Beiträge von Janosch

    Hallo Andreas,


    Endlich geht es weiter in Plitschs Tagebuch!

    Ich bin schon sehr gespannt auf die kommenden Abenteuer – und vor allem darauf, wie du es nach diesem Würstchen-Käsebrot-Skandal schaffen willst, dass Plitsch dich weiterhin als seinen persönlichen Chauffeur auf dem Motorrad anerkennt.

    Vielleicht solltest du zur Wiedergutmachung künftig nur noch vegetarische Tankrucksack-Verpflegung anbieten. Man will ja schließlich nicht riskieren, dass Plitsch irgendwann selbst den Führerschein macht. 😄

    Natürlich auch von mir alles Gute zum Burzeltag.


    Und hier für Insider, die Erklärung der roten Buchstaben auf Joschis Socken. :lachen:


    R – Richtig alt, aber noch erstaunlich gut erhalten

    E – Extrem durstig, besonders wenn’s was zu feiern gibt

    W – Wieder ein Jahr weiser … oder zumindest älter

    E – Endlich ein Grund, den Einkaufswagen mit Bier und Kuchen vollzumachen!

    Ich möchte allen "von mir vernachlässigten Geburtstagskindern", an dieser Stelle alles Liebe und Gute zu ihren Jubeltagen ausrichten.



    Das ist ja Wahnsinn, wie hier die Mitglieder altern.

    Jede und Jeder hätte eigentlich einen der legendären "Kuchen" verdient,

    aber keine Ahnung was momentan mit mir und meiner Forumspräsentz los ist.

    Vielleicht liegt es an meiner derzeit ausgeprägten Schreibfaulheit – Lesen geht ja noch, aber beim Schreiben muss man plötzlich die Finger bewegen.

    Dann wäre da noch die Arbeit zu Hause, die irgendwie ständig meint, sie hätte Vorrang.

    Kaum bin ich gemütlich auf dem Sofa, kommt schon wieder irgendwas um die Ecke und verlangt Aufmerksamkeit. Frechheit!


    Oder ist es einfach so eine Art Lustlosigkeit, die sich momentan breitgemacht hat? So nach dem Motto: „Forum? Später…“ – und aus „später“ wird dann ganz schnell „ach, ist schon wieder eine Woche rum“.


    Oder sind es doch die aktuellen Spritpreise!

    Als eingefleischten Biker trifft einen das ja gleich doppelt: Man fährt zwar mit Leidenschaft, aber inzwischen überlegt man vor jeder Tour, ob man sich das Benzin leisten kann oder lieber gleich einen Campingstuhl vor die Garage stellt und das Motorrad im Stand anschaut.

    Vielleicht ist es aber auch einfach eine Mischung aus allem: Schreibfaulheit, Arbeit, Lustlosigkeit und akuter Spritpreis-Depression.

    Ich weiß es wirklich nicht…


    Aber keine Sorge: Ich bin noch da – nur momentan etwas forumsmäßig im Energiesparmodus.

    Ich frage mich mittlerweile ernsthaft, wie lange man sich das Motorradfahren noch leisten kann bzw. leisten will.


    Motorradfahren war für mich stets die große Freiheit: Motorrad aus der Garage holen, volltanken und einfach losfahren. Heute schaue ich vermehrt und zunehmend auf die Kosten.

    Die Kaufpreise für Motorräder sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Dazu kommen immer höhere Inspektions- und Werkstattkosten, teurere Ersatzteile, Reifen, Versicherungen und natürlich die laufenden Kosten für die Wartung.

    Und ganz aktuell kommen noch die teilweise absurden Kraftstoffpreise dazu. Gerade beim Motorradfahren, wo eine Tour schnell mal 200 oder mehr Kilometer umfasst, macht sich das inzwischen deutlich bemerkbar. Aus einer spontanen Sonntagstour wird plötzlich eine Ausgabe, über die ich zweimal nachdenke.

    Noch schwieriger wird es, wenn neben den allgemeinen Preissteigerungen auch die persönliche finanzielle Situation unsicherer wird. Unsichere Arbeitsverhältnisse, Kurzarbeit, steigende Lebenshaltungskosten, höhere Mieten oder einfach die Sorge um die eigene finanzielle Zukunft führen zwangsläufig dazu, dass ich meine Prioritäten überdenke.


    Und dann stelle ich mir irgendwann die Frage:

    Wie viele Motorradtouren kann und will ich mir eigentlich noch leisten?


    Natürlich könnte man sagen: „Dann fährt man eben weniger.“ Genau das ist wahrscheinlich die Konsequenz. Aber damit verändert sich auch das Hobby. Aus mehreren Touren im Monat werden vielleicht noch ein oder zwei, und aus der spontanen Feierabendrunde wird eine Fahrt, die man sich bewusst „gönnt“.


    Ist Motorradfahren für euch inzwischen auch spürbar teurer geworden? Spart ihr bereits ebenfalls bei den Touren oder bei anderen Dingen rund ums Motorrad? Oder sagt ihr: Gerade weil alles teurer und unsicherer wird, möchte ich auf dieses Stück Freiheit nicht verzichten?

    Vielleicht erleben wir gerade auch eine Entwicklung, bei der Motorradfahren vom alltäglichen Hobby immer mehr zum Luxushobby für diejenigen wird, die es sich noch leisten können.


    Ich fahre definitiv weniger, auch wenn es mir nicht so bewusst war.

    Willkommen im Club der 100.000


    Wobei es nicht viele sind, die diese Zahl bisher gepostet haben.

    Aber merkst Du, Jens, wie sich ein wenig Stolz darauf einstellt ?


    Auf zur nächsten Schnappszahl:

    111.111 km