Branchenführer beim Lichtbogendrahtspitzen ist BMW
Hi,
für Ungläubige hatte ich den Link angehängt, das sollte Beweis genug sein.
BMW kann und soll das Verfahren ruhig einsetzen, genauso VW oder Porsche machen das auch.
Lizenzbeträge gehen nach UT.
Der BMW V10 wurde im Werk UT mit LDS beschichtet und im Lohnauftrag bearbeitet.
Der Porsche V10, der parallel dazu bearbeitet wurde, hatte der zumindest eine "g'scheite" Bohrung von 98 statt 92mm.
(die Entwicklung geht bis in die 90iger zurück)
Gruß
Th.
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Bleiben wir mal bei den Tatsachen, Mercedes Fan
BMW Group Leichtmetallgießerei setzte bei der Zylinderlaufflächenbeschichtung von Kurbelgehäusen weltweit erstmals in Großserie auf innovative LDS-Technologie.
Aber nicht beim V10, der hatte keine LDS Beschichtung.
V10:
Das Zylinderkurbelgehäuse wird im Niederdruck-Kokillengussverfahren mit einer übereutektischen Aluminium-Silizium-Legierung gegossen. Bei dieser speziellen Legierung beträgt der Silizium-Anteil mindestens 17 Prozent.
Die Zylinderlaufbahn wird durch Freilegen der harten Siliziumkristalle erzeugt. Zusätzliche Laufbuchsen sind daher nicht nötig – die eisenbeschichteten Kolben laufen direkt in dieser unbeschichteten Bohrung. Der Hub beträgt 75,2 mm, die Bohrung 92 mm, was einen Gesamthubraum von 4 999 cm3 ergibt. Übrigens werden die Blöcke für den M5 Motor an gleicher Stelle gegossen wie die für die Formel 1: in der BMW Leichtmetallgießerei in Landshut.
Mit Untertürkheim hat das nichts zu tun, soviel ist sicher.