Alles anzeigenWenn ich dann die Preise hier bei uns sehe, treibt es mir die Tränen in die Augen.
Zwischen 1,65 und 1,70 Euro
Bei uns auch, Thomas.
Aber sollen wir uns nun treffen um gemeinsam zu heulen ?
Nee, machen wir nicht. ![]()
Alles anzeigenWenn ich dann die Preise hier bei uns sehe, treibt es mir die Tränen in die Augen.
Zwischen 1,65 und 1,70 Euro
Bei uns auch, Thomas.
Aber sollen wir uns nun treffen um gemeinsam zu heulen ?
Nee, machen wir nicht. ![]()
Mein heutiges "Foto des Tages" ist im Saarburger Land entstanden.
Herrlicher Sonnenschein und wolkenlos.
Doch Freud und Leid liegen oftmals sehr nah beieinander.
Gestern noch eine Tour voller Emotionen und die Saison eröffnet, folgen auf den Fuß die nicht so erfreulichen Nebenwirkungen.
Ja,- nun geht sie wieder los, die Zeitverschwendungen an den Zapfsäulen.
Das ist die klassische emotionale Achterbahnfahrt, bei der man erst den Gipfel stürmt und dann im freien Fall direkt in der Realität (oder an Zapfsäule 5) landet.
Doch grenznah wohnend und die ein oder andere Tour nach Luxemburg verlegt, lässt sich auch dieses Übel in einem erträglichen Maß aushalten.
Bei einem derzeitigen Preis von 1,428 €/Liter kann man es verschmerzen.
Freitag Mittag.
Die Arbeitswoche war bei Zeiten beendet und schon spürte ich es wieder.
Es war dieses leise Ziehen, das ich einfach nicht ignorieren kann.
Seit Wochen
hatte es sich langsam aufgebaut, dieser Entzug,
den nur jemand kennt, der selbst Motorrad fährt.
Mein Kopf wusste
noch genau, wie sich das anfühlt: den Lenker in der Hand, das Spiel
mit Gas und Kupplung, sowie der Rhythmus der Kurven.
Aber die
Maschine stand sehr oft still, denn der Winter war heftiger als in den
vergangenen Jahren.
Einfach zu lang, zu ruhig.
Heute sollte dieses Verlangen endlich wieder gestillt werden.
Der Mittag war nicht unbedingt klar, die Luft etwas frisch, knapp 8 °C doch von Regen keine Spur Ich spürte genau dieses Kribbeln, das sagt: Jetzt oder nie.
Nach ein
paar kleineren Übungsfahrten in den letzten Tagen stand sie heute
an: die erste
richtige Tour des neuen Jahres,
meine „kleine Rote“ und ich.
Bundesstrassen führten mich
hinein in den Hunsrück,
dieses weite, ruhige Mittelgebirge, das im Winter noch zurückhaltend
wirkt, aber fahrerisch immer überzeugt. Über Hermeskeil,
bekannt als einer der höchsten Orte in Rheinland-Pfalz und oft
Startpunkt für Hunsrück-Touren, ging es weiter am Archäologiepark
Belginum vorbei –
einer römischen Siedlung an einer alten Fernstraße, ein Ort voller
Geschichte.
20260116_150726(1).jpg
Hier bog ich von der Hunsrückhöhenstrasse ab. Nur wenige Meter bis zur Ortschaft Wederath.
Dann öffnete sich das Tal, und die Straße fiel ab Richtung Mosel.
Die
Serpentinen hinunter
nach Traben-Trarbach
waren das erste echte Highlight: flüssige Kurven, guter Asphalt und
Konzentration pur. Unten der Fluss, ruhig und braun-grün, eingerahmt
von Weinbergen und der Jugendstilarchitektur der Stadt.
Entlang der Mosel rollte ich weiter nach Bernkastel-Kues, einem der bekanntesten Weinorte der Region. Fachwerk, enge Gassen, aber noch Nebensaison:
Das Zylinderhaus,
sonst ein Magnet für Technik- und Oldtimerfans, war noch in der
Winterpause. Auch im Buddha-Museum
herrschte Stille – fast meditativ passend zur Jahreszeit.
20260116_141750(1).jpg
Durch den Tunnel, welcher unter
der Burg „Landshut“ hindurch führt, ging es zurück hinauf in
den Hunsrück, und dann kam sie:
die Strecke
hoch nach Longkamp
– eine neue Asphaltdecke, weit gezogene Kurven, Höhenmeter, genau
das Terrain in dem sich die „kleine Rote“, wie ich meine Africa
Twin stets nenne, zu Hause fühlt.
20260116_145047.jpg
Hier oben spürte man den Wind wieder
mehr, aber die Konzentration hielt mich warm.
Über Kempfeld und
Allenbach, tief im Herzen der Edelsteinregion, schlängelte sich der
Weg zurück in die dichten Wälder des Hochwaldes. Es sind kleine
Orte, mit viel Wald drumherum und wenig Verkehr.
An der Köhlerhütte
in Neuhütten schließlich kehrte ich ein. Die Bänke im Biergarten
waren noch leer, die Sonnenschirme führten ein tristes Dasein. Doch
man konnte es fast schon riechen – den Duft von Schwenkbraten und
das Klirren der Gläser hören, das hier in zwei, drei Monaten wieder
zuhören sein wird. Wenn der Frühling Einzug gehalten hat. Ein
Halt, ein kurzer Blick, ein Gedanke an den Frühling. Das Ganze bei
einem guten Weizenbier und dann der übliche Heimweg.
Nach 213 Kilometern
rollt die Maschine schließlich wieder in die Garage. Die Finger sind
kühl, der Kopf ist frei. Kein Spektakel, kein Ziel zum Abhaken –
aber dieses tiefe, zufriedene Gefühl, wieder gefahren zu sein.
Die Saison 2026 ist
nicht mehr nur ein Eintrag im Kalender – sie hat für mich heute
auf dem Asphalt des Hunsrücks offiziell begonnen.
Der Entzug war gestillt.
Meine persönliche Motorradsaison ist wieder eröffnet
Alles anzeigenAber was wolltest du denn von dem Geist?
Tja, was soll ich sagen ?
Das ist in etwa so, wie wenn du reich bist und doch noch etwas mehr haben möchtest.
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Oh ja, wer kennt sie nicht ?
Ich bin bekennender Imbiss-Gourmet und liebe Rost- und Currywurst.
Erschreckend muss ich allerdings feststellen, dass in meiner Region sämtliche Wurstbuden,
mehr und mehr das Feld räumen und zu Döner-Lädenumfunktioniert werden.
Schade ![]()
Die "Tigerente" traut mir nicht mehr übern Weg.
Ich denke aber, das wir demnächst mal wieder eine Runde bei frühlingshaften Temperaturen drehen werden.
Meine "Tigerente" wartet auf den Frühling – und auf das Kribbeln an der richtigen Stelle.
In Entenhausen heißt es also noch: Warten .
Die Damenwelt der Quietsche-Enten braucht demnach noch ein bisschen Geduld – die kleinen Erpel sind offenbar noch im Winterschlaf.
Aber wehe, sie werden erst einmal geweckt … dann gibt’s kein Halten mehr und auf den Straßen von Entenhausen herrscht garantiert reges Enten-Treiben!
Schnell wird aus dem gemütlichen Gewatschel, ein brennend heißer Balz-Alarm und auf unseren Africa Twins geht’s heißer her als im Ententeich.