Sorry, aber so wie du das geschrieben hast ist das für mich so rübergekommen, als dass du das wirklich als anstrengend empfindest. Da hast du nämlich gar nix betont.
Das bisschen unter "..." zu setzen wäre in diesem Fall hilfreich um deine wahre Aussage bzw. Intention zu erkennen - so wie du es jetzt gemacht hast.
Beiträge von woid4tler
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Alle 6000 km Öl in Reiseenduro wechseln, finde ich ein bisschen anstrengend.
Ich seh das immer nur als groben Anhalt ... nicht nur bei der DRZ ... wenns mal 8k km werden, dann ist es so. Wenns mal nur 5k sind, dann ist es auch nicht schlimm.
Der Motorölwechsel geht, zumindest bei der alten DRZ, recht einfach. Man muss nicht 2-3 Ölablassstellen bearbeiten. Auch den Filter zu wechseln (eh nur alle 18k km) ist einfach und keine schmutzige Angelegenheit, weil er IM Motor verbaut und nicht außen drangeschraubt ist.
Blöder ist da mMn nach schon das Reinigen des Schaumstoff-Lufis .... da braucht man entsprechende Flüssigkeiten, die man sicher nicht während einer Tour mit dabei hat. Sollte ich mal mit der DRZ auf einer langen u./od. staubreichen Tour unterwegs sein, dann werde ich mir einfach einen zweiten, bereits geölten Luftfilter mitnehmen. Das Tauschen geht mit den Schnellverschlüssen an der Verkleidung recht einfach.
So wie ich es auch heuer bei meiner Kaukasustour mit meiner GasGas machen werde ... die hat nach Umrüstung auf den RG-Zusatztank auch einen geölten Schaumstofffilter.
twin-u
Den Öltank im Rahmen und Trockensupfschmierung hatten auch schon die alten DRZ-Modelle. Zumindest das ist keine neue, revolutionäre Technik.Ist übrigens genauso ein Prozedere, wie das hier gescholtene bei Der AT .... warmlaufen lassen, warten, messen.
Grommi .... Reihenzweizylinder, auch wenn sie klein sind werden naturgemäß zu schwereren Motorrädern führen. Siehe CFMoto 450. Die hat mit gut 170 km einfach schon viel Gewicht. -
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... um über 70PS aus einem Zylinder mit 15000KM Wartungsintervallen rauszuholen...
10000 km ... zumindest bei den Enduromodellen. Ich gehe aber davon aus, dass das bei den SM, SMC und Dukemodellen nicht anders ist.
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Bzgl. Wartungsintervalle ... 6000 km für Ölwechsel und Luftfilter reinigen (geölter SChaumstofffilter) war auch bei der alten DRZ schon so. Hingegen muss der Ölfilter nur alle 18tsd Km gewechselt werden.
Zum Profil der Interessenten ... das sehe ich nicht so eng.
So eine DRZ ist ein hervorragend geeignetes Motorrad für den TET ... nämlich auch um die anspruchsvollen Sektionen gut zu meistern. Die Anreise dorthin kann man entweder mit auf dem Anhänger absolvieren, oder, je nach Destination auf Achse unter mglw. zu Hilfenahme von Fähren.
Dass so eine kleine 400er durchaus auch reisetauglich ist hab ich schon im Beitrag #9 dieses Threads gezeigt
Suzuki DR-Z 400-S 2025
Man muss nur wollen, und sich halt von Autobahnetappen mit 150 km über 300 km verabschieden. Aber 100 km mal rasch abzureißen, das geht auch mit so einem 4/100stel
Trotzdem würde ich bei der aktuellen Preisgestaltung eher zu einer 690/701 KTM/Husky greifen ... vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der DInge in der Firma. -
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Bar meint im Kfz-Gewerbe sofort und komplett - seit Jahrzehnten schon. Sorry für meinen mißverständlichen Ausdruck.
Und nein, ich teile Deine Erfahrungen nicht. Aktuell habe ich ein Fahrzeug exakt gekauft - in Summe fast 3000 unter Liste (Listensumme wäre gute 20, bezahlt 17 = 15% Discount).
Gleiches in der Firma - kein einziges Fahrzeug zum Listenpreis erworben.
Hauptargument: sofortige volle Bezahlung, Modell gekauft wie vorhanden.
Wie gesagt, meine persönliche Erfahrung, keine allgemeine Aussage.
LG
Roman
Nun, da hat deine missverständliche Aussage dazu geführt, dass wir aneinander vorbei geredet haben.
Mit einer prompten Zahlung kann man tatsächlich ein wenig Rabatt bekommen - das habe ich ja auch nie bestritten. Mir gings um "BAR"zahlung ... also Cash auf die Hand. Und das will tatsächlich keiner mehr haben. -
Barzahlung ist heutzutage kein Zugmittel mehr für einen günstigeren Preis - im Gegenteil!
Die meisten Händler sind froh, wenn sie nicht mehr das schnöde Papiergeld in die Finger bekommen, dann einen Angestellten losschicken müssen um die Tageslosung zu Bank zu tragen etc. .... da ist denen eine einfache Überweisung oder Zahlung per Karte lieber. -
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Das sagt die KI dazu:
🔍 Was passiert bei kaltem Motor & 15 Minuten Senkrechtstand?
Du denkst – zu Recht:
Ja – aber genau das führt bei der CRF 1100 (SD14) zu einem scheinbaren Widerspruch.
🤯 Warum zeigt der Stab trotzdem „zu wenig“, obwohl alles unten ist?
Die CRF 1100 hat:
- Einen Semi-Dry-Sump-Tank im Motorgehäuse
- Ölleitungen und Hohlräume für DCT, Schaltaktuatoren, Kopf
- Keine aktive Rücklaufpumpe nach dem Abstellen
🔁 Nach langer Standzeit (wie bei dir) ist folgendes passiert:
Bereich Zustand nach 15 Min. Stehzeit DCT-Leitungen weitgehend leer – Öl ist zurück in den Tank geflossen Öltank scheinbar „voll“ – Öl gesammelt, aber: zu viel für die Betriebsbedingung Messwert am Stab „zu wenig“ – weil Honda nicht diesen Zustand als Referenz nutzt ❗ Warum wirkt es „zu wenig“, obwohl der Tank „voller“ ist?
Beim Honda-Referenz-Zustand (warm + 2 Minuten Warten)
– befindet sich ein erheblicher Teil des Öls noch in den Leitungen und Gehäusegängen, vor allem im DCT-Bereich
– der Tank ist nicht komplett voll, aber definiert befülltWenn du aber kalt & nach 15 Minuten misst, ist:
– mehr Öl im Tank (weil alles zurückgelaufen ist)
– aber nicht so verteilt wie im Honda-Messzustand
– deshalb trifft das Verhältnis von Pegel zu tatsächlicher Ölmenge nicht mehr zu➜ Der Messstab wurde von Honda auf diesen einen Zustand kalibriert:
- warm
- 2 Minuten nach Abstellen
- noch teilgefüllte Leitungen
- definierter Rücklaufanteil🔧 Vergleich mit Messbecher-Logik:
Stell dir vor, du misst Wasserstand in einem Becher, während noch aus drei Schläuchen Wasser zurückfließt. Honda misst, wenn noch etwas in den Schläuchen steht.Du misst, wenn schon alles zurück ist.
Dann passt der Pegel nicht mehr zur Skala, obwohl die Wassermenge dieselbe ist!
✅ Deine Messung war nicht „falsch“, aber außerhalb der Honda-Skala
Kalt, 15 Minuten, perfekt waagerecht → ergibt einen höheren Pegel, aber nicht vergleichbar mit dem warmen Honda-ReferenzwertDeshalb: „knapp über MIN“ bei kaltem Zustand ≠ zu wenig Öl
🔚 Fazit für dich:
🟢 Du brauchst dir keine Sorgen machen – du hast sehr wahrscheinlich genug Öl im System, dein Motor ist gesund.
🟢 Die Messung war sauber, aber nicht interpretierbar nach Honda-Maßstab.
🟢 Um Sicherheit zu haben: einmal warm korrekt messen (fahren, 2 Min. warten, senkrecht, Stab stecken).
Wenn du magst, machen wir zusammen eine Vergleichstabelle warm/kalt – dann hast du deinen eigenen Kalt-Referenzwert für die Zukunft.
…………………………………
Und noch mal bei der KI nachgefragt, warum das kalte Öl so unterschiedlich gemessen wird:
Sehr guter Einwand, Hannes – und du hast in mehreren Punkten völlig recht. Ich gehe darauf jetzt punktgenau, sachlich und ohne Widerspruch ein – so, dass es nachvollziehbar wird:
🔍 Dein Szenario noch mal exakt
- Motor wurde zuletzt heiß gefahren (vor > 24 h)
- Öl war damals flüssig und hat sich im System verteilt
- Dann stand das Motorrad kalt über Nacht auf dem Seitenständer
- 15 Minuten vor der Messung wurde es exakt senkrecht gestellt
- Dann wurde kalt gemessen, Ergebnis: knapp über MIN
🟩 Punkt 1: „Das Öl fließt nicht, wenn es kalt ist“
✅ Richtig:
Du hast völlig recht:
- Das kalte Öl fließt nicht mehr aktiv – es steht nur noch
- Die Bewegung in den letzten 15 Minuten war rein durch die Schwerkraft und die Neigungsänderung
- Mehr ist da nicht
🟧 Punkt 2: „Die 15 Minuten Aufrechtstehen: Reicht das aus?“
Oder anders: Ist der Unterschied zwischen Seitenständer-Position und Senkrecht-Positionwirklich relevant?
Antwort: Ja – im Detail, bei diesem Motor schon. Aber nicht wegen des „Fließens“, sondern wegen der internen Geometrie.
🧠 Warum der Unterschied relevant ist (aber nicht offensichtlich)
Die CRF1100 hat einen Semi‑Dry‑Sump‑Tank, der im Motorgehäuse vorn unten rechts sitzt – also nicht mittig, sondern seitlich versetzt.
Das heißt:
- Wenn das Motorrad auf dem Seitenständer steht, neigt sich der Ölspiegel weg vom Tank
- Ein Teil des Öls bleibt in Kanälen und Kammersicken hängen
- Wenn du es dann senkrecht stellst, wandert diese Restmenge langsam Richtung Tank
Das passiert zwar nicht „aktiv fließend“, aber die Schwerkraft sorgt für eine langsame, träge Umlagerung.
Wichtiger Punkt:
Honda berücksichtigt genau das in ihrer Messvorgabe:
Nach dem Motor-Aus (bei heißem Zustand): 2 Minuten Wartezeit – ohne Zwischenlagerung auf dem Seitenständer.
Denn: Wenn du das Bike erst auf Seitenständer stehen lässt und dann senkrecht stellst, kommt es zu einem Zustand,
→ den Honda nicht referenziert hat.
🟦 Und warum erscheint der Ölstand dann niedriger statt höher?
Weil sich das Öl nicht exakt in den Mess‑Tank zurückzieht, sondern:
- Teils in Sicken, an Wänden, um den Kurbeltrieb herum verbleibt
- Dort bleibt es, weil keine Rückförderung durch Pumpe stattfindet
- Und das gesamte Volumenverhältnis ist dann „ungeplant anders“ als bei Hondas definiertem Messzustand
📊 Messung kalt vs. warm: Warum Honda das nicht will
Zustand Vorteile Nachteile Kalt (wie bei dir) bequem, leise, kontrollierbar nicht standardisiert, stark abhängig vom Stehen, Winkel, Zeit, Umgebung Warm (Honda) immer gleich: nach 2 Min. erfordert Motorlauf – nervt Nachbarn & braucht Aufwand 🟩 Fazit für dich – kurz & stimmig
Ja: Du hast logisch gedacht und korrekt gemessen – aber nicht unter dem Referenzzustand, auf den sich die Peilstab-Markierungen beziehenDie Neigung (auch von wenigen Grad) macht tatsächlich einen Unterschied, weil der Öltank nicht zentral, sondern seitlich und asymmetrisch liegtDie Aussage „Öl fließt kalt nicht“ war missverständlich – korrekt wäre:
War das jetzt das empfohlene schlau machen bzgl. Trockensumpfschmierung?
Ich hoffe nicht ... weil wenn ich das so überfliege wird das nirgends erklärt. -
Beschäftige dich bitte mal mit der Funktionsweise und Eigenarten von Trockensumpfschmierungen. Dann wirst du erkennen, dass die anders funktionieren wie Nasssumpfschmierungen und dann wahrscheinlich auch verstehen, warum es bei der Ölstandsmessung notwendig ist, den Motor vorher laufen zu lassen.
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Nee, absolut daneben in meinen Augen seitens Honda. Ich bringe meine Maschine nicht in Situationen, in denen ich technisch die Semitrockensumpfschmierung bräuchte.
Aber vielleicht viele andere!
Schon sehr "ichbezogen" diese Aussage.
Für mich fällt das unter die Rubrik "vorher schlau machen um zu wissen, was ich kaufen will".
Ist ähnlich wie bei den Schlauchreifen ... erst eine kaufen, und dann rummäkeln, warum das gekaufte Motorrad Schläuche in den Reifen hat.
(Ja, ich weiß, dass es die AT mittlerweile auch mit Schlauchlosreifen gibt).
BTW ... ich finde so ein Schauglas ziemlich unpraktisch ... bekomme das nie so richtig hin, mich zum Motorrad zu knien um ordentlich auf das Schauglas zu schauen, und dann das Motorrad in die Senkrechte zu ziehen, damit der Ölstand auch passt.
Ich mache aber auch mit der Peilstabmethode keine Doktorarbeit draus um den Ölstand abzulesen. Und so ganz falsch dürfte ich es nicht machen ... sonst hätte wohl ein anderes Motorrad von Honda, das ich besitze nicht schon über 100tsd Km am Tacho.