Beiträge von Alpentier


    Hallo Robert,
    meine hatte bis 1000km die gleichen Symptome. Ab und zu Patschen und hin und wieder einen Ausgeher.
    Um so wärmer der Motor wurde um so schlimmer.
    Zum ersten Kundendienst wurden aufgrund dessen die Ventile kontrolliert und siehe da, die Einlassventile hatten zu wenig Spiel. Und ein Drosselklappenpotentiometer wurde als fehlerhaft ermittelt.
    Seitdem, kein einziges Patschen mehr :dance:


    Schlauch und Schlauchlos hat alles seine Vor und Nachteile.
    Bei einfachen Durchstichen durch Nagel und Schraube hat Schlauchlos einen kleinen Vorteil, wobei, wenn der Plattfuß beim Schlauchmodell rechtzeitig erkannt wird
    ist es auch kein Problem Pannenspray zu verwenden. Wenn der Schlauch aber durch starkes Walken beschädigt wurde geht's natürlich nimmer.


    Ist aber der Mantel beim Schlauchlos stärker beschädigt (z.B. Schnitt in der Seitenwand) kann evtl. auch ein neuer Schlauch rein oder es muss ein neuer Reifen her.
    Neuer Schlauch wäre auch nur eine Notfallreparatur, aber durch eine zusätzlich Wulst in der Felge lässt sich der Reifen nur sehr schwer abmontieren und mit sehr viel Luftdruck
    wieder zurück auf das Felgenhorn pressen. Der Reifenwechsel eines Schlauchlosreifens in der Wüste ohne Schlauch ist dagegen ohne Kompressor ein Wahnsinn.


    Auf der Straße irgendwo in Europa = Schlauchlos
    Irgendwo auf der Welt im Gelände = Schlauch
    Glaube so lässt es sich einfacher zusammenfassen :roll:


    Das 2017er Modell kann man auch noch neu kaufen mit Tageszulassung für schlappe 11390€ (DCT-Modell).
    In der Nähe von Deggendorf gibt es einen Händler der sie noch anbietet.


    Da muss ich dir Recht geben, ich glaube auch, dass alle anderen Modi's überflüssig sind, S1 deckt fast alles ab.
    Bin am Wochenende das Stilfserjoch im Angriffsmodus gefahren und habe festgestellt das S2 auch brauchbar sein kann :lol:
    Aber zum normale fahren taugt es eher weniger und mit S1 wäre es vermutl. genauso gut gegangen.
    Die 2018er Modelle hatten mich auch mal gereizt, nachdem ich sie Probe gefahren hatte war ich froh ein 2017er Modell zu fahren.
    Nicht das die Neue schlecht wäre, aber das Ride by Wire ist schon eine Umstellung und dann noch die ganzen Fahrmodis.
    Viel Spielerei und kein echter Mehrwert.
    Aber das muss jeder selber für sich herausfinden was ihm lieber ist.

    Honda hat sich der Schwachpunkte der ersten Modelle angenommen, ab dem 2017 Modell mit der Euro IV Umstellung waren so gut wie alle Mängel beseitigt.
    -Gute Gasannahme, kein Magerruckeln, angepasstes DCT Steuergerät, enge Kehren gehen richtig schön zu fahren.
    -Radlager sind nun beidseitig gut gekapselt und halten deutlich länger,
    -Speichen wurden doppelt beschichtet,
    -Lenkerschalter wurden geändert,
    -Lackierung am Gepäckträger wurde verbessert,
    -Simmering war vermutlich einfach nur Pech, sei froh das sie nicht hoppelt :D
    -Griffheizung wurde nachjustiert,
    -Aufkleber weiß ich jetzt nicht, hab die Schwarze mit fast 40tkm und sie sind wie neu.


    Also ist es wahr, niemals ein Motorrad aus erster Serie kaufen, auch keine Honda :naughty:
    War übrigens bei der RD03 von 1988 auch so, die 1989er wurde gründlich überarbeitet.


    Einen gebrauchten Topf von der SD04 wäre falsch, immer an die ABE denken.
    Man kann den Topf der SD06 aus 2017 legal verbauen.
    Ist auch leise nur nur eben schon für die SD06 zugelassen.
    Wie sie sich aber damit fährt (etwas höherer Abgasgegendruck wegen 4 anstatt 3 Kammern) weiß ich nicht.


    Die Speichen sind ab dem 2017er Model doppelt beschichtet, da gammelt nichts mehr.


    Das (Motorrad-) Universum :lol: :character-beavisbutthead: :lol:


    Da hast du vollkommen Recht, erst mal eine lange Probefahrt machen und dann überlegen ob man sich darauf einlassen will oder nicht. Habe da vollstes Verständnis wenn sich jemand dagegen entscheidet wenn der Spaß am wesentlichen verloren gehen würde, dem Motorrad fahren.