Beiträge von Alpentier

    Branchenführer beim Lichtbogendrahtspitzen ist BMW

    Bleiben wir mal bei den Tatsachen, Mercedes Fan:)


    BMW Group Leichtmetallgießerei setzte bei der Zylinderlaufflächenbeschichtung von Kurbelgehäusen weltweit erstmals in Großserie auf innovative LDS-Technologie.

    Aber nicht beim V10, der hatte keine LDS Beschichtung.

    V10:

    Das Zylinderkurbelgehäuse wird im Niederdruck-Kokillengussverfahren mit einer übereutektischen Aluminium-Silizium-Legierung gegossen. Bei dieser speziellen Legierung beträgt der Silizium-Anteil mindestens 17 Prozent.

    Die Zylinderlaufbahn wird durch Freilegen der harten Siliziumkristalle erzeugt. Zusätzliche Laufbuchsen sind daher nicht nötig – die eisenbeschichteten Kolben laufen direkt in dieser unbeschichteten Bohrung. Der Hub beträgt 75,2 mm, die Bohrung 92 mm, was einen Gesamthubraum von 4 999 cm3 ergibt. Übrigens werden die Blöcke für den M5 Motor an gleicher Stelle gegossen wie die für die Formel 1: in der BMW Leichtmetallgießerei in Landshut.


    Mit Untertürkheim hat das nichts zu tun, soviel ist sicher.

    Ist bei uns in der Serienfertigung auch nicht anders, das nennt sich Funktionscheck.

    Nicht wirklich am Prüfstand, in der Entwicklung.

    Mein TRX hat????????????Beschichtung.

    Ihr habt ja recht, muss nur noch das schnell loswerden.

    Icemann bitte verzeih mir, aufräumen musst jetzt eh schon ein bisschen.


    BMW setzt das LDS Verfahren seit 2009 in ihren Motoren ein.

    Natürlich hat das Mercedes mal wieder neu erfunden, jetzt heißt es Nanoslide.

    Wer hat's Erfunden:):D=O

    Suzuki nennt seine Beschichtung SECM = Suzuki Composite Electrochemical Material,

    wird bei Honda ähnlich sein. Ist nichts anderes wie eine Nikasilbeschichtung.

    Nikasil ist auch von Mahle

    Appropos Lagerflächen, die Lager sind heutzutage wieder empfindlicher wie früher.

    Das liegt am Blei verbot, deswegen darf bei hochdrehenden Motorradmotoren über eine Ausnahmeregelung noch Blei in den Lagern verwendet werden, da es derzeit noch keine bezahlbare alternative gibt.

    Längere Vollgasetappen sollten erst nach dem Ölwechsel erfolgen.

    Kurz den Motor hochdrehen gehört zum Einfahren dazu.

    Beim Automobil ist es so wie es Raggna (LDS) bereits geschrieben hat, bei den Motorrädern sieht die Sache wegen der Kupplung und dem Getriebe anders aus. Honda füllte ein spezielles Öl für die Einlaufzeit ein, es soll den Einlaufprozess verbessern.

    Das volle Drehmoment wird in dieser Zeit durch das Steuergerät reduziert.

    Deswegen kommt es einigen in der Einlaufzeit so vor als ob der Motor zulegen würde.

    Nach 1000km gibt es dann den ersten Ölwechsel.


    Am Prüfstand werden die Motoren nicht voll belastet, Drehzahl bekommen sie aber die Last ist reduziert.

    Aber wir haben auch nach Vorgabe ohne Lastreduzierung Motoren belastet, das hängt vom Programm ab ob wir ausfallorientierte Läufe

    oder kundenorientierte Läufe betreiben.


    Insgesamt gesehen (PKW) machen schonende Einläufe heutzutage wegen der besseren Fertigungstoleranzen nicht mehr so viel Sinn wie früher. Bei einer Rückmessung des Motors nach 500h Quälerei kann man keine Rückschlüsse ziehen ob der Motor gut oder schlecht eingefahren wurde.

    Beim Motorrad bekommen wir spezielle Einlaufprogramme geliefert um Spätschäden zu vermeiden.

    Wegen der Beschleunigung nochmal:)

    Von 0 auf 100km/h brauchen beide 3,8 sec.

    Von 0 auf 140KM/h ist die neue zwei Zehntel schneller, 6,9 zu 6,7 sec. (oh wie teuflisch:))

    Von 60-100 in Durchzug stehen auch nur drei Zehntel weniger auf der Uhr, 4,6 zu 4,9 sec.

    Das sind alles Messungen vom Schalter, 2016er Modell zu 2019er (1100er)

    Viel Unterschied sehe ich da nicht.