Beiträge von Sampleman

    Du hast doch eine 1100er Africa Twin. Wozu da ein separates Navi? Ich hatte bald 15 Jahre lang TomTom Rider, habe die Routen zuerst am PC mit TYRE geplant, später mit Kurviger - und dann die Route als ITN-Datei via USB-Kabel auf meinen TomTom Rider übertragen.


    Jetzt nutze ich auf meinem iPhone Scenic als Navi-App. Zu meinem Account gehört die Scenic-Cloud, in der man Routen speichern kann. Kurviger bietet ebenfalls an, die geplanten Routen in einer Cloud abzulegen - und von dort kann man sie mit wenigen Mausklicks in seinen Scenic-Account überführen. Von dort kann man sie auf sein Smartphone importieren, dann stehen sie zur Nutzung bereit. Da sowohl Kurviger als auch die Scenic Cloud webbasiert arbeiten, kann man die Routenplanung an jedem X-beliebigen PC mit Internet-Zugang machen. Für Routenplanungen unterwegs bietet Scenic den so genannten Power Planner an. Da legt man im Wesentlichen Start und Ziel der Route fest und lässt dann Scenic eine Route planen. Will man die verändern, kann man Zwischenziele eingeben. Geht nicht so schön wie am PC, aber viel schöner als an einem TomTom-Navi.


    Scenic gibt es im Moment nur für iOS, aber es ist Apple Carplay-kompatibel, dh. mein TFT wird zum fetten Navi-Display, inklusive Kompassrose, Höhenmesser und natürlich Navi-Ansagen. Per Knopfdruck kann man zwischen Honda-Cockpit und Apple CarPlay umschalten, die Navi-Ansagen laufen im Hintergrund weiter.


    PS: Wenn du weiter mit TomTom navigieren willst, aber kein TomTom-Navi an deinen Lenker spaxen willst: Die TomTom Go app ist ebenfalls ACP-kompatibel (es gibt sie auch für Android), und mit der MyRoutes-App dazu macht man seine Routenplanung.

    Wer will, sucht Wege, wer nicht will, sucht Ausreden;-)


    Meine Frau will unseren Toyota auch nicht verkaufen, und meine GS hat in der Garage auch nicht dran vorbeigepasst. Eine Rangierhilfe für die Dicke hat das Problem gelöst, seitdem parkte sie quer zwischen Garagen-Stirnwand und Toyota-Front. Dort steht jetzt knapp einem Jahr das neue, bessere Mopped (SD 08) auf der neuen, besseren Rangierhilfe (Becker Rangier-As).


    Und meine Frau will den Toyota immer noch nicht verkaufen;-)

    Es kann allerdings auch sein, dass dein älteres Modell mal wieder einen DCT-Reset brauchen könnte. Meine hat danach auch wieder flüssiger geschaltet.

    Da scheinen manche Apps ihre Probleme zu haben. Ich kann bei Scenic auf dem CarPlay-Display nach Adressen suchen, die werden dann auch gefunden - nur die Navigation klappt dann nicht. Die Lösung: Scenic sucht die Adresse offenbar in mehreren Datenbanken, unter anderem bei sich selbst, bei Here (Kartenlieferant) und bei Google. Lösung: Nur die bei Google gefundenen Adressen werden von Scenic auch aufgelöst und in eine Navigation verwandelt.


    Muss man auch erst mal drauf kommen...

    Was aus meiner Sicht für Leder spricht, sind zwei Dinge:


    Erstens Sicherheit und Abriebsfestigkeit. Wenn du wirklich auf der Straße stürzt und rutschst, dann hält Leder mehr ab als das beste Textil. Du darfst auch davon ausgehen, dass eine Textilhose nach einem Sturz auf der Straße in Fetzen ist - blöd, wenn du danach noch weiter fahren willst/musst.


    Zweitens Passform: Gut sitzendes Leder flattert nicht im Fahrtwind, was vor allem bei höherem Tempo weniger Unruhe ins Krad bringt.


    Mit deinen sonstigen Einwänden hast du recht: Vollleder bei 30 Grad ist eine Plage, und so richtig regendicht ist es auch nicht. Ich fahre jetzt seit 18 Jahren (habe meinen Schein gemacht, als in Deutschland das "Sommermärchen" stattfand, und setze inzwischen auf die passende Kleidung zum Wetter. Wenn es etwa knallheiß ist, trage ich eine Mesh-Jacke und eine Biker-Jeans - und einen Jet-Helm. Und wenn es scheißkalt ist, trage ich eine Textiljacke mit Winterfutter - und ggfs. eine Textilhose dazu. Wobei ich auch bei kühlem Wetter untenrum gut mit Leder klar komme, so richtig kalt wird es in der Region auf einem Mopped ja nicht.


    An wasserdichte Textilklamotten glaube ich nicht. Rukka soll ja angeblich so super sein, aber erstens kann ich mir das Zeug nicht leisten, was zweitens auch kein Drama ist, weil sie meine Größe ohnehin nicht machen;-) Deshalb habe ich für den Fall der Fälle immer mein Regenzeug in der Hecktasche. Ich hab' auch immer zwei Regenschirme im Auto - und brauche sie vielleicht dreimal im Jahr.


    Aber vieles davon ist - wie die Wahl zwischen schlichtem Schwarz und Tricolore - reine Geschmacksache;-)

    Habe mir heute beim Motorradbekleidungsspezialisten meines Vertrauens ein neues "Kleines Schwarzes" gekauft:


    Die neue Büx ersetzt ein altes Schätzchen von IXS, das ich vor gut 15 Jahren einmal auf einer Messe für sagenhafte 105 Euro ergattern konnte. Robuste Hose, aber dann doch langsam am Ende. Und ob die damals verbauten Protektoren heute noch funktionieren, möchte ich nicht wirklich ausprobieren...


    Die Neue ist aus dem Werksverkauf von CIMA in Wertingen, rund 20 km südwestlich von Augsburg. Da betreiben zwei Brüder einen Versand für Motorradklamotten - und da die beiden über 1,90 messen, haben sie in ihrer Lagerhalle auch viele sehr große Sachen da. Ich habe inzwischen die dritte Jacke von CIMA, Sachen in solchen Größen kriegst du sonst einfach nicht mehr. Und auch die Preise sind reell: Meine Lederhose hat jetzt 210 Euro gekostet, bei IXS müsste man 100 Euro mehr bezahlen - wenn sie solche Größen noch im Sortiment hätten...