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Hi,
mein selbsttest mit Grip bei nasser Fahrbahn ging Anfang Mai leider schief.
Bei der Heimfahrt von der Arbeit, also auf der Hausstrecke, ist mir in einer Links-Spitzkehre das Hinterrad abgeschmiert.
Bedingungen:
+ Ca. 10 °C
+ Leichter bis mittel starker Regen (
+ Es hat auch schon den ganzen Tag geregnet)
+ Reifen Pirelli Scorpion Trail (ca. 10/2018)
Linienführung hat gepasst.
Straße war meines Erachtens sauber.
Geschwindigkeit ca. 80% von dem was ich mir bei Idealbedingungen zutraue.
Fakt ist es hat nicht gereicht [emoji19]
Einzig bei der Gangwahl habe ich etwas geändert.
Bei trockenen Bedingungen nehme ich normal den 2. Gang.
Wegen der Nässe habe ich mich für den 3. Gang entschieden.
Ist der Gedanke korrekt oder ist mir da was Fahr-Physiklisches entgangen.
Die Frage ist also...
Bei Nässe lieber einen Gang hoch?
Bei Motorrädern mit Traktionskontrolle wird das nicht so ausschlaggebend sein.
Ich denke aber, dass die angepasste Fahrweise sich auch automatisch auf die Drehzahl auswirkt,
langsamer = weniger Drehzahl und man deswegen nicht unbedingt einen Gang höher fahren muss.
Falls die Drehzahl trotzdem noch zu hoch wäre würde ich auch hochschalten,
da das Motörchen dann nicht so anreissen kann.
Aber es sollte auch nicht zu untertourig gefahren werden, was z.B. meine DCT in D-Modus (<2000U/min) gerne macht,
ist auch nicht gut weil der Motor dann schon zum ruckeln neigt.
Das Bauchgefühl wird schon dafür sorgen, dass die richtige Drehzahl anliegt