runder. Das reicht aber auch. Ich will ja später noch etwas Platz auf dem Dachträger haben und hinten kommen seitlich noch Entlüftungen rein.


    Beim Heki gibt es zwei Einbauhöhen. 25-42 mm oder 43-60 mm. Das hohe braucht man nur bei sehr sperrigen Dachaufbauten oder extrem dicker Dämmung. Ich habe ein Fenster OHNE ständige Zwangsbelüftung gewählt, weil das während der Fahrt leiser sein soll. Zwischen Fenster und Dach wird noch ein Holzrahmen gezimmert, der etwa die Höhe der späteren Dämmung haben sollte.